«Einfach lächerlich» – die Prophezeiungen der Gen-Manager

Kaum jemand ist sich bewusst: In diesem Juni vor zehn Jahren wurde das erste Gentech-Lebensmittel zugelassen. Die Gen-Manager waren sich ihrer Sache sicher:
«Heute danach zu fragen, ob wir Gentechnik im Essen haben wollen oder nicht, ist lächerlich – die Entscheidung ist längst gefallen.»
Nestlé-Chef Peter Brabeck, Januar 1998

«In zwei oder drei Jahren werden wir auf der ganzen Welt keine gentechnikfreien Rohwaren mehr bekommen.»
Nestlé-Chef Peter Brabeck, Januar 1998

«Die Konsumenten werden die Vorteile genveränderter Produkte anerkennen.»
Novartis-Chef Daniel Vasella, November 1999

Wir wissen, es kam anders. Abgesehen von ein paar Versuchsballonen ist die Schweiz bis heute von Genfood verschont geblieben. Die Verhinderung der Gentechnik im Nahrungsmittelbereich ist eine eindrückliche Erfolgsgeschichte, wie ein paar Entschlossene mit der grossen Bevölkerungsmehrheit im Rücken die Pläne der grossen Konzerne durchkreuzen können.
Die Organisation «Gut statt Gen» erarbeitete ein Informationsblatt zur zehnjährigen Geschichte des Versuchs, Gentechnik salonfähig zu machen – und den erfolgreichen Widerstand dagegen.
Das Infoblattt kann bestellt werden bei
Gut statt Gen, Postfach, 4002 Basel
mailto:gut-statt-gen@mails.ch