Kreative Spots gegen «No Billag»

No-Billag: Was geschieht, wenn öffentliche Institutionen zunehmend privatisiert werden? Drei kreative Spots malen ein düsteres Szenario

Wer diese Tage die 53. Solothurner Filmtage besucht, wird auch auf neue Videoclips gegen die «No Billag» Initiative stossen. Sie sind das Werk von rund 50 Filmschaffenden in dem sie auf die Gefahren aufmerksam machen, sollten die Gebühren abgeschafft werden. Denn ohne Gebühren keine SRG und ohne SRG keine Schweizer Filme. Und keine Solothurner Filmtage mehr. Die drei kurzen Spots behandeln überspitzt die Abschaffung öffentlicher Institutionen wie der Feuerwehr, des Trottoirs oder des Schulunterrichts. Ganz nach dem Motto: du bist, was du bezahlst.

«Wir möchten weitherin für eine unabhängige und neutrale Radio- und Fernsehstation produzieren können und somit unseren Teil zum schweizerischen Solidaritätsgedanken beitragen», heisst es im Statement der Mitwirkenden. Darunter finden sich etwa die Schauspielerin Monika Gubser oder der Kamera Mann Felix von Muralt («Schellenursli», «Die Schwarzen Brüder»). Regie führte Martin Guggisberg. Und so sähe das aus:

26. Januar 2018
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