Seit acht Jahren kämpft das Schweizer Onlinemagazin «das Lamm» für Unabhängigkeit. Jetzt droht es zu verschwinden

«Ich heisse Alex und schreibe für das Lamm weil ich eine grosse Überzeugung habe: jeder Mensch hat das Recht auf ein gutes Leben. Egal wo auf der Erde. Als Journalistin will ich jenen Konzernen auf die Finger klopfen, die mitverantwortlich dafür sind, dass es nicht allen Menschen gleich gut geht. Doch die meisten Magazine finanzieren sich über Werbung – sprich von Geldern jener Akteuren, die ich kritisch beobachten will.» 

Das sagt die Gründerin des Schweizer Onlinemagazins «das Lamm» in ihrem Aufruf zur Unterstützung. Als sich das Magazin vor acht Jahren gründete, verfolgte es vor allem ein Ziel: kritische Fragen zu Nachhaltigkeitsthemen zu stellen. «Humorvoll, aber immer seriös gehen wir mit originellen journalistischen Formaten den Nachhaltigkeitsdefiziten unserer Zeit auf den Grund», heisst es in ihrem Manifest.

Doch die Zukunft des Lamms sieht alles andere als grünmattig und saftigwiesig aus. Wenn es in den kommenden Winterwochen nicht Futter, Wachstumsmittel und Hirtenhunde bekommt, wird es den harten Winter nicht überleben. Konkret: dem Onlinemagazin fehlen 20 000 Franken, um weitermachen zu können.

Bisher finanzierte es sich durch Spenden und Stiftungen, die Redaktion arbeitete grösstenteils ehrenamtlich. Das reicht jetzt nicht mehr. Wer unabhängigen und originellen Journalismus aus der Schweiz unterstützen will, möge sich für «das Lamm» erbarmen.

Einen Einblick ins Magazin gibt es hier >>

Und hier gehts zur Unterstützung >>

09. Dezember 2017
von: