Wie wollen wir künftig wohnen? Dieser Frage muss sich gerade die Architektur stellen, will sie zukunftsfähige und ganzheitliche Lebenskonzepte entwickeln.

Experten und Laien diskutierten dies 2013 erstmals mit dem integralen Ansatz, der auf Ken Wilber zurückgeht. Rasch wurde klar, dass das Thema zahlreiche andere Disziplinen tangiert. Ein offener Arbeitskreis gründete 2014 den Verein Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung VIAL, um Erkenntnisse und Thesen zum Wandel der Beziehung zwischen Mensch und Lebensraum zu bündeln. Ein Buch sammelt die Gedanken und Positionspapiere.

18. Juni 2018vonDieter Langhart
16. Jun 18
Irgendwie schon tot, die Dörfer von heute: geschlossene Geschäfte mit verdorrten Blumen im Schaufenster, vielleicht ein paar Alte, die einander von ihren Krankheiten erzählen, eine Migros, ein Coop mit Möchtegern-Geländewagen auf dem Parkplatz.
15. Jun 18
Was mir auffällt: Man begegnet sich nicht in einer Stadt. Man vereinbart ein Date und trifft sich dann. Aber die zufällige Begegnung wird meist mit einem «Wir sehen uns!» vertagt. Sie sehen sich gar nicht, erst später – vielleicht.
12. Jun 18
Wildschweine, Gämse, Goldschakale, Graureiher, Waschbären, Biber, Luchse, Ringelnattern – und natürlich unzählige Vogel- und Fischarten, Amphibien, Insekten, Marder und Tauben.
10. Jun 18
Peter Ettler, 73, Anwalt, Prä
08. Jun 18
Es könnten Bilder sein, die ganz weit zurückliegen: Indigene in traditioneller Kleidung, die in Bolivien mit Gehstöcken drohend vom Trottoir heruntergescheucht werden. Busse in der Andenstadt La Paz mit zwei Kompartiments, damit die Weissen für sich alleine sitzen können.
07. Jun 18
Tokio, London, New York, Paris, Manila: Wenige würden denken, dass Manila einen Platz auf der Liste der führenden Städte des 21.
05. Jun 18
Samanta Siegfried: Pedro, viele deiner Geschichten spielen in der Agglomeration oder auf dem Weg dorthin. Was fasziniert dich an diesem Schauplatz?
05. Jun 18
«Das grosse Problem der lokalen Wirtschaft», sagt Stephan Dilschneider, «ist der ständige Abfluss von Geldern». Dilschneider ist Partner und Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH «Ecoloc», die sich die Förderung der lokalen Ökonomie auf die Fahnen geschrieben hat.
05. Jun 18
Vor einem Monat, am 7.
02. Jun 18
Die Spannungen zwischen städtischem und ländlichem Lebensstil treiben die Veränderungen an, die seit einigen Jahrzehnten das Gesicht der Schweiz prägen. Die Flucht aus den Städten auf das Land hat einen Lebensstil hervorgebracht, der weder ländlich noch städtisch ist – eine Kopie
31. Mai 18
Ende Februar in Südportugal. Panik bei den Bauern, Sorge bei den Bürgermeistern: Der Winterregen ist ausgeblieben. Schon die letzten Jahre fiel die Niederschlagsmenge unterdurchschnittlich aus.
30. Mai 18
Dieser Mann ist die Ruhe selbst. Er redet besonnen; dreht liebevoll einen Stift zwischen den Fingern; seine Augen wirken ernst und müde, doch sie sehen alles – und sie haben alles gesehen: was schief lief beim Planen und Bauen in der Schweiz und noch immer schief läuft.
29. Mai 18
Der Begriff «Stadt» deckt eine breite Palette völlig disparater Wirklichkeiten ab: zwischen dichten Kernstädten und Agglomerationen, slum-artigen Ansammlungen (sogenannten «Arrival Cities») oder informellen Siedlungen besteht in der Lebensrealität ein grosser Unterschied. Andere
29. Mai 18
Der soeben publizierte Jahresbericht der Stiftung POanEco in Berg am Irchel enthält mutmachende Nachrichten.
28. Mai 18
In der Nähe des Berliner Tiergartens, in direkter Nachbarschaft der CDU-Parteizentrale und vor dem Bauhaus-Museum, steht das kleinste Dorf der Stadt: eine Siedlung mit dreizehn Holzhäusern, die meisten auf Chassis montiert und jeweils mit einer Grundfläche von weniger als zehn Qu
26. Mai 18
Mutet Kuhglockengeläut heimatlich an? Warum nennt sich eine Ostschweizer Hanfzigarette «Heimat»? Heimatphantasien und Heimatgefühle haben mit individuellen Vorstellungen und Erlebnissen zu tun und setzen sich nicht rational zusammen.
22. Mai 18
Verkehr entsteht aus einem Unbehagen: Jemand ist nicht da, wo er sein will oder sein soll. Also geht, fährt oder fliegt er dorthin. Dieses Unbehagen vermehrt sich, und die Distanzen zwischen da und dort werden länger. Darum wächst der Verkehr. Das ist die Nachfragetheorie.
22. Mai 18
Viele Juristen hätten sich nach dem Studium wohl anders entschieden. Vor allem in der Wirtschafts- und Finanzwelt locken hohe Gehälter.
18. Mai 18
Wer wissen will, wie Freiheit ohne Gleichheit aussieht, der kann das unter der Münchner Corneliusbrücke tun. Diese überquert in der Stadtmitte die Isar, die steinernen Brückenpfeiler reichen bis in das trockene Hochwasserbecken hinein.