Grüne fordern Recht auf Reparatur

Gegenüber der Funke-Mediengruppe sprach sich Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt jetzt für das „Recht auf Reparatur“ aus. Die Grünen sind damit die erste Partei, die sich die wichtigsten Forderungen des Runden Tisches Reparatur in Deutschland zu eigen machen.

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Sie sagte, dass sich ihre Fraktion im Bundestag jetzt für ein gesetzlich verankertes „Recht auf Reparatur“ für Geräte einsetzen würden. Sie sagte weiterhin: „Viele Menschen wünschen sich, ihre Produkte reparieren zu können statt häufig neue kaufen zu müssen, nur weil ein Teil des Geräts kaputt ist“.Sie sagte, dass sich ihre Fraktion im Bundestag jetzt für ein gesetzlich verankertes „Recht auf Reparatur“ für Geräte einsetzen würden. Sie sagte weiterhin: „Viele Menschen wünschen sich, ihre Produkte reparieren zu können statt häufig neue kaufen zu müssen, nur weil ein Teil des Geräts kaputt ist“.

Die beklagte, dass Reparaturkosten oft unverhältnismäßig hoch und Ersatzteile nur schwer zu bekommen seien. Und weiter: „Wir fordern ein europaweites ‚Recht auf Reparatur‘, das Hersteller von Geräten verpflichtet, langfristig Ersatzteile anzubieten sowie Reparaturanleitungen zu veröffentlichen“

Göring-Eckardt: Reparatur muss günstiger sein als neues Gerät

Der Zeitraum, in dem Produkte mit Sicherheitsupdates versorgt werden, müsse außerdem einheitlich und gut sichtbar gekennzeichnet sein, außerdem müsse es abhängig vom Typ des Geräts Mindestfristen für derartige Updates geben.

Zudem müsse der Mehrwertsteuersatz für Reparaturdienste in Deutschland von derzeit 19 auf 7 Prozent gesenkt werden, so die Grünen-Fraktionschefin. Und: „Eine Reparatur muss deutlich günstiger sein als der Kauf eines neuen Produktes, das ist gut für den Geldbeutel und für die Umwelt.“

Göring Eckardt griff auch die Forderung nach einem reduzierten Umsatzsteuersatz von 7 Prozent auf Reparaturen aus, statt der 19 Prozent, die heute auf diese Dienstleistung entfallen.