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		<title>Zeitpunkt.ch: Aktuelle News</title>
		<link>http://www.zeitpunkt.ch/</link>
		<description>Die besten News der alternativen Presse: Aktuelle Neuigkeiten aus den Bereichen Politik, Alltag, Gesellschaft, Gesundheit, Spiritualität, Bildung und Reisen.</description>
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			<title>Zeitpunkt.ch: Aktuelle News</title>
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			<description>Die besten News der alternativen Presse: Aktuelle Neuigkeiten aus den Bereichen Politik, Alltag, Gesellschaft, Gesundheit, Spiritualität, Bildung und Reisen.</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 17 Jun 2013 01:02:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Braucht die Energiewende Pumpspeicher?</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/braucht-die-energiewende-pumpspeicher.html</link>
			<description>Wie kann Sonnenstrom gespeichert werden? Diese Frage beschäftigt die Elektrizitätswirtschaft, die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Wie kann Sonnenstrom gespeichert werden? Diese Frage beschäftigt die Elektrizitätswirtschaft, die schon bald gezwungen sein könnte, Sonnenstrom zu Spitzenzeiten «fortzuwerfen» – wenigstens in Deutschland.</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em><strong>Zeitpunkt</strong>: Die Berechnungen des ETH-Professors Toni Gunzinger zeigen: Ohne die geplanten Pumpspeicherwerke verlieren wir zu den Spitzenzeiten zu viel Sonnenstrom und es fehlt Winterenergie. Wann gibt die Energiestiftung ihren Widerstand gegen Pumpspeicherwerke auf?</em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Jürg Buri: </strong>Die Schweiz hat heute und morgen kein Speicherproblem. Auch müssen wir noch lange keinen Strom wegschmeissen. Was wir in ferner Zukunft brauchen werden, sind Saisonspeicher. Aber da helfen die Pumpspeicher eben gerade nicht. Sie dienen dem kurzzeitigen internationalen Strom-Grosshandel. Mit der eingeläuteten Energiewende haben die Neubauprojekte nichts zu tun.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em>Aber die Gelegenheit für ein Verhandlungsangebot an die  Kraftwerkbetreiber wäre günstig: Den Widerstand gegen die  Pumpspeicherwerke aufgeben, sie für die Energiewende auslegen und die  Hälfte des Ertrags aus der Veredelung des Atomstroms in der Zwischenzeit  in Erneuerbare investieren.</em> <em></em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Wir haben nichts anzubieten. Wir stellen nur richtig, was in der Öffentlichkeit&nbsp; von den Investoren falsch behauptet wird. Gebaut werden die Pumpspeicherwerke, wenn sie im internationalen Strommarkt gewinnbringend betrieben werden können. Das ist heute nicht der Fall. Im Moment weibeln die Pumpenbauer im Bundeshaus für Subventionen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em>Aber Kooperation könnte mehr bringen als Konfrontation. Schliesslich geht es den Kraftwerken – mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand – letztlich auch um die Versorgungssicherheit in der Zukunft.</em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Grosse Pumpspeicherwerke erfordern vermehrte Stromimporte aus ausländischen Grosskraftwerken. Das führt zu einer höheren Belastung unserer Stromautobahnen inklusive den geforderten Ausbauplänen und macht uns stärker vom Ausland abhängig. Versorgungssicherheit sieht in etwa 180 Grad anders aus. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em>Wir können doch die Sonnenenergie nicht in teuren Batterien im Keller speichern.</em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die dezentrale Speicherung wird in Deutschland bereits gefördert. Aber mittels Batterien ist sie noch teuer. Der Vorteil aber ist, sie hat weniger Transportverluste und minimiert die Netzausbaukosten. Wenn wir Photovoltaikstrom vom aargauischen Hausdach in einem alpinen Pumpspeicher zwischenlagern wollen, dann verlieren wir mit&nbsp; Transport und Pumpen knapp 40% der Energie.&nbsp; Batterien sind zwar teuer, aber arbeiten mit viel geringeren Verlusten. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em>Die Atomkraftwerke gehören mehrheitlich der öffentlichen Hand. Warum arbeiten sie nicht im öffentlichen Interesse?</em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">AKW arbeiten insofern im öffentlichen Interesse, als dass sie den Stromunternehmen – auch dank indirekten Subventionen - Gewinne garantieren. Die Stromwirtschaft weist Jahresgewinne von bis zu fünf Milliarden Franken aus. Davon profitieren auch die Eigentümer-Kantone, -Gemeinden und -Städte in Form von Dividenden. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em>Wie lässt sich das ändern?</em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Eigentümer sind im Clinch.&nbsp; Einerseits wollen sie nicht auf die Einnahmen ihrer Stromfirmen verzichten, andererseits sehen sie aber auch die Chancen einer einheimischen erneuerbaren Stromversorgung. Die Strommanager setzen derweil auf internationalen Stromhandel, abartig lange AKW-Laufzeiten und auf die politische Verhinderung der dezentralen Stromversorgung. Meine Hoffnung ruht auf den kleinen Produzenten und lokalen Elektrizitätswerken. Sie werden die Stromzukunft bestreiten. Aber zuerst muss das Parlament den Atomausstieg mit einem Datum versehen und beim Einstieg muss es die Handbremse lösen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>Das Gespräch führte Christoph Pfluger</em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Jürg Buri ist Geschäftsführer der Schweizerischen Energie-Stiftung SES.</strong> Am 28. Juni 2013 findet im Züricher Technopark die diesjährige SES-Fachtagung zum Thema <a href="http://www.energiestiftung.ch/service/fachtagungen/fachtagung13/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" ><strong>«Energiewende – was kostet sie wirklich?»</strong></a> statt. Die Sicht auf die Gesamtkosten zeigt, dass langes Lavieren teurer kommt, als eine beherzte, zügig umgesetzte Energiewende. Weitere Infos: <a href="http://www.energiestiftung.ch" target="_blank" >www.energiestiftung.ch</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weitere Informationen über Pumpspeicherwerke: <a href="http://www.energiestiftung.ch/energiethemen/erneuerbareenergien/wasser/pumpspeicherung/" target="_blank" >http://www.energiestiftung.ch/energiethemen/erneuerbareenergien/wasser/pumpspeicherung/</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Energiepolitik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 01:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Götz Werner über das BedingungsloseGrundeinkommen</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/goetz-werner-ueber-das-bedingungslosegrundeinkommen.html</link>
			<description>Am 5. April 2013 hielt im Forum Altenberg in Bern Professor Götz Werner einen Vortrag über die Idee...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Am 5. April 2013 hielt im Forum Altenberg in Bern Professor Götz Werner einen Vortrag über die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens. Er nannte es den Archimedischen Punkt. Dieser Begriff bezeichnet eine vollkommen unbezweifelbare Wahrheit oder Tatsache, von der aus die Welt erklärt werden könnte (WIKI).</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em>«Ein Mensch ist noch nicht viel, wenn er warm wohnt und zu Essen hat. Aber er muss warm wohnen und zu essen haben, wenn er Mensch werden soll.»</em> (Friedrich Schiller, 1792). </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Mit Bezug auf die Unterschriftensammlung für ein Bedingungsloses Grundeinkommen gratulierte Professor Werner den SchweizerInnen zu ihrer Demokratie: «Die Schweizer sind Bürger, nicht Untertanen (wie die Bürger in Deutschland etwa). Sie haben erkannt, dass man sich über das Bestehende hinaus Gedanken machen muss, das Verständnis von Staat ist hier nicht nur ‹die da oben, wir da unten›, sondern sie haben die Bürgergesellschaft weiter entwickelt.» Für ihn selber sei Gottlieb Duttweiler immer ein Vorbild gewesen, er habe schon früh seine Biographie gelesen, um die Schweiz und ihre Demokratie zu verstehen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Freiheit und Unabhängigkeit</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Nahe an der gesellschaftlichen Realität leben heisst, als Bürger seine Biographie gestalten zu können. Die Freiheit des Einzelnen so zu leben, wie es seinen Fähigkeiten und Neigungen entspricht, ist existenziell. Das heisst vor allem auch die Möglichkeit haben, Nein zu sagen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Unabhängigkeit bedeutete früher, als freier Mann auf freier Scholle als Selbstversorger gegen die Natur zu kämpfen. Wer zum Schutz und Wohl der Allgemeinheit arbeitete und keinen Boden besass – Pfarrer, Vögte, Militär – war auf den «Zehnten» angewiesen. Darüber hinaus mussten Mittel zum Konsum zur Verfügung stehen, was wiederum das Gewerbe, den Bauernstand und den öffentlichen Unterhalt förderte. Die direkten Fragen waren: 1. Wie hat der Einzelne ein Einkommen?&nbsp; 2. Wie hat die Öffentlichkeit ein Einkommen?Veränderung in der ZeitHeute sind diese Paradigmen veraltet. Man erwirtschaftet nicht mehr die direkten, lebensnotwendigen Güter, sondern man ist durch die Arbeitsteilung abhängig von der Arbeit anderer geworden. Man arbeitet für Geld. Aber Geld kann man nicht essen, was wir am Körper tragen, haben wir nicht selber gemacht. Viele selbstverständlich gewordene Güter müssen importiert werden. Trotzdem meinen wir immer noch, wir arbeiten für uns selber; dieses Konzept ist uns seit Tausenden von Jahren eingebrannt worden. Das alte Denken kann die heutigen Probleme nicht lösen, es hat sie erst geschaffen. Wir leben in einer Zeit der Wende. Unter den heutigen Voraussetzungen ist jeder Einzelne ein Unternehmer, ein Lebensunternehmer. Unabhängig von früheren Traditionen und Zwängen hat jeder die Möglichkeit, seinen Lebensentwurf selber zu gestalten. Die Zeit der Fremderziehung ist vorbei, die Eigenerziehung ist zur Pflicht geworden: Was habe ich für einen Lebensentwurf? Wofür bin ich auf der Welt (nicht warum)? Die Frage beim Jüngsten Gericht wird nicht sein: Hast du gesündigt? Sondern: Was hast du aus deinen Talenten und Möglichkeiten gemacht?</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Voraussetzung für Veränderun</strong>g</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das ist eine Bewusstseinsfrage und die Zukunft gestaltet sich durch Beobachtung und Forschung. An den Begegnungen mit anderen Menschen kann man erkennen, welche Ziele man hat. Man muss das Risiko eingehen, alles ganz anders zu machen. Niemand wird mehr arbeiten, wenn man nicht davon leben kann: die Arbeit braucht man, um Mensch zu sein. «Fürsorge» heisst heute dafür sorgen, dass jeder seine Talente an seinem Platz ausüben kann. Die Bevormundung durch das heutige Leistungsprinzip, das Bestehen auf der Vollbeschäftigung aller durch künstlich geschaffene «Arbeit» verhindert das.Es geht auch nicht um Umverteilung – um Abzocker braucht man sich keine Gedanken zu machen, zu denen schaut der liebe Gott. Massnahmen wie Abzockerinitiative oder die 1:12-Initiative dienen eigentlich nur zur Ablenkung durch Zaubertricks und Blendgranaten von der Tatsache, dass bei den wesentlichen Fragen gar nichts geschieht.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Überzeugungsarbeit</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Paradigmenwechsel können Jahrhunderte dauern (Abschaffung der Sklaverei, Gleichstellung von Frau und Mann usw.). Aus diesem Grunde ist es unwichtig, ob die aktuelle Grundeinkommensinitiative angenommen wird oder nicht. Durch die öffentliche Diskussion werden bestehende Vorstellungen in Frage gestellt, nur so kann sich ein neues Bewusstsein bilden. Aber auch bei Annahme der Initiative – einer jeden Initiative – muss die Diskussion weitergehen, sie darf nie aufhören. Aus Diskussionen sollte man immer mit neueren Fragen herauskommen, als man hineingegangen ist. Man muss sich selber überzeugen, nicht die andern – das ist Entwicklung.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Unsere Besorgnis muss heute vielmehr den Menschen gelten, die in Existenzangst ihren Lebensplan nicht realisieren können. Das Bedingungslose Grundeinkommen gibt dem Individuum die Verantwortung zurück. Es ist eine ergebnisoffene Forschungsfrage – denn auch die Richtigkeit aller erreichten Ziele unterliegt dem Wandel der Zeit.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Konsumsteuer</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Heute wird nicht mehr der materielle «Zehnte» eingezogen, sondern nebst dem Vermögen wird die abstrakte Leistung besteuert. Alle bezahlen gleichviel Steuern, wobei jedoch der Steuersatz bei niedrigen Einkommen schwächer gewichtet wird als bei hohen Einkommen und Vermögen.Aber auch eine stärkere Besteuerung der Reichen ist kontraproduktiv: Die Steuern werden ohnehin auf die Produktpreise abgewälzt und werden letztlich wieder von den KonsumentInnen und nicht von den Unternehmern bezahlt. Ebenso bei den Gebühren: Beim Wasserverbrauch z.B. kostet der erste Liter am meisten, die weiteren Liter werden billiger. Aber es sollte umgekehrt sein: wer mehr Wasser verbraucht, sollte mehr bezahlen. Das Prinzip «im Dutzend billiger» bevorteilt diejenigen, die sich mehr leisten können.Die Frage heute sollte deshalb heissen: was nimmst du in Anspruch, was hast du geerntet, und das führt uns direkt zur Konsumsteuer.Die Konsumsteuer richtet sich nach dem Verbrauch: wer viel verbraucht, bezahlt mehr.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Schlussworte</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Zum Schluss wandte sich Professor Götz Werner noch einmal direkt an die SchweizerInnen: Mit der Annahme der Abzockerinitiative und der Lancierung der Initiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen sind wir Schweizer Vorreiter und Signal für die ganze Welt – eine grosse Verantwortung. Wir haben mehr als alle andern das Privileg, durch Abstimmungen in das politische Geschehen und in unser Wohlergehen eingreifen zu können. Privilegien hat man nicht, um sie zu geniessen, sondern um ihnen gerecht zu werden – ein grosses Wort, das oben auf jedem Abstimmungsausweis stehen sollte.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Quelle: <a href="http://www.haelfte.ch" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Mediendienst Hälfte</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em><strong>Götz Wolfgang Werner</strong> ist Gründer und Aufsichtsratsmitglied des Unternehmens <a href="http://www.dm.de" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >dm-dro­gerie</a>, dessen Geschäftsführer er 35 Jahre lang war. Seit dem Jahr 2005 setzt sich Werner öffentlich für ein Bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland ein. Die Anfänge seiner Ideen reichen bis ins Jahr 1982 zurück, als die Arbeitslosenzahl in Deutschland einen bis dahin einmaligen Höchststand erreichte. Die Finanzierung des Grundeinkommens be­ruht demnach auf der allmählichen Abschaffung der Einkommenssteuer und der gleich­zeitigen Erhöhung der Mehrwertsteuer als «Konsumsteuer» auf 100&nbsp;%.</em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em>Werner ist ein bekennender Anthroposoph und richtet seine Unternehmensphilosophie nach den Prinzipien von Persönlichkeitsentwicklung, Vertrauen und Kreativität aus. 2005 schätzte das manager magazin sein Vermögen auf € 1,05 Mrd.; er lag so auf Platz 78 der reichsten Deutschen. (Quelle: Wikipedia).</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 01:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Talent Schweiz sucht Mitarbeiter/in für das Sekretariat</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/talent-schweiz-sucht-mitarbeiterin-fuer-das-sekretariat.html</link>
			<description>Für die Schaltstelle vom TALENT, das Vereins-Sekretariat, suchen wir eine/n Mitarbeiter/in im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Für die Schaltstelle vom TALENT, das Vereins-Sekretariat, suchen wir eine/n Mitarbeiter/in im Stellenumfang von 10-15%. Man kann von zu Hause aus arbeiten; TALENT hat kein eigenes Büro.</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Eine Ausbildung im KV-Bereich ist von Vorteil. Die Stelle umfasst folgende Aufgaben: Sekretariatsarbeiten, regelmässige Erreichbarkeit, Mitgliederpflege, Unterstützung der Mitglieder im Umgang mit unserer Tauschsoftware Cyclos, Newsletter verschicken, sowie in Zusammenarbeit mit dem Vorstand das Organisieren von Anlässen. Eventuell kommt die Pflege der Webseite dazu.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Entlöhnung erfolgt in CHF und einem Anteil in Talent auf Honorarbasis; Überstunden werden mit Talent bezahlt.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ich freue mich auf Deine/Ihre schriftlichen Bewerbungen:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ursula Dold</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Präsidentin TALENT Schweiz</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Postfach 459</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">9113 Degersheim</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&#8232;Bei Fragen kannst du/ können Sie Sich gerne an mich wenden:Tel. 071 5119325;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">ursuladold@gmail.com</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.talent.ch" target="_blank" >www.talent.ch</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 12:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Konflikt der Marktöffnung: Brot oder Blumen?</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/der-konflikt-der-marktoeffnung-brot-oder-blumen.html</link>
			<description>Was wollen wir essen – Brot oder Blumen? Auf diesen Gegensatz lässt sich die Diskussion rund um die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Was wollen wir essen – Brot oder Blumen?</strong> Auf diesen Gegensatz lässt sich die Diskussion rund um die Agrarpolitik (AP 14-17) reduzieren, mit der Bundesrat und Parlament die Landwirtschaft für die internationalen Märkte öffnen wollen. Um den Einkommensrückgang der Bauern abzufedern, gibt es mehr Geld für ökologische Nebenleistungen wie Buntbrachen. Die «Agrar-Allianz» u.a. mit WWF, pro natura und den Label-Organisationen Bio Suisse und IP Suisse ist zufrieden. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Aber an der Basis der Bauernschaft gibt es Kritik: Mit der neuen AP würde die Produktion von einheimischen Lebensmitteln abgebaut, was zu mehr Importen führt, wo wir keinen Einfluss auf Qualität hätten. Der Selbstversorgungsgrad, bereits der tiefste in Europa, würde noch weiter abgebaut. Und so der Verfassungsauftrag, der eine sichere Versorgung des Landes mit Lebensmitteln vorschreibt, verletzt. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Trennung in Ökologie und Produktion sei unsinnig. Was nützt ein blumenreicher Buntbrachenstreifen neben einem intensiv bebauten Weizenfeld? Wäre es nicht sinnvoller, das Getreide ökologisch anzubauen? Aus diesen Gründen haben verschiedene bäuerliche Organisationen und Personen das Referendum ergriffen und wollen eine breite Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Ein Beitrag zu dieser Diskussion bietet die neue Broschüre «<a href="http://www.uniterre.ch/data/docs/evenements/Inhalt_uniterre_ernaehrungssouveraenitaet_D_screen.pdf" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Für eine Ernährung mit Zukunft</a>» der BäuerInnengewerkschaft Uniterre.</strong> Im Zentrum steht das Konzept der Ernährungs-souveränität als Alternative zur industriellen Landwirtschaft. Wie wird es auf dem Bauernhof und in der Wertschöpfungskette umgesetzt? Welche Rolle spielt der Zugang zu Land hinsichtlich souveräner Ernährung? Und welche Rolle spielen dabei die KonsumentInnen und die Städte? Zu diesen Fragen haben PraktikerInnen und DenkerInnen aus den Bereichen Landwirtschaft, Konsum, Verarbeitung und Politik kurze Texte verfasst. Die Broschüre, auch auf französisch, kann für Fr. 5.- unter info@uniterre.ch oder 021/601 74 67 bestellt werden.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Das Referendum gegen die AP 14-17 läuft noch bis 13. Juli.</strong> Unterschriftenbogen: <a href="http://www.landwirtschaft2020.ch" target="_blank" >www.landwirtschaft2020.ch</a>. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weitere Infos: <a href="http://www.svil.ch" target="_blank" >www.svil.ch</a> &nbsp;und <a href="http://www.agrarinfo.ch" target="_blank" >www.agrarinfo.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Der Autor ist Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz und betreibt das Ethik Labor</p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Ökologie</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 11:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rettet den Rechtsstaat</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/rettet-den-rechtsstaat.html</link>
			<description>Das Schweizer Parlament soll eine Kapitulationsurkunde unterzeichnen. Nichts anderes ist das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Das Schweizer Parlament soll eine Kapitulationsurkunde unterzeichnen. Nichts anderes ist das dringliche Gesetz zur vermeintlichen Beilegung des Steuerstreits mit den USA</strong>. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Nachdem die sogenannte Globallösung gescheitert ist, wollen die verantwortliche Bundesrätin und ihr bereits fahnenflüchtig gewordener Chefunterhändler ihr Versagen kaschieren. Dafür sollen die Schweizer Banken ermächtigt werden, direkt mit dem US-Justizministerium individuelle Ablasshändel abzuschliessen, wobei als Vorleistung Bankmitarbeiter und Zulieferer wie Treuhänder oder Anwälte verraten werden.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Noch schlimmer: Dieses «Ermächtigungsgesetz» soll Schweizer Staatsbürger, im Schweizer Rechtsrahmen legal handelnde Unternehmen, den Gesetzen und der Willkür einer fremden Macht, den USA, ausliefern. Damit wird keine einzige Bank gerettet, aber die Rechtssouveränität und Rechtsstaatlichkeit der Eidgenossenschaft in Frage gestellt. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Der Schweizer Staat würde sich ein weiteres Mal als erpressbar zeigen. Denn die USA drohen damit, bei Ablehnung Klagen gegen weitere Schweizer Banken zu erheben. Da eine solche Klage den sofortigen Verlust des Zugangs zur Dollarwelt bedeutet, kommt er einer angekündigten Hinrichtung gleich. Schweizer Banken bliebe es verwehrt, sich gegen Anschuldigungen zur Wehr zu setzen, wie es in einem Rechtsstaat Usus ist: Klage, Verteidigung, Prozess, und bis zum Ende des Instanzenwegs gilt die Unschuldsvermutung.Statt dessen drohen die USA mit dem «Big Stick» wie zu Kolonialherrenzeiten. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Noch schlimmer: Niemals hat bislang das Parlament eines souveränen Staates ein Gesetz beschlossen, dessen Auswirkungen erst im nachhinein von einer ausländischen Macht verkündet würden. Genau das wäre aber hier der Fall. Erst nach Annahme würden die USA bekanntgeben, welche Straftarife, Sonderbehandlungen für Banken, die ehemalige US-Kunden der UBS aufgenommen haben, oder Sanktionen für verratene Mitarbeiter sowie externe Zulieferer ausgefällt würden.Das kann kein souveräner Rechtsstaat akzeptieren. Täte er es, begäbe er sich seiner Legitimität, seiner Existenzberechtigung. Ein Rechtsstaat darf nicht erpressbar sein. Er darf seine Prinzipien, seine Fundamente nicht verraten. Hier gibt es keinen Platz für Abwägen, Kompromisse, für eine vermeintliche Wahl des kleineren Übels.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen: <a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1500" target="_blank" >www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1500</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 09:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Abzocker-Initiative kein Nachteil für Investoren</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/abzocker-initiative-kein-nachteil-fuer-investoren.html</link>
			<description>Entgegen den Behauptungen des Wirtschaftsverbandes economie suisse hat die Abzocker-Initiative...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Entgegen den Behauptungen des Wirtschaftsverbandes economie suisse hat die Abzocker-Initiative keine negativen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Schweiz. Gemäss einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young erwarten etwas mehr als die Hälfte von 202 befragten internationalen Investoren nur sehr geringfügige negative Auswirkungen. 36 Prozent erwarten sogar positive Effekte auf die Standortattraktivität. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Quelle: <a href="http://www.abzockerinitiativeja.ch/die-lugen-von-economiesuisse/" target="_blank" >http://www.abzockerinitiativeja.ch/die-lugen-von-economiesuisse/</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			<category>Politik</category>
			
			<author>christoph.pfluger@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 10:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europäische Bürgerinitiative für ein Grundeinkommen</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/europaeische-buergerinitiative-fuer-ein-grundeinkommen.html</link>
			<description>«Seit dem 14. Januar 2013 haben die BürgerInnen der EU die Möglichkeit, eine Bürgerinitiative zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">«Seit dem 14. Januar 2013 haben die BürgerInnen der EU die Möglichkeit, eine Bürgerinitiative zum bedingungslosen Grundeinkommen zu unterzeichnen: Die Initiative fordert die EU auf, die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten zu fördern im Hinblick auf die Erforschung des bedingungslosen Grundeinkommens als Instrument zur Verbesserung ihrer jeweiligen Sozialsysteme.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Entwickelt wurde die Initiative von einem «Working European Citizens Committee», bestehend aus VertreterInnen von 19 euröpäischen Ländern. Die Initiative kann sowohl <a href="http://15850.seu.cleverreach.com/c/11209521/f46dd58c341c" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >online</a> als auch auf einem <a href="http://15850.seu.cleverreach.com/c/11209522/f46dd58c341c" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Sammelbogen</a> unterzeichnet werden. Bis zum 14. Januar 2014 werden eine Million Unterschriften benötigt. Dabei muss in mindestens sieben Mitgliedsstaaten eine Mindestsumme an Unterschriften erreicht werden.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Bei Erfolg der Initiative gibt es im Europäischen Parlament eine Vorstellung der Initiative mit öffentlicher Anhörung. Zudem empfangen Vertreter der Europäischen Kommission die Organisatoren zu einer Diskussion, worauf die Kommission eine Antwort mit Begründung und Vorschlägen zum weiteren Vorgehen abgeben wird. Ein jetzt schon spürbarer und wesentlicher Effekt dieser Initiative ist, dass der Kulturimpuls bedingungsloses Grundeinkommen nun europaweit besprochen und bearbeitet wird.»</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 08 Jun 2013 10:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Allianz für Ernährungssicherheit der G-8 unter Beschuss</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/allianz-fuer-ernaehrungssicherheit-der-g-8-unter-beschuss.html</link>
			<description>Die Neue Allianz für Ernährungssicherheit und Nahrung der G-8 Staaten sei eine «neue Welle des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Neue Allianz für Ernährungssicherheit und Nahrung der G-8 Staaten sei eine «neue Welle des Kolonialismus» die nur dazu diene, die Profite der Grossunternehmen zu maximieren indem diese die Nahrungsmittelproduktion in Afrika unter ihre Kontrolle bringen können.</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Dies der Vorwurf von afrikanische Bauernbewegungen und weitere Gruppierungen der Zivilgesellschaft in einer Erklärung an die G-8 im Vorfeld des «Hungergipfels» in London am 8. Juni 2013.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">«Die G-8 hat kein Recht in Sachen Nahrung, Hunger und Landbesitzverhältnissen in Afrika, oder in irgend einer anderen Region der Welt, zu intervenieren,» sagt die Erklärung. Die Politik des Landgrabbing der Grosskonzerne auf Kosten der lokalen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zur Produktion von Biotreibstoffen und exportierbaren Lebensmitteln verschärfe nur den Hunger in Afrika.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Initiative der G-8 unterminiere das Mandat des UNO Komitees für Nahrungssicherheit (CFS), welches den Auftrag habe, die Nahrungssicherheit für die stets wachsende Weltbevölkerung sicher zu stellen. Die Neue Allianz wurde im Mai 2012 in Washington als private Investitionsplattform von der G-8 lanciert. Während internationale Grosskonzerne an der Lancierung beteiligt waren, war die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen nicht zu dem Anlass eingeladen. Entgegen den Interessen ihrer Bevölkerung haben sich sechs Afrikanische Staaten der Allianz schon angeschlossen und vier weitere planen, ihr am Gipfel beizutreten.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Stiftung Biovision setzt sich global für eine ökologische Landwirtschaft basierend auf kleinbäuerliche Strukturen ein. Wie der 2008 erschienene Weltagrarbericht von 400 Wissenschaftlern aus aller Welt deutlich macht, ist das der Weg den Hunger zu besiegen und auch die bis 2050 auf 9 Milliarden wachsende Weltbevölkerung zu ernähren.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Hier die relevanten Links </strong>zur Erklärung gegen die Neue Allianz und den Gruppierungen hinter der Erklärung:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Erklärung der afrikanischen Bauernbewegungen und weiteren Gruppierungen der Zivilgesellschaft: «Modernising African Agriculture: Who Benefits?»&nbsp; <a href="http://www.acbio.org.za/activist" target="_blank" >www.acbio.org.za/activist</a>&#8232; </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Erklärung verschiedener britischer zivilgesellschaftlicher Gruppierungen gegen die neue G-8 Allianz: <a href="http://www.waronwant.org/overseas-work/food-sovereignty" target="_blank" >www.waronwant.org/overseas-work/food-sovereignty</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Details zum britischen Gipfeltreffen «Nutrition for Growth»: <a href="http://www.gov.uk/government" target="_blank" >www.gov.uk/government</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;Medienmitteilung der britischen NGO «War on Want»: <a href="http://www.waronwant.org" target="_blank" >www.waronwant.org</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 13:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jedes verzinsliche Geldsystem bricht zusammen</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/jedes-verzinsoiche-geldsystem-bricht-zusammen.html</link>
			<description>Was ist los mit unserem Geld? Die simple Wahrheit ist: Mittelfristig, nach einem Zyklus von etwa...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Was ist los mit unserem Geld? Die simple Wahrheit ist: Mittelfristig, nach einem Zyklus von etwa 50-70 Jahren, bricht ein verzinstes Geldsystem mit Zinseszinseffekt, wie wir es heute haben, immer in sich zusammen. Es gab in der Geschichte schon viele solcher Geldsysteme und bisher hat keines überlebt.</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ständig ist in letzter Zeit die Rede von Schuldenkrise, Bankenkrise, Finanzkrise, systemrelevanten Banken die um jeden Preis gerettet werden müssen, unglaublich komplizierten Feinheiten unserer Wirtschaft, die angeblich niemand verstehen kann und die offiziellen Medien werden nicht müde, uns die Alternativlosigkeit des bestehenden Systems vorzubeten.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen: <a href="http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/13243-was-ist-los-mit-unserem-geld#.Ua8j2eDy1G8" target="_blank" >http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/13243-was-ist-los-mit-unserem-geld</a>#.Ua8j2eDy1G8 </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Finanzkrise</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 13:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Private Geldschöpfung: Initiative will das Problem an der Wurzel packen</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/private-geldschoepfung-initiative-will-das-problem-an-der-wurzel-packen.html</link>
			<description>Die privaten Banken sollen nicht mehr selber Geld schöpfen können. Dies verlangt eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die privaten Banken sollen nicht mehr selber Geld schöpfen können.</strong> Dies verlangt eine Volksinitiative, die der <a href="http://vollgeld.ch/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" ><strong>Verein Monetäre Modernisierung (MoMo)</strong></a> im nächsten Frühjahr lancieren will. Der Entscheid an der von rund 40 Mitgliedern besuchten Generalversammlung von heute Freitag in Zürich fiel einstimmig. Nach der <a href="http://vollgeld.files.wordpress.com/2013/01/momo-verfassungstext__stand_7-12-2012.pdf" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >vorgeschlagenen Verfassungsänderung</a> soll nur noch der Bund (vertreten durch die Nationalbank) Münzen, Banknoten und Buchgeld herausgeben können. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Was viele nicht wissen: </strong>Rund 90 Prozent des Geldes werden von den privaten Banken geschöpft, jedes Mal, wenn sie einen Kredit vergeben. Dabei reichen sie nicht das Geld der Sparer weiter – diese können damit weiterhin bezahlen und müssen es auch versteuern –, sondern schöpfen neues Geld aus dem Nichts. Diese virtuelle Geld ist zwar kein gesetzliches Zahlungsmittel, wird aber selbst vom Staat als gleichwertig behandelt. Das Bankengeld ist in zweierlei Hinsicht problematisch: Zum einen fliesst es zum überwiegenden Teil in die Finanzwirtschaft und ermöglicht dort fette Gewinne. Als Konsequenz schrumpft die weniger profitable Realwirtschaft, in der die meisten Menschen ihr täglich Brot verdienen. Zum anderen ist es nicht sicher: Wenn eine Bank in Schieflage gerät, kann sie Sparguthaben nicht mehr auszahlen. Schon heute können die Banken nur einen verschwindend kleinen Teil des virtuellen Geldes in gesetzliches Zahlungsmittel tauschen. In der Schweiz liegt dieser Wert theoretisch bei 2,5 Prozent, dem aktuell gültigen Mindestreservesatz.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Kontrolle der Nationalbank über die Geldschöpfung der Banken ist minimal: Sie kann sie nur über den Leitzins steuern, zu dem sich die Banken Reserven beschaffen müssen, falls sie nicht genug haben.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Mit der angestrebten Geldreform wird auch virtuelles Geld zum gesetzlichen Zahlungsmittel, das nur von der Nationalbank geschöpft werden kann.</strong> Sparguthaben gehen nicht mehr in die Bankbilanz ein, es sei denn, sie werden der Bank als Kredit ausgeliehen. Bis jetzt haben die Bürgerinnen und Bürger keine Möglichkeit, mit unbarem gesetzlichem Zahlungsmittel Transaktionen zu tätigen. Dieses steht nur den Banken offen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Initiative beendet im weiteren eine unsinnige volkswirtschaftliche Bevorteilung der Banken.</strong> Übernimmt eine Bank beispielsweise eine Immobilie von einem Verkäufer, dessen Konto sie führt, braucht sie nicht mit verdientem Geld zu bezahlen. Sie kann den Kaufpreis einfach aus dem Nichts auf das Konto des Verkäufers schreiben und braucht dafür bloss 2,5 Prozent in gesetzlichem Zahlungsmittel zu halten. Damit verfügen die Banken auf dem Markt der Vermögensgüter über ungleich längere Spiesse als die so genannten «Nicht-Banken», also Firmen und natürliche Personen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Geldschöpfung der privaten Banken, die um Faktoren über dem Wachstum der Realwirtschaft liegt, ist die Hauptursache von Blasen.</strong> Diese ermöglichen zuerst grosse Spekulationsgewinne und bringen bei ihrem Platzen die Banken in Schieflage, die dann vom Staat, bzw. den Steuerzahlern gerettetet werden müssen. Die überproportionale Geldschöpfung der Banken ist systembedingt und stellt ein enormes Inflationsrisiko dar. Die Inflation hat vor allem deshalb noch nicht spürbar auf die Realwirtschaft durchgeschlagen, weil das meiste neue Geld in Geldanlagen geflossen und die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken ist. </p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Wirtschaft</category>
			<category>Finanzkrise</category>
			
			<author>christoph.pfluger@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Fri, 24 May 2013 22:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zu wahr für die Öffentlichkeit</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/zu-wahr-fuer-die-oeffentlichkeit.html</link>
			<description>Manchmal ist eine Geschichte zu stark, um sie erzählen zu können. «Eine wie wir», das bereits...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Manchmal ist eine Geschichte zu stark, um sie erzählen zu können.</strong> «Eine wie wir», das bereits <a href="news/artikel-einzelansicht/artikel/eine-wie-wir.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" class="external-link-new-window" >angekündigte Buch</a> von Margrit Dieterle über ihre Arbeit mit Flüchtlingen, kann nicht erscheinen. Der Protagonist, ein Mann aus einer zentralafrikanischen Diktatur, wollte die wesentlichen Teile seiner erschütternden Geschichte aus dem Buch gestrichen haben. Er fürchtet nach wie vor um sein Leben und vor allem um das kleine Hilfswerk <a href="http://www.ong-source-de-vie.ch/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >«Source de vie»</a>, das er mit Hilfe der Autorin Margrit Dieterle in Bénin aufgebaut hat. Das sind respektable Gründe.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Was er in seinem Heimatland erlebte, hat mich als Verleger nach Durchsicht der ersten Fassung des Manuskripts bis in die Träume verfolgt</strong> und auch dazu bewogen, die Geschichte an die Öffentlichkeit zu bringen. Die Welt soll wissen, wie es in Diktaturen mit demokratischem Deckmantel zu und her geht. Und die Schweiz soll vor allem wissen, aus welcher Welt die Flüchtlinge stammen und was es braucht, damit diese Menschen ein neues Leben finden. Margrit Dieterles mustergültiger Einsatz ist Beispiel für eine humanitäre Schweiz, deren Tradition langsam aber sicher verschwindet.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Ohne die Hölle, die der Protagonist erlebte, hängen die Himmelstüren, die sich durch den Einsatz der Autorin öffneten, ein bisschen in der Luft.</strong> Für Interessierte an der Flüchtlingsarbeit ist der Text dennoch interessant. Es ist zu hoffen, dass Margrit Dieterle ihr Zeugnis trotzdem veröffentlich, allenfalls in elektronischer Form. Entschieden hat sie sich noch nicht. Anfragen richten Sie bitte direkt an sie: </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Margrit Dieterle, Wässermattweg 4, 5036 Oberentfelden, <a href="mailto:maguy.dieterle@gmx.ch" >maguy.dieterle@gmx.ch</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_Margrit_Dieter__c_Pfluger.jpg.jpg" border="0" height="168" width="252" alt="" /></p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			
			<author>christoph.pfluger@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Fri, 24 May 2013 17:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Oekodorftag, 8. Juli, Schweibenalp</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/nationaler-oekodorftag-8-juli-schweibenalp.html</link>
			<description>Weltweit wünschen immer mehr Menschen ein Leben in Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zu leben. Diese...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Weltweit wünschen immer mehr Menschen ein Leben in Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zu leben. Diese Gemeinschaften verbinden sich zu Netzwerken, um sich gegenseitig zu unterstützen.</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">In der Schweiz hat sich nun auch eine lokale Gruppe des Globalen Ökodorf Netzwerks gebildet. Der Name Ökodorf kann leicht missverstanden werden. Ökodörfer sind nicht Ansammlungen von Ökofundis sondern Gemeinschaften, die Wahrhaftigkeit und Erneuerung in allen wesentlichen Bereichen des Lebens suchen:&nbsp;Ökologie, Soziales, Ökonomie und Kultur.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Tag des Gemeinschaftsnetzwerks, Montag, den 8. Juli, Schweibenalp, Brienz</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_gemeinschaft-glarisegg.jpg.jpg" border="0" height="195" width="260" alt="" /></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Vom &nbsp;7. - 12. Juli 2013 findet am selben Ort unter dem Motto&nbsp;<em>Connecting Communities for a Sustainable World</em>&nbsp;das jährliche europäische Treffen des <a href="http://gen-europe.org/activities/gen-conference/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >«Global Ecovillage Network»</a> statt. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Der Montag, 8. Juli ist als&nbsp;Tag der offenen Tür&nbsp;für Tagesbesucher angelegt, die die Konferenz, das Schweizer Netzwerk und die Schweibenalp als Beispiel einer solchen Gemeinschaft kennen lernen möchten.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Programm: ab 11Uhr bis 17Uhr. Gespräche und Führungen auf der Konferenz und im Zentrum.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Pauschale mit Mittagessen 50.-.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Zentrum der Einheit</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Schweibenalp</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">CH-3855 Brienz</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.schweibenalp.ch" target="_blank" >www.schweibenalp.ch</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Lebensraum</category>
			<category>Ökologie</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 15:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ab sofort gibt es in Bioläden Einkauf und Filmerlebnis im Doppelpack!</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/ab-sofort-gibt-es-in-biolaeden-einkauf-und-filmerlebnis-im-doppelpack.html</link>
			<description>Der Verein „Filme für die Erde“ stellt neu Bioläden in der ganzen Schweiz eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Der Verein „Filme für die Erde“ stellt neu Bioläden in der ganzen Schweiz eine DVD-Verleihkollektion zum Thema „Essen global“ zusammen.</strong> Die Idee: Kundinnen und Kunden können in ihrem Bioladen DVDs zu den wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen leihen. Der Mehrwert für Bioläden: Noch mehr Bewusstheit für den Wert ihrer Produkte schaffen und ihnen einen guten Grund geben, auch nächste Woche wieder im Laden vorbeizuschauen. So finden Bildung und Konsum in Bioläden zusammen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Welche Läden machen bereits mit?</strong> &nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Biofachgeschäft s’Drüegg Wädenswil</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Bioladen Frauenfeld</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Coal Mine Bar Winterthur</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">der bioladen Altestetten GmbH Zürich</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Höheners Basel</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">koestliches von haas Baar</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">s’Gänterli Luzern</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">und weitere</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Gibt es in Ihrem Lieblingsbioladen noch keinen DVD-Verleih? </strong>Dann helfen Sie mit, dieses Angebot bekannt zu machen! Weisen Sie Ihren Bioladen auf die Verleih-Kollektion hin, solche können bereits ab CHF 350.- in verschiedenen Variationen bestellt werden. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weitere Informationen und Bestellung auf <a href="http://filmefuerdieerde.ch/files/bio-kollektion.pdf" target="_blank" >filmefuerdieerde.ch/files/bio-kollektion.pdf</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Organisation und Vertrieb der DVD-Kollektionen:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Verein Filme für die Erde</strong>, Steinberggasse 54, 8400 Winterthur</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Tel. 052 202 25 53</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.FILMEfÃ¼rdieERDE.org" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.FILMEfürdieERDE.org</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Alltag</category>
			<category>Ökologie</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 10:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tage der «Offenen Gärten 2013»</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/tage-der-offenen-gaerten-2013.html</link>
			<description>Gartenbesitzer öffnen ihre Privat-Gärten für Interessierte. Bioterra organisiert zusammen mit vier...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Gartenbesitzer öffnen ihre Privat-Gärten für Interessierte. Bioterra organisiert zusammen mit vier weiteren Vereinen den freien Besuch von privaten Gärten in der ganzen Schweiz. Während der ganzen Gartensaison bieten sich hunderte von Gelegenheiten zum Besuch von Gärten unterschiedlichen Charakteren.&nbsp; Adressen und Öffnungszeiten siehe <a href="http://www.offenergarten.ch" target="_blank" >www.offenergarten.ch</a> </strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Unter dem Patronat der fünf grössten Gartenbauvereine (Bioterra, Gesellschaft Schweizerischer Rosenfreude, Gesellschaft Schweizerischer Staudenfreunde, ProSpecieRara, Verband der Deutschschweizer Gartenbauvereine) und Verein Pro Igel findet zum vierten Mal „Offene Gärten“ statt.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Es gibt immer mehr Gartenbesitzer, die ihren Garten zu einem richtigen Kleinod gestaltet haben. Der Garten ist nicht mehr bloß ein Gemüsegarten oder einfach nur Rasenfläche. Der Garten ist das Naherholungsgebiet des Gartenbesitzers. Wer soviel Arbeit in einen Garten steckt, zeigt ihn gerne stolz an Interessierte.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Der Tag der offenen Gärten ermöglicht, Anregungen für den eigenen Garten zu sammeln, die Gedanken in den wunderschönen Gärten schweifen zu lassen oder auch einfach die Natur zu geniessen. Hausgärten, Familiengärten, Naturgärten, Kunst im Garten, Labyrinthe, Spiralen, Heilpflanzengärten, Bauerngärten stehen offen – die Vielfalt der geöffneten Gärten mit ihren jeweiligen Spezialitäten ist riesig. In diesem Jahr zum ersten Mal dabei ist der Verein Pro Igel der aufzeigt wie mit naturnahen Gartenelementen die Igel gefördert werden.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Am Wochenende vom 8. und 9. Juni 2013 finden zusätzlich die „Nationalen Tage der Offenen Gärten 2013“ statt. Die meisten Gärten öffnen koordiniert ihre Türen. So können die Garteninteressierten von einem Garten zum anderen spazieren und an diesem Tag verschiedene Gärten besuchen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Infos zu den Gärten, Adresse und Öffnungszeiten der offenen Gärten in ihrer Region:</strong> <a href="http://www.offenergarten.ch" target="_blank" >www.offenergarten.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Alltag</category>
			<category>Lebensraum</category>
			<category>Entdeckungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 10:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frei und unabhängig zusammenleben</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/frei-und-unabhaengig-zusammenleben.html</link>
			<description>Rachel-Architektur-Wettbewerb sucht Ideen für autarke Wohnboxen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Welt ist voller Brachen, die ungenutzt vor sich herschlummern:</strong> Menschen mit viel Zeit und wenig Geld, stillgelegte Industriegelände oder Sonnenenergie. Diese Brachen will der «Rachel-Architektur-Wettbewerb» zu neuem Leben erwecken, benannt nach der amerikanischen Umwelt-Pionierin Rachel Carson («The silent spring»). Gesucht ist das beste Design für autarke Wohnboxen mit 24 m2 Wohnfläche, die sich zu temporären Nachbarschaften verbinden lassen. Sie sollen nicht mehr als 25’000 Euro kosten, im Selbstbau entsprechend weniger. Der Wettbewerb wird in zwei Phasen durchgeführt: Bis zum 15. August dieses Jahres sollen Entwürfe, Skizzen und Visionen für die Wohnbox einerseits und Nachbarschaften mit bis zu 100 Boxen andrerseits erarbeitet werden. Dafür werden je 1000 Euro ausgeschrieben.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Um die technische Umsetzung der prämierten Entwürfe und die Entwicklung von Konstruktionspläne</strong>n geht es in der zweiten Phase ab Herbst. Die Pläne sollen als Open-Source-Projekt der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden, wobei die Autorinnen und Autoren zwischen verschiedenen, unter «creative commons» definierten Lizenzen wählen können. Die Urheber der Entwürfe aus der ersten Phase müssen aber auf jeden Fall damit einverstanden sein, dass ihr Konzept von anderen in der zweiten Phase weiter entwickelt werden kann. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Träger des Wettbewerbs ist der Kölner Verein «Jack in the Box».</strong> Initiant Lars Lange hat sich seit Jahren mit der Nutzung von Containern befasst und ist dabei an die Grenzen dieses Formats gestossen. Deshalb hat er – mit Unterstützung des Zeitpunkt und des deutschen Energieversorgers «Naturstrom» – den Rachel-Architektur-Wettbewerb ausgeschrieben. Jury-Mitglieder sind u.a. Der Nachhaltigkeitsforscher Prof. Niko Paech, der Autor Niels Boeing und Karin Fuhs, Direktorin der Akademie für Gestaltung in Köln. Der Zeitpunkt-Sonderpreis für die Wohnbox-Nachbarschaften wird juriertvon Christine Ax («<a href="http://www.koennensgesellschaft.de/christine-ax.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Könnensgesellschaft</a>»), vom Architekten Marcel Kalberer (<a href="http://www.sanftestrukturen.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >«Sanfte Strukturen»</a>), Prof. Declan Kennedy, Ehrenpräsident des <a href="http://www.gen-europe.org/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Global Ecovillage Network</a>, Prof. Martin Klöti (<a href="http://neustartschweiz.ch/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Neustart Schweiz</a>), Leiter des <a href="http://www.fhnw.ch/technik/ign" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Instituts für Geistes- und Naturwissenschaften</a> an der Fachhochschule für Technik in Windisch,&nbsp; der Architektin Stefanie Overbeck (<a href="http://www.fairventure.de/lexikon/item/62-overbeck-stefanie-b" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >«fairventure»</a>) und dem Zeitpunkt-Herausgeber Christoph Pfluger.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Wohnboxen müssen in Bezug auf Energie und Wasserhaushalt autark sein,</strong> d.h. mit rund 25 Litern pro Kopf und Tag auskommen. Das ist rund ein Fünftel des heutigen Verbrauchs und bedingt in jedem Fall Komposttoiletten. Bei der Stromversorgung&nbsp; wird man sich auf 24 Volt beschränken müssen, wobei es dazu schon eine Reihe von passenden Camping-Geräten gibt. Die Boxen sollen leicht zu demontieren und transportieren sein, sich an allen sechs Seiten verbinden lassen und maximal fünf Stockwerke ermöglichen. Die Initianten erhoffen sich vom Wettbewerb die erleichterte Realisierung nachhaltiger Wohnformen und sinnvolle Arbeit für Menschen mit wenig Geld und viel Zeit.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.koelnerbox.de/architektur/rachel-architektur-projekt/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="uploads/RTEmagicC_Rachel_logo.gif.gif" border="0" height="96" width="184" alt="" /></a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Träger des Rachel-Architekturwettbewerbs:</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong><a href="http://www.koelnerbox.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >JACK IN THE BOX e.V.</a></strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Vogelsanger Straße 231</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">50825 Köln</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Betreuung:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Lars Lange</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">lars.lange@koelnerbox.de</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Tel. 0049 (0)221-16537783</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"> <a href="http://www.koelnerbox.de/architektur/rachel-architektur-projekt/" target="_blank" >http://www.koelnerbox.de/architektur/rachel-architektur-projekt/</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="fileadmin/user_upload/1_2013/130518_Auslobungstext.pdf" title="Startet das Herunterladen der Datei" class="download" ><strong>Auslobungstext</strong></a> zum download (pdf)</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Telepolis: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/39/39018/1.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Erster Open-Source-Architektur-Wettbewerb Deutschlands</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Ausschreibung wird unterstützt von:</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.naturstrom.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="uploads/RTEmagicC_Naturstrom-logo_03.gif.gif" style="width: 300px; height: 79px;" alt="" /></a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_Logo_ZP._13.jpg.jpg" style="width: 300px; height: 71px;" alt="" /></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Nachtrag: Zwei Unis, in Köln und in Wuppertal, haben den Architekturwettbewerb zum Theme einer Semesterarbeit gemacht. </p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Arbeit</category>
			<category>Lebensraum</category>
			
			<author>christoph.pfluger@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Sat, 18 May 2013 11:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unterstützung für einen Film von unten über die Finanzkrise</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/unterstuetzung-fuer-einen-film-von-unten-ueber-die-finanzkrise.html</link>
			<description>Wer rettet wen?
Wie wir die Risiken des Finanzmarkts tragen und die Demokratie auf der Strecke...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Helfen Sie mit, dass ein Film entsteht, der zeigt, wie Banken auf unsere Kosten gerettet werden, die Reichen immer reicher und die Mehrheit der Bevölkerung immer ärmer wird.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Seit 2008 werden zuerst die bedrohte Wirtschaft und dann ganze Länder gerettet. Politiker jonglieren mit immer neuen milliardenschweren Rettungsschirmen, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, aber Rettung ist nicht in Sicht.&nbsp; </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Der Film «Wer rettet wen» zeigt, wer dabei wirklich gerettet wird: Nie ging es um die Rettung der Griechen, nie um die der Spanier oder Portugiesen. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den mit riskanten Spekulationen engagierten Banken. Den Steuerzahlern und sozial Benachteiligten hingegen werden milliardenschwere Risiken zugemutet!</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Steuerzahler finanzieren private Vermögen</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Es heißt, Griechenland habe 300 Mrd. € Hilfen erhalten. Gerettet wurden damit aber nur die privaten Banken, Versicherungen und Investmenthäuser. Ihnen gehörten 2009 fast alle griechischen Staatsanleihen. 2012 – drei Jahre danach – sind diese Schulden fast gänzlich auf uns europäische Steuerzahler übertragen! Wir haben dadurch etwa 300 Mrd. € Schulden mehr. Dafür wurden viele reiche Griechen reicher und Hedgefonds, Banken, reiche Privatanleger vor jeglichen Verlusten bewahrt. Aus milliardenschweren «Hilfen» der Steuerzahler sind private Vermögen geworden. Gemäss dem Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn ist die Fortsetzung der Rettungsschirmpolitik im Interesse der großen Finanzinstitute und der 5 Prozent reichsten Individuen der Welt. Aber selbst die Bürger der wirtschaftlich stärksten Länder der EU werden um ihre Altersversorgung bangen müssen. Doch Hauptsache, «die Märkte atmen auf».</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Macht der «Märkte»</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Im Zentrum stehen drei Ratingagenturen und Goldman Sachs. Ihre Eigentümer sind Händler mit Staatsanleihen, die größten Investmentbanken und Private Equity- Konzerne der Welt. Wenn sie die Daumen senken, zittern Staaten. Viele Menschen ahnen, dass da etwas schief läuft. Sie fühlen sich ausgeliefert, weil sie das Spiel der Milliarden nicht verstehen. Doch Demokratie hat nur eine Chance, wenn Bürger ihre Interessen erkennen, die Mechanismen des Finanzkapitals durchschauen. «Wer rettet wen» wird ein Werkzeug dazu sein.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>«Wer rettet wen» entsteht als «Film von unten»</strong> – finanziert von denen, die ihn sehen wollen, die ihn zeigen wollen, die dieses Hilfsmittel als Aufklärung brauchen. Was so für Verständnis und Mobilisierung geleistet werden kann, zeigen die letzten Projekte der Filmemacher <a href="http://www.arte.tv/de/programm/244,broadcastingNum=1499864,day=4,week=7,year=2013.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >«Water Makes Money»</a> und <a href="http://www.bahnuntermhammer.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >«Bahn unterm Hammer»</a>. Deshalb rufen wir auf: Helfen Sie mit, dass dieser dringend benötigte Film zustande kommt.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Investieren Sie in den Film «Wer rettet wen»!</strong> Helfen Sie mit, ein Stück Ihrer Zukunft zu sichern.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">• Mit jeder Spende sind Sie Förderer/in des Filmes. Ab 20 € erhalten Sie von «Gemeingut in BürgerInnenhand» eine DVD-Kopie mit der Lizenz zur nichtkommerziellen Vorführung</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">• Ab 100 € erhalten die FörderInnen die Auszeichnung Goldförderer/in. Auf Wunsch werden Sie im Abspann namentlich genannt.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">• Ab 1.000 € erhalten die FörderInnen die Auszeichnung Nachhaltigkeitsförderer/in. Sie werden als Ehrengast zur Premiere eingeladen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Zahlungen bitte auf das Konto:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Wer rettet wen, Konto-Nr.: 2020346200 GLS Bank, BLZ: 43060967</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">IBAN: DE49 4306 0967 2020 3462 00&#8232;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">BIC: GENODEM1GLS</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ihr Beitrag ist die Filmförderung von unten, die bis zum 31.12.2013 das Fundament des Films errichten soll.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.wer-rettet-wen.org" target="_blank" >www.wer-rettet-wen.org</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.wer-rettet-wen.org/index.php/de/teaser" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Teaser</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.wer-rettet-wen.org/index.php/de/kurzfassung/themen?showall=&amp;limitstart=" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Themen des Films</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Finanzkrise</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 10:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Murten Viel-Lingues neu in der Chesery in Murten</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/murten-viel-lingues-neu-in-der-chesery-in-murten.html</link>
			<description>Ab 21. Mai jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 19.00 – 21.00 Uhr</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die trendige Idee, einmal gelernte Fremdsprachen für 10 Franken in ungezwungener Atmosphäre aufzufrischen ohne viel Zeit zu investieren, wurde von Esther Civelli und Yvonne Kurzmeyer nach Murten gebracht. </strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Urs Glauser, Unternehmer, innovativer Tausendsassa und u.a. Besitzer und Betreiber des <a href="http://www.chesery-murten.ch/cx/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Restaurants & Brocante&nbsp; Chesery</a>, war sofort begeistert von dieser Idee und stellt seine aussergewöhnliche Lokalität&nbsp; an diesen Abenden gerne zur Verfügung.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><img src="uploads/RTEmagicC_chesery_3.jpg.jpg" height="153" width="210" border="0" alt="" />&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Am 21. Mai kann man sich zum ersten Mal je nach Lust und Laune bei einem Glas Wein oder auch bei&nbsp; anderen kulinarischen Köstlichkeiten in der Chesery in der Sprache seiner Wahl unterhalten und erst noch neue Leute kennen lernen. Muttersprachliche Moderatoren an den jeweiligen Tischen sorgen für lebhafte Gespräche und garantieren, dass alle zu Wort kommen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Nebst den Hauptsprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Schwyzerdütsch, Deutsch und Spanisch stehen auf Anfrage je nach Bedarf auch Portugiesisch, Russisch, Griechisch, Dänisch, Holländisch, Arabisch, Finnisch und Chinesisch zur Auswahl (murten.vl@gmail.com).</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Alltag</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 12:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie viel Bank braucht der Mensch?</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/wie-viel-bank-braucht-der-mensch.html</link>
			<description>«Wall Street is back», titelt der Economist diese Woche. Die Finanzmärkte scheinen wieder so zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>«Wall Street is back», titelt der Economist diese Woche.</strong> Die Finanzmärkte scheinen wieder so zu funktionieren wie früher, als hätte es eine Finanzkrise nie gegeben. Die Börsen jagen Rekorde, der DAX steht auf einem Allzeithoch. Und nun will auch Bundesfinanzminister Schäuble diese Woche noch eine Finanzmarktreform durch den Bundestag jagen, die nach dem großen Wurf aussehen soll, die aber eher eine Mogelpackung ist. Vor allem das viel gepriesene Trennbankensystem schützt vor Krisen nicht, wie schon die Geschichte zeigt.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Thomas Fricke entlarvt in seinem Buch&nbsp; <a href="http://westendverlag.de/westend/buch.php?p=89" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" ><strong>«Wie viel Bank braucht der Mensch? Raus aus der verrückten Finanzwelt»</strong></a> das Trennbankensystem als Reförmchen, das die Folgen eines Crashs mildern mag, aber eine Finanzkrise keinesfalls verhindern kann. Fricke fordert daher einen Ausstieg aus der Finanzwelt, wie wir sie kennen. Die Milliarden, die bislang in Spekulationsgeschäften versickert sind, müssen ab sofort in&nbsp; wirklich relevante Projekte fließen, wie beispielsweise den Klimaschutz.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://westendverlag.de/westend/buch.php?p=89" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" ><strong>Thomas Fricke: Wie viel Bank braucht der Mensch?</strong></a> Raus aus der verrückten Finanzwelt. Westend-Verlag, 2013.&nbsp; 256 S. Fr. 28.90/€ 20.–. ISBN &#8232;978-3-86489-036-9</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Thomas Fricke</strong> zählt zu den profiliertesten wirtschaftspolitischen Kommentatoren hierzulande. Er war von 2002 bis 2012 Chefökonom der Financial Times Deutschland und seit 2009 auch Chefökonom der Wirtschaftsmedien von Gruner+Jahr (Capital, Börse Online, Impulse). Seit 2007 leitet er das Internetportal Wirtschaftswunder. Zuvor arbeitete er bei der Wirtschaftswoche, beim Manager Magazin und beim Pariser Wirtschaftsforschungsinstitut OFCE. 1998 erhielt der den Deutsch-Französischen Journalistenpreis.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			<category>Finanzkrise</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 12:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für eine wirklich demokratische Wahl des Bundesrates</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/fuer-eine-wirklich-demokratische-wahl-des-bundesrates.html</link>
			<description>Wer die Volkswahl des Bundesrates vorschlägt, will mehr Macht und weniger Demokratie. Trotzdem muss...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Wer die Volkswahl des Bundesrates vorschlägt, will mehr Macht und weniger Demokratie. Trotzdem muss die Bundesratswahl im Parlament transparenter und demokratischer werden.</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Als die SVP an der Delegiertenversammlung vom 22. August 2009 in Chur ihre Volkswahl-Initiative lancierte, hielt Nationalrat Christoph Mörgeli eine Rede mit dem Titel «Volkswahl heisst Volkswohl». Vielleicht ein Verschrieb: «Volksparteiwohl» wäre eher angebracht gewesen. Aber messerscharf diagnostizierte der damalige Konservator des Zürcher Medizinhistorischen Museums, Wahlen unter der Bundeskuppel seien trübe, von Hintertreppenintrigen und geheimen Absprachen geprägte Spiele. Darum sei der Bundesrat besetzt mit schwachen, ungenügenden und demzufolge ungeeigneten Sesselklebern.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Kunststück: Bundesrat Christoph Blocher war 2007 nicht wiedergewählt und durch Eveline Widmer-Schlumpf ersetzt worden. Bundesrat Samuel Schmid war 2008 aus dem Amt gedrängt und durch den Parteipräsidenten der SVP, Ueli Maurer, ersetzt worden. Doch mit nur noch einem einzigen Parteivertreter im Bundesrat blieb der Machtanspruch der SVP unerfüllt. Dabei strebte die Partei des Volkes schon damals insgeheim nach der Mehrheit in der Landesregierung. Der Zürcher SVP-Nationalrat Alfred Heer diktierte 2009 einem NZZ-Journalisten seine Einschätzung der politi-schen Lage in den Notizblock: «Uns kommt entgegen, dass es in der Schweiz nur noch zwei Parteien gibt, die SVP und den Rest.» Mit ihrer Volkstümelei bleibt die SVP ohnehin konkurrenzlos.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Indessen wurden Volkswahl-Initiativen, die auf eine andere Zusammensetzung des Bundesrats und auf die Erhöhung des Gremiums auf neun Mitglieder abzielten, bereits 1899 und 1939 von den Sozialdemokraten und Gewerkschaften im Bundeshaus eingereicht. 1943 war dann mit dem Zürcher Ernst Nobs erstmals ein Linker in den Bundesrat gewählt worden, was wohl mit eine Spätfolge der beiden abgelehnten Volkswahl-Begehren war.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Mehr Macht durch weniger Demokratie</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Etwas ganz anderes aber will die SVP-Initiative mit der Bundesrats-Volkswahl heute. Es sind zuerst einmal landesweite Wahlkämpfe. Das hat es in der Schweiz noch nie gegeben. Sehr plastisch kann man sich die Showdowns vorstellen, die da inszeniert würden: Die Bundesräte einerseits in vierjährige permanente Wahlkämpfe engagiert und zwei, drei Parteien anderseits, die sich mit millionenschweren PR-, Marketing- und Werbeschlachten zu überbieten versuchen. Gesamtschweizerische Bundesrats-Volkswahlen würden wie geschmiert laufen. Denn die fast weltweit einzigartige, gesetzlose und anonyme Finanzierung der politischen Parteien in der Schweiz könnte erstmals die Käuflichkeit der Mitglieder des Bundesrats garantieren.&nbsp; Für die finanziell gut dotierte SVP ginge die Rechnung jedenfalls auf: mehr Macht durch weniger Demokratie.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Allerdings, da muss man dem Professor Mörgeli recht geben: die Bundesratswahl, wie sie seit jeher alle vier Jahre um den 12. Dezember herum in der als feierlich bezeichneten Sitzung der Vereinigten Bundesversammlung stattfindet, ist wirklich nicht über jeden Zweifel erhaben. Es gab Bundesräte und Bundesrätinnen, die unmittelbar nach ihrer Wahl wie verlegene Lottoköniginnen in die Kameras blinzelten. Das Glück des politischen Zufalls war ihnen hold gewesen, ohne dass sie dies im ersten Moment richtig fassen konnten.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Stattdessen sollte der Bundesrat weiterhin vom Parlament, aber mit einem transparenten und demokratischen Verfahren, gewählt werden. Zum Beispiel so: Vor dem Wahltag würden die Fraktions- und Parteipräsidenten Hearings veranstalten und sich in einer gemeinsamen öffentlichen Sitzung auf die Wahlempfehlungen einigen. Am Wahltag würden jene Kandidatinnen und Kandidaten gewählt, die in einer offenen Wahl durch die Bundesversammlung ein qualifiziertes Mehr erzielen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Quelle: <a href="http://www.haelfte.ch" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Mediendienst Hälfte</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 12:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine wie wir</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/eine-wie-wir.html</link>
			<description>Wer fremde Wunden pflegt, heilt auch sich selber. Dies zeigt die bewegende Geschichte der Aargauer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Wer fremde Wunden pflegt, heilt auch sich selber. Dies zeigt die bewegende Geschichte der Aargauer Logopädin Margrit Dieterle.</strong> Sie hat ihr Herz den Flüchtlingen geöffnet und damit auch für sich selber ein kleines Wunder bewirkt.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Es sind zwei Dinge, die an dieser Geschichte aufwühlen.</strong> Zum einen das schier unvorstellbare Leid, das der Flüchtling Gabriel, einer der Protagonisten, als politisch Verfolgter in seinem afrikanischen Heimatland erlebte. Zum andern ist es das offene Herz, das Schicksalsschläge durch scheinbare Zufälle zum Guten wendet.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Ein solch offenes Herz hat die heute 72-jährige Autorin Margrit Dieterle, die im Buch ihre eigene Geschichte erzählt.</strong> Den Schmerz über den Verlust des eigenen Sohnes überwindet sie in der Betreuung von Flüchtlingen und wird durch ihre einfühlsame und hartnäckige Arbeit in der Szene als Frau für die schweren Fälle bekannt. Gabriel pflegt sie zunächst zwei Jahre in der eigenen Wohnung, bis der junge Mann schliesslich nach Afrika zurückkehren und dort seinen Lebenstraum, ein handwerkliches Bildungszentrum verwirklichen kann. Auf dem Grundstück, das Margrit Dieterle der Schule schenkt, findet man durch Zufall eine Quelle. Das Bildungszentrum, das sich schon vorher den Namen «Source de vie» gegeben hat, erhält dadurch eine zusätzliche wirtschaftliche Basis. Dies ist nur eine von vielen Fügungen und Zufällen, die diese spannende Geschichte prägen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Während in Afrika ein Traum entsteht, zerbricht ein anderer in der Schweiz.</strong> Margrit Dieterle, keine Frau des lauten Protests, ist von der humanitären Schweiz desillusioniert. Ihre Geschichte macht die grossen Mängel des Asylwesens deutlich, das aus lauter Angst vor Missbrauch fast jede Hilfe verweigert, gerade dort, wo sie am nötigsten wäre. Wenn die Schweiz noch eine humanitäre Praxis hat, dann wegen Menschen wie Margrit Dieterle.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><img src="uploads/RTEmagicC_cover-Eine-wie-wir2_03.jpg.jpg" border="0" height="186" width="123" alt="" /></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Margrit Dieterle: Eine wie wir – Erwachen aus dem Traum einer humanitären Schweiz.</strong> Edition Zeitpunkt, 2013. Ca. 80 S. Fr. 15.–. Subskriptionspreis bis Ende Mai (Erscheinen): Fr. 13.–. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Zehn Prozent des Erlöses gehen an das von Margrit Dieterle gegründete Hilfswerk «Source de Vie». www.ong-source-de-vie.ch</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Alltag</category>
			
			<author>christoph.pfluger@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Wed, 01 May 2013 17:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Be the change - Sei die Veränderung!</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/be-the-change-sei-die-veraenderung.html</link>
			<description>Ein interaktives Symposium, das berührt, inspiriert und Lösungen für eine Welt im Wandel anbietet....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Wo um alles in der Welt gehen wir hin? Und welchen Einfluss haben wir darauf? Um diese und andere Fragen geht es im Symposium Welt im Wandel.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das Symposium ist eine Auseinandersetzung mit der Möglichkeit, eine mutige Vision zum Leben zu erwecken: eine ökologisch nachhaltige, sozial verantwortliche und sinnerfüllte menschliche Präsenz auf dem Planeten Erde. Es ist eine Einladung, dich inspirieren und herausfordern zu lassen. Wenn du bereit bist zu erforschen, was diese Vision für dich bedeutet – worauf wartest du noch?</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Veranstalter:</strong> Andrea Langenegger, Olivier Olgiati und Gerlinka Neumeyer</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Veranstaltungsort:</strong> Villa ReNaissance, Schilfweg 8, 2503 Biel, <a href="http://villarenaissance.wordpress.com" target="_blank" >http://villarenaissance.wordpress.com/</a><strong></strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Organisations-/Wertbeitrag:</strong> auf Spendenbasis</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Verpflegung:</strong> Bringe etwas für das gemeinsame Mittagsbuffet mit.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Anmeldung unter:</strong> hello@be-the-change.ch 079 844 66 54</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.be-the-change.ch" target="_blank" >www.be-the-change.ch</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Lebensraum</category>
			<category>Ökologie</category>
			
			<author>hello@be-the-change.ch</author>
			<pubDate>Wed, 01 May 2013 11:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ZEITPUNKT zieht seine Kreise</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/zeitpunkt-zieht-seine-kreise-5.html</link>
			<description>«Trau mir!» – das Schwerpunktthema von ZEITPUNKT 124, zeigte in der Region Brugg Wirkung....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 0 0;"><strong>«Trau mir!» – das Schwerpunktthema von ZEITPUNKT 124, zeigte in der Region Brugg Wirkung. Lokaljournalistin Susanne Wild führte nach Lektüre der Zeitpunkt-Texte für das regionale «General-Anzeiger» ein Gespräch mit Ethiker Thomas Gröbly.</strong> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 0 0;">Das Interview erschien im Wirtschaftsteil des Gratisblatts. Auf die Kardinalfrage «Was ist aus ‚Treu und Glaube’ geworden?» sagt der Zeitpunkt-Mitdenker und Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz in der Titelzeile: «Eine Unrechtsbewusstsein fehlt oft gänzlich.» Im ursprünglichen Manuskript der Journalistin hiess es gar noch: «Egoismus trat an die Stelle von Gemeinwohl». </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 0 0;"><strong>Alle anderen Antworten von Thomas Gröbly lassen sich hier aktuell auf einem pdf der Brugger Originalseite nachlesen oder bei Bedarf ausdrucken.</strong></p>]]></content:encoded>
			
			<author>beat.hugi@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 15:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.zeitpunkt.ch/uploads/media/Groebly_im_General-Anzeiger_02.pdf" length ="3472980" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>ZEITPUNKT zieht seine Kreise</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/zeitpunkt-zieht-seine-kreise-2.html</link>
			<description>
«Trau mir!» – das Schwerpunktthema von ZEITPUNKT 124, zeigte in der Region Brugg Wirkung....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 0 0;"><strong>«Trau mir!» – das Schwerpunktthema von ZEITPUNKT 124, zeigte in der Region Brugg Wirkung. Lokaljournalistin Susanne Wild führte nach Lektüre der Zeitpunkt-Texte für das regionale «General-Anzeiger» ein Gespräch mit Ethiker Thomas Gröbly.</strong> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 0 0;">Das Interview erschien im Wirtschaftsteil des Gratisblatts. Auf die Kardinalfrage «Was ist aus ‚Treu und Glaube’ geworden?» sagt der Zeitpunkt-Mitdenker und Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz in der Titelzeile: «Eine Unrechtsbewusstsein fehlt oft gänzlich.» Im ursprünglichen Manuskript der Journalistin hiess es gar noch: «Egoismus trat an die Stelle von Gemeinwohl». </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 0 0;"><strong>Alle anderen Antworten von Thomas Gröbly lassen sich hier aktuell auf einem pdf der Brugger Originalseite nachlesen oder bei Bedarf ausdrucken.</strong></p>]]></content:encoded>
			
			<author>beat.hugi@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 14:44:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.zeitpunkt.ch/uploads/media/Gro__776_bly_im_General-Anzeiger.pdf" length ="3472980" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Schweiz vorher und nachher</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/die-schweiz-vorher-und-nachher.html</link>
			<description>«Meine Reise durch die Schweiz – einst und jetzt» heisst ein neuer Bildband, der von einem 1896 mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>«Meine Reise durch die Schweiz – einst und jetzt» heisst ein neuer Bildband,</strong> der von einem 1896 mit der Hochdrucktechnik der Collogravure hergestellten Album ausgeht. Darin finden sich circa 800 Schwarzweiss-Aufnahmen; Zweck des Albums war sicher Tourismuswerbung und die damals noch mirakulöse fotografische Darstellung eines Landes und seiner Schönheit. Ein Album, das bildlich zeigt, was damals vor allem noch textlich und kartografisch in Reiseführern wie dem Baedeker dargestellt wurde. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Im Haus von Paul Honegger (*1941), Zürcher Oberländer Kunstmaler und Zeichnungslehrer, liegt das grossmütterliche Album lange Zeit im Schrank</strong> und wird auch vom kleinen Paul angeschaut. Nach Jahrzehnten wieder ins Blickfeld des reifen Paul Honegger geraten, beschliesst dieser, die im Album abgebildeten Motive vom gleichen Standort aus noch einmal zu fotografieren. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Gut fünf Jahre ist er unterwegs, seine bildarchäologischen Reisen unternimmt er bewusst mit den gleichen Mitteln wie die damaligen Fotografen: mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dazu Velo und Skier.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">So entsteht ein dem klassischen Motiv des «Vorher / Nachher» nachempfundenes Buch, das uns den Gedankenraum öffnet, welche Entwicklung die Schweiz in mehr als hundert Jahren vollzogen hat. Alle Fotos auf diesen Seiten stammen aus diesem Bildband. Ein Muss für jede kulturhistorische Hausbibliothek! </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><img src="uploads/RTEmagicC_Meine-reise-durch-die-Schwe.jpg.jpg" border="0" height="110" width="142" alt="" /></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Meine Reise durch die Schweiz – einst und jetzt.</strong> Hg. von Paul Honegger, kommentiert von Roland Flückiger. Hier + Jetzt, Juni 2013. Ca. 256 Seiten, ca. 600 schwarzweisse und farbige Abb., ca. 29.5 x 22.5 cm, geb., Fr. 89.–/ € 69.–. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Zeitpunkt-Leserinnen und -Leser sind herzlich zur Buchvernissage eingeladen.</strong> Neben dem Herausgeber Paul Honegger spricht Walter Keller, Galerist, Ausstellungsmacher und ständiger Mitarbeiter der Zeitpunkt-Redaktion. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Buchvernissage «Meine Reise durch die Schweiz».Montag, 3. Juni 2013, 18.30 Uhr. Galerie Walter Keller, Oberdorfstr. 2, Zürich</strong> (<a href="http://www.kellerkunst.com/directions.htm" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Plan</a>)</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Gastgeber Walter Keller freut sich, möglichst viele von Ihnen begrüssen zu dürfen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="fileadmin/user_upload/1_2013/EW_Einl_CH_Reise_20130429_ch_Zu__776_rich_light.pdf" title="Startet das Herunterladen der Datei" class="download" >Detaillierte Einladung</a> (pdf)</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Lebensraum</category>
			<category>Entdeckungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 18:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Banken bezahlen (fast nur) mit Luft</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/banken-bezahlen-fast-nur-mit-luft.html</link>
			<description>Wenn Banken etwas erwerben, eine Immobilie zum Beispiel, und der Lieferant über ein Konto bei der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Wenn Banken etwas erwerben, eine Immobilie zum Beispiel,</strong> und der Lieferant über ein Konto bei der betreffenden Bank verfügt, dann bezahlt die Bank nicht mit Geld, das sie erwirtschaftet hat, sondern das sie aus dem Nichts einfach auf das Konto des Lieferanten schreibt. Sie braucht dazu lediglich eine Mindestreserve an Nationalbankgeld von 2,5 Prozent. Auf diese zumindest eigentümliche Vorteilsnahme macht der IT-Ingenieur <a href="http://www.horstseiffert.de/tefg/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Horst Seiffert</a> in seinem Buch «<a href="http://www.horstseiffert.de/tefg/buch.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Geldschöpfung – die verborgene Macht der Banken</a>» aufmerksam. In der Bankbilanz erscheint das Guthaben des Verkäufers auf der einen, der Vermögenswert der Bank in entsprechender Höhe auf der anderen Seite. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ganz umsonst kommt die Bank allerdings nicht zu ihren Gütern. Sie muss sie nämlich abschreiben und dazu muss sie Geld verdienen. Sie spart sich aber die Kapitalkosten, und die machen im Durchschnitt aller Preise rund 35 Prozent aus. Bei den Immobilien liegen sie auf ihre gesamte Lebensdauer berechnet wesentlich höher. Das müssen die Nicht-Banken – also wir – in harter Währung bezahlen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Was sagt die Finanzmarktaufsicht (FINMA) dazu? Können sich Banken tatsächlich mit neu geschöpftem Geld Vermögenswerte beschaffen? Ja. Die FINMA schreibt auf meine Anfrage: «In Ihrem Beispiel vergibt die Bank einen Kredit: Nur vergibt sie diesen an sich selbst … Dieser Vorgang gehört zum grundlegenden Fristentransformations-Geschäft der Banken. Das zusätzliche Guthaben auf dem Konto des Kunden ist für die Bank nicht ohne Kosten. Sie bezahlt dem Kunden den dafür vereinbarten Zins und muss zudem die Liquiditätsrisiken tragen.» Und: «Die FINMA ist nicht befugt, diese Diskussion [über die Giralgeldschöpfung] zu bewerten.»</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Wirtschaft</category>
			<category>Geni Hackmanns blog</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 15:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verhängnisvolle Liebe zum Süssen</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/verhaengnisvolle-liebe-zum-suessen.html</link>
			<description>Zucker – im Übermass – macht krank. Die Schweizer konsumieren zu viel davon, sagt der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Natürlich liebt auch er Süsses. Alle lieben Süsses, Schokolade, Limo, Gummibärchen. Zucker versüsst den Alltag. Doch er ist damit vorsichtig. Er sagt: Zucker ist Gift. «Ein wenig ist kein Problem. Aber viel davon tötet – langsam.» </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Robert Lustig ist Professor für Kinderheilkunde an der Universität von Kalifornien in San Francisco – und der weltweit wichtigste Kritiker des Zuckers. Durch seine Erfahrungen mit Kindern mit Gewichtsproblemen stiess er auf das süsse Pulver und seine weitreichenden Folgen bei vielen der sogenannten Zivilisationskrankheiten. Dabei braucht der Körper Zucker. Er ist seine wichtigste Energiequelle. Für die Muskeln, die Organe, das Gehirn. Weil der Zucker so wichtig ist, kann der Körper ihn aus fast jeder Nahrungsquelle gewinnen, die die Natur ihm bietet. Aus Erdbeeren, Kirschen, Kartoffeln und Reis. Sogar, indirekt, aus Schweinespeck und Walfischöl. Er kann Fett in Zucker verwandeln, und Zucker in Fett.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Diese Fähigkeit des Körpers, eigentlich eine Überlebensstrategie, wird ihm nun zur lebensgefährlichen Falle.</strong> Denn heute gibt es Zucker im Überfluss. Dabei kommt das weisse, süsse Pulver in der Natur nirgends vor. In der Bibel gibt es keinen Zucker, im Koran auch nicht. Kaum zu glauben, dass früher die Leute ganz ohne ihn ausgekommen sind. Für den menschlichen Körper allerdings war das über Jahrtausende der Normalzustand, dafür ist er ausgelegt. Professor Lustig sagt: «Die Natur hat es schwergemacht, Zucker zu bekommen. Der Mensch machte es einfach.» Zucker ist ein Produkt der Industrie. Erst als weisses Pulver, in Fabriken isoliert aus Zuckerrübe und Zuckerrohr, konnte er die Welt erobern – und schädigen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Deutschen essen 36 Kilo Zucker im Jahr. Die Schweizer über 40 Kilo.</strong> Oft sogar, ohne es zu wissen. Nur knapp 17 Prozent des Zuckers, den die Deutschen verspeisen, kaufen sie selbst im Laden. 83,1 Prozent verzehren sie als zugesetzten, häufig auch «versteckten Zucker».&nbsp; In den Corn Flakes zum Frühstück. In den Gewürzgurken. Sogar die ganz normalen Sachen enthalten plötzlich Zucker, die Dose mit Maggi Ravioli, die Pfanni Semmelknödel, die Hühnersuppe von Knorr. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Das Gehirn reagiert auf den süssen Geschmack besonders sensibel,</strong> damit der Mensch schnell zugreift. Die süssen Früchte gab es auf dieser Welt ja ganz selten, früher. Heute aber wird das Angebot immer zuckerreicher – und bietet immer weniger Alternativen, weltweit. Selbst in der Südsee ist es heute einfacher, eine Cola zu bekommen als eine Kokosnuss. In der Tankstelle an der Kasse liegen die Süssigkeiten gleich neben dem Jägermeister. Im Flughafen stehen die Cola-Automaten noch direkt am Gate. Coca-Cola ist der weltweit grösste Einzel-Emittent für Zucker, nach Branchenschätzungen für zehn Prozent des gesamten Zuckerausstosses verantwortlich – stolze 16,5 Millionen Tonnen. Coca-Cola gibt es in mehr Ländern, als die UNO Mitglieder hat. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Auch die Staaten dieser Welt fördern den Zucker schon seit Jahrhunderten.</strong> Überall auf der Welt ist die Zuckerbranche verwöhnt worden mit günstigen Gesetzen, Garantiepreisen, und Exportsubventionen. Europas Zuckerindustrie macht Milliardenumsätze und profitiert jetzt, in Zeiten liberalisierter Agrarmärkte, von preisgünstigen Produktionsbedingungen etwa auf den Zuckerrohrfeldern Südamerikas. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die zuckerproduzierenden Staaten unterhalten sogar eine eigene internationale Einrichtung zur Zuckerförderung, die Internationale Zuckerorganisation (ISO) mit Sitz in London, mit 86 Mitgliedsstaaten, darunter alle 27 EU-Länder und auch die Schweiz. «Executive Director» ist Peter Baron, ein wohlbeleibter Deutscher. Dass Zucker krank macht, sei «Nonsens», sagt Baron: Er glaubt, dass Zucker «nichts von diesen Dingen verursacht» – wenn die Ernährung «einigermassen ausgewogen ist.»</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Er mobilisiert die Zuckernationen, um Massnahmen und Empfehlungen&nbsp; zu verhindern, die der Zuckerwirtschaft schaden könnten, wenn etwa die Weltgesundheitsorganisation sich aufmacht, die neuen Menschheitsgeis-seln zu bekämpfen, die in der internationalen Sprache der Experten als «nicht übertragbare Krankheiten» bezeichnet werden («Non Communicable Diseases», kurz NCD), und die schon mehr Todesopfer fordern sollen als alle bisherigen Katastrophen, Seuchen, ja sogar Kriege: 35 Millionen Menschen jedes Jahr. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Dabei wird immer deutlicher, dass meist der Zucker im Spiel ist.</strong> Dass er dick macht, zeigte erst Anfang des Jahres wieder eine Studie im Fachblatt British Medical Journal. Er kann auch das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen: Je mehr Zucker verzehrt wird, desto schlechter sind die Cholesterinwerte, so eine amerikanische Regierungsstudie (die «National Health and Nutrition Survey»). Bei Diabetes, der Zuckerkrankheit, ist es der Zucker im Blut, der verantwortlich ist, auch für die vielen Folgekrankheiten, die damit einhergehen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Bei der Alzheimerkrankheit sprechen Forscher schon von der «Zuckerkrankheit des Gehirns». Und bei Krebszellen haben Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in Los Angeles sogar eine eigene Schnittstelle für raffinierten Zucker gefunden.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">So wird die Suche nach Alternativen immer drängender – doch auch die Zucker-Ersatzstoffe geraten zunehmend in Verruf.&nbsp; Fruktose beispielsweise, der Fruchtzucker, war bislang der Hoffnungsträger, etwa für Diabetiker – und wurde jetzt als potenter Schadstoff enttarnt. Fruktose kann zu Nierenkrankheiten führen und sogar zu Fettleber – genau wie Alkohol. Robert Lustig und andere Wissenschaftler fordern schon, Fruktose von Gesetzes wegen auf eine Stufe zu stellen mit Tabak und Alkohol. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Den Apfel will natürlich auch er nicht von der Liste sicherer Lebensmittel streichen: Obst wirke dank seiner pflanzlichen Fasern wie ein «Gegengift» und verhindere die «Überdosierung von Fruktose im Körper.»</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Auch die künstlichen Zucker-Ersatzstoffe geraten zunehmend in Verruf. </strong>Als heimliche Dickmacher, und wegen Krebsverdachts, wie der Cola-Light-Süssstoff Aspartam – auch wenn Hersteller und Behörden immer wieder die Harmlosigkeit beteuern. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Stevia rebaudiana Bertoni, entdeckt vor über 100 Jahren im Urwald von Paraguay von dem Schweizer Naturwissenschaftler, Abenteurer und Anarchisten Moisés Bertoni. Die Pflanze mit den süssen Blättern stieg zum Hoffnungsträger auf. Zunächst im Reformhausmilieu, mittlerweile bei den grossen Konzernen, allen voran Coca-Cola. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Jetzt ist Stevia auch nicht mehr das, was es einmal war. Die neue Süsse wird aufwendig hergestellt, in einem komplexen chemischen Verfahren, bei dem ein weisses Pulver entsteht, ein ganz normaler Süssstoff mit der E-Nummer 960. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ganz unbedenklich ist das nicht. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat schon verfügt, dass Begriffe wie «mit natürlicher Süsse» oder «mit natürlichen Zutaten gesüsst» in Verbindung mit dem Süssstoff E960 als «täuschend anzusehen» seien. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Wenn der Zucker wegbleibt, schwindet auch der Speck in der Körpermitte,</strong> sagt Professor Robert Lustig: «Wir wollen beweisen: Wenn man den Zucker aus der Nahrungskette nimmt, beseitigt man das Übergewicht.»</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Er selbst hat seine Konsequenzen schon gezogen. Eis jedenfalls isst er nie. Coca-Cola? «Niemals.» Schokolade? «Sehr selten.» Ein bisschen süss darf schon sein, sogar bei Professor Lustig: «Ein Dessert nach dem Essen, vielleicht zweimal im Jahr.» </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em><strong>Hans-Ulrich Grimm</strong> ist Nahrungskritiker und Autor vieler Bestseller («Die Suppe lügt».«Vom Verzehr wird abgeraten»). Dieser Tage erscheint im Droemer-Verlag sein neustens Buch «<a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/7777071/garantiert-gesundheitsgefaehrdend" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Garantiert gesundheitsgefährdend.</a> Wie uns die Zuckermafia krank macht.» Den vorliegenden Text hat Grimm exklusiv für den Zeitpunkt geschrieben.</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Alltag</category>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 15:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wer will was im Dorf</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/wer-will-was-im-dorf.html</link>
			<description>Ein Dorf mit Charme, Zukunft und Lebensqualität. So wirbt die Oberaargauer Gemeinde Melchnau...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Anna Leuenberger ist in Busswil, einem Nachbardorf, aufgewachsen. Seit über 40 Jahren aber wohnt sie schon in Melchnau. Seit bald 16 Jahren sitzt sie im Gemeinderat, zuerst als Präsidentin der Schulkommission, seit sieben Jahren als Gemeindepräsidentin. Ende 2014 setzt die Amtszeitbeschränkung diesem Engagement ein Ende. Das sei gut so, sagt sie. Genauso gut, anstrengend und nicht selten durchzogen sind die Jahre im Amt gewesen. Leuenberger, gelernte Lehrerin und mit Stolz eidg. diplomierte Bäuerin, hat bis 2005 mit ihrem Mann auf dem eigenen Hof gebauert, Lehrtöchter ausgebildet, aber auch in der Schule Melchnau viele Stellvertretungen übernommen. Sie dirigiert zudem seit Jahren den gemischten Chor Melchnau/Busswil. Und hütet die Enkelkinder. Früher hat sie auch noch an der landwirtschaftlichen Schule Waldhof in Langenthal Deutsch unterrichtet.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Willi Krafft ist Anna Leuenberger rasch einmal aufgefallen.</strong> Der Mann aus der Agglomeration Baden-Zürich wohnt mit seiner Frau seit bald drei Jahren im Dorf. Die beiden haben hier nach langer Suche kreuz und quer durch die Schweiz ein Haus mit kleinem Umschwung gekauft. Kraffts setzen seither ihren Traum von einer Permakultur-Anlage zur biologisch-dynamischen Selbstversorgung um. Der Willi sei ab und zu an der Gemeindeversammlung aufgestanden, sagt Anna Leuenberger und lächelt verschmitzt. Er habe sich dann zu diesem und jenem geäussert. Der Willi war es dann auch, wen wundert’s, den die vife Gemeindepräsidentin zu einem Gespräch mit dem ganzen Gemeinderat einlud. Der neugewählte Rat hatte sich zu Beginn der neuen Legislatur in einer Klausurtagung zum Schwerpunkt-Thema Imagepflege und Standortmarketing beraten. «Willi Krafft sollte uns als Neuzuzüger den Spiegel vorhalten. Das hat er offen, ehrlich und sehr engagiert getan», erinnert sich Anna Leuenberger: «Vieles leuchtete mir ein, nur als er vorschlug, den Kirchplatz mit Kies und Grün zu renaturieren, mochte ich ihm nicht mehr ganz folgen.»  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Eingeleuchtet aber hat Leuenberger und ihren Ratskollegen Kraffts Suggestivfrage,</strong> was denn wohl die Melchnauerinnen und Melchnauer unter den Slogans an der Hauptstrasse bei den drei Zufahrten ins Dorf verstehen würden. Melchnau mit Dorfcharme, Lebensqualität und Zukunft. Und ob man das nicht in einer Umfrage erkunden wolle. Warum nicht, meinte dazu auch der Gemeindeschreiber. Er erinnerte sich sogar noch an eine Umfrage, die in den frühen 70er-Jahren gemacht wurde. So gab ein Wort das andere. Willi Krafft bot an, bei der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW anzuklopfen, ob eine Befragung in der Dorfgemeinschaft nicht ein gutes Lernfeld für Studierende wäre. Er kam mit positivem Entscheid zurück. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Das Traktandum wurde in seiner Abwesenheit vom Gemeinderat nochmals offiziell behandelt und für gut befunden.</strong> Zumal es vor allem darum ging, guten Willen zu zeigen und wohl auch ein bisschen die Neugierde zu stillen. Finanzielle Mittel hätte man dafür kaum sprechen können. Anna Leuenberger nickt: «Wir müssen zum Geld schauen und nicht selten jeden Franken umdrehen.» Melchnau hatte Ende Dezember 2012 1590 Einwohnerinnen und Einwohner, 197 davon ausländische Staatsangehörige. Das ergibt 722 Haushaltungen. Die Gemeinde ist 10 km2 gross, 1,5 km2 davon sind Wald. Es gibt noch 34 Landwirtschaftsbetriebe, 22 Vereine, 2 Altersheime, 71 Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe im Dorf. Zudem eine Teppichfabrik, die Produktionsstätte der Lantal Textiles Langenthal.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Seit ein paar Wochen ist ein kleines Team der Fachhochschule in Melchnau an der Arbeit.</strong> Der Leitungsausschuss mit Leuten aus der Gemeinde ist bestellt. Die junge Agronomin und Bäuerin Franziska Schärer, Landi-Chef Peter Stalder, Vizegemeindpräsidentin Christine Blum-Schär, Willi Krafft und Gemeindepräsidentin Anna Leuenberger werden sich bald zu einer konstituierenden Sitzung treffen. Lars von Riedmatten und Giorgio Eberwein, beide Mitarbeiter des Beschäftigungsprojekts «FAU – Fokus Arbeit Umfeld» planen erste Orientierungsgespräche mit 10 bis 12 handverlesenen Frauen und Männern im Dorf. Daraus soll sich bald einmal ein Fragenraster für die Umfrage an alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren ergeben. Den will der Gemeinderat noch 2013 unter die Leute bringen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Auswertungen sollen voraussichtlich im Februar 2014 an einem grossen Dorfanlass gemeinsam präsentiert, besprochen und gefeiert werden.</strong> Ethik-Dozent Thomas Gröbly, der das Projekt im Auftrag der FHNW leitet, hofft dort auf die nötige Kraft und Zustimmung der Dorfgemeinschaft, ausgewählte Themen in kleinen Arbeitsgruppen weiterzuverfolgen: «In diesen Arbeitsgruppen könnten dann konkrete Projekte definiert, vertieft und vom Leitungsausschuss in den Gemeinderat getragen werden. Für die Studierenden der FHNW ist es wichtig, solche Lernfelder in der Praxis bearbeiten zu können.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Dieses Angebot ist ein festes Element unserer Ausbildung. Der Melchnauer Gemeinderat kann seine Projektwünsche zweimal pro Jahr FHNW-Studiengängen anbieten – und im Prinzip mit unserer Unterstützung rechnen.» Ein Prozedere, das für Gemeindepräsidentin Anna Leuenberger auch weit über ihre eigene Amtszeit hinaus Sinn macht.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Ein konkretes Resultat hat Anna Leuenberger übrigens schon auf dem Tisch.</strong> Als unabhängiges Zusatzangebot hat FAU-Projektcoach Franz Duss mit einem Mitarbeitenden für die Gemeinde Melchnau einen Energie- und Nachhaltigkeitscheck gemacht und dazu den Entwurf zu einem ausführlichen Bericht abgeliefert. FAU ist seit 1995 erfolgreich in der Betreuung und Weiterbildung von qualifizierten Erwerbslosen tätig. «Ich gehe zwar davon aus, dass wir in Melchnau sehr energiebewusst und nachhaltig unterwegs sind», sagt die Gemeindepräsidentin dazu, «trotzdem wollte ich natürlich wissen, ob es noch Lücken gibt, die wir eventuell schliessen sollten.»</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Anna Leuenberger führt Willi Krafft und das Zeitpunkt-Team zum Fotografieren ganz bewusst zum alten Dorfschulhaus.</strong> Und später auf den Platz vor der Dorfkäserei: «Wir haben zum Glück noch beides im Dorf. Unsere Kinder müssen nicht nach Langenthal zur Grund- und Sekundarschule, die Milch der Bauern wird noch in der eigenen Käserei verarbeitet. Der Bus fährt im Halbstundentakt nach Langenthal und zurück. Das ist alles sehr wichtig für unser Dorf. Dazu müssen wir gemeinsam Sorge tragen.» Genauso wie zur Bäckerei, zur Metzgerei, zur «Landi» mit grossem Verkaufsladen und Tankstelle, zum Gewerbe und seinen Arbeitsplätzen. Wobei das Halten nicht immer gelingt: «Kürzlich schloss unsere Drogerie. Das schmerzt. Wir konnten es nicht verhindern, auch wenn uns das im Dorf da und dort noch nachgetragen wird.» Leuenberger sagt bestimmt, Melchnau könne als Gemeinde politisch durchaus unabhängig bleiben. Es sei auch mitnichten eine Agglomerationsgemeinde der nahen Stadt Langenthal: «Wir liegen knapp ausserhalb des Gebiets, das Langenthal einst als Agglomeration offiziell definiert hat. Zuerst hat uns das beunruhigt. Heute wissen wir, dass wir für uns selbst sorgen und schauen müssen.» Mit bäuerlichem Charme und Charisma, ländlicher Lebensqualität, was sich in einem bemerkenswert regen Vereinsleben manifestiert – und einer Zukunft, die gemeinsam gestaltet werden will. Fortsetzung folgt.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Mehr über das Dorf und die Gemeinde Melchnau erfahren Sie hier: <a href="http://www.melchnau.ch" target="_blank" >www.melchnau.ch</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Alltag</category>
			<category>Lebensraum</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 15:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die grosse Vertrauensfrage</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/die-grosse-vertrauensfrage.html</link>
			<description>Wenn wir Vertrauensmissbrauch bekämpfen, schaffen wir dadurch noch kein Vertrauen. Diese...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Ohne Vertrauen in andere können wir uns nicht entfalten und folglich nicht in Freiheit leben. Umgekehrt gilt: Ohne Misstrauen würden wir unweigerlich zum Opfer von Ausbeutern werden. Daher misstraut der wachsame Mensch seinem Gegenüber. Wir brauchen beides: Vertrauen und Misstrauen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Was zwischen mir und dir gilt, gilt für alle, und besonders für die Organisation einer demokratischen Gemeinschaft. Sie funktioniert nur, wenn sie auf dem Grundvertrauen zwischen den Menschen beruht und dieses fördert und sichert. Von einem idealistischen Menschenbild ausgehen darf man dabei nicht, sondern man muss in Rechenschaft ziehen, dass es Menschen gibt, die Vertrauen missbrauchen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Das Gesetz verlangt Vertrauen</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die schweizerische Gesetzgebung versucht, Treu und Glauben zwischen den Menschen umfassend zu etablieren. Sie hütet sich dabei, einzig und allein auf das Gute im Menschen zu bauen, vielmehr geht sie davon aus, dass Vertrauen missbraucht wird. Beinahe durchwegs wird dabei das folgende Prinzip angewendet: </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">• Im Allgemeinen wird bei der grossen Mehrheit der Bürger ein gegenseitiges Grundvertrauen vorausgesetzt – aufgrund ihrer Erziehung, ihrer Kultur und ihrer Religion. Dies kommt gesetzgeberisch in der sogenannten Freiwilligkeit zum Ausdruck.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">• Um dieses Grundvertrauen zu stärken und zu festigen, sieht das Gesetz Anreize und Sanktionen zur Förderung vertrauensvollen Verhaltens vor (Ungültigkeit von Verträgen, Schadensersatz etc.)</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">• Aber es sieht auch Zwangsmassnahmen vor, bis hin zur strafrechtlichen Verfolgung. Dieses Prinzip findet sich im Zivilrecht, im Bankenwesen, im Umweltrecht. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Im Zivilrecht wird zum Beispiel die eheliche Untreue verboten. In Handel, Wirtschaft und Vertragswesen schützt man den guten Glauben durch mögliche Schadenersatzforderungen oder Ungültigkeitserklärung der Verträge. Für einen Beruf mit hoher Verantwortung, wie Bergführer, Lokomotivführer oder Pilot wird eine entsprechende Ausbildung und das Einhalten der Vorschriften vorgeschrieben. Dennoch bleibt, wenn wir uns einer Technologie anvertrauen, der menschliche Faktor das grösste Risiko. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Treu und Glauben gelten auch im öffentlichen Recht, also im Verhältnis zwischen Staat und Bürger. Auf Beamte und Auskunftspersonen soll man sich verlassen dürfen. Ein klassisches Beispiel liefert der Fall Roman Polanski: Ein Staat darf einem Bürger (in diesem Fall einem Ausländer), gegen den seit Jahren ein Haftbefehl vorliegt, nicht einerseits die Bewilligung für einen Hauskauf erteilen, Steuern erheben, ihn während Jahren ein- und ausreisen lassen, um ihn dann zur Teilnahme an einem Filmfestival mit Preisübergabe (unter Beteiligung eines Bundesamtes) einzuladen und daraufhin unvermittelt zu verhaften und auszuliefern. Polanski wurde in seinem Vertrauen in die Schweiz vom Bundesrat geschützt. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Das Vertrauen in den Staat und in seine Behörden</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">In der Politik wird ganz besonders um Vertrauen geworben, vor allem um das Vertrauen in Personen. Doch das Misstrauen in der Politik ist allgegenwärtig und offensichtlich. In der direkten Demokratie behält sich der Stimmbürger das letzte Wort über Verfassung und Gesetze vor. Das führt denn auch zu dem beruhigenden Umstand, dass die Wahl der Regierung als weniger wichtig angesehen wird, weil all ihre Gesetzesvorlagen an der Urne verhindert werden können.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Dennoch lebt auch die direkte Demokratie von Repräsentation, vom Vertrauen in Regierungsmitglieder, in Parlamentarier, in Parteipräsidenten und in Parteiparolen. Ohne Vertrauen ist Repräsentativität nicht möglich. Enttäuschungen über das Verhalten gewählter Regierungsmitglieder sind in repräsentativen Demokratien denn auch regelmässig gross. Es ist schon beinahe ein politisches Ritual, dass ein siegreicher Kandidat das ihm entgegengebrachte Vertrauen wieder verliert und in Ungnade fällt. Dieser Vertrauensschwund wiederum führt zu einer Spirale populistischer Versprechen, die nicht zu erfüllen sind, und zu Enttäuschungen beim Wähler, die so vorprogrammiert sind. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Organisation eines demokratischen Staates geht daher von Misstrauen aus, von einem möglichen Missbrauch der Macht: Durch Gewaltenteilung, checks and balances oder durch ein Rotationsverfahren, wie im Fall des Bundespräsidiums, wird die Gefahr von Machtballung verringert. Das stärkt das Vertrauen in das politische System. Dazu gehört auch, dass weder Bundesrichter noch Bundesräte während der Amtszeit abberufen werden können. Bei uns gibt es keine Vertrauensfrage, weil das Vertrauen in den gewählten Bundesrat von der Verfassung für vier Jahre vorausgesetzt wird. Dies ist nichts anderes als ein Schutz der demokratischen Institution (nicht etwa der Gewählten) und Ausdruck des Vertrauens in das politische System. Einerseits will man damit die Verantwortung bei der Vertrauensprüfung, nämlich der Wahl, schärfen (damit zum Beispiel nicht ein Kandidat auf den Schild gehoben wird, der früher Veruntreuungen begangen hat), andererseits die Abwahlmöglichkeit nicht zur Disziplinierung und Medienhatz verkommen lassen. Je besser die Staatsform, desto weniger muss das Vertrauen in die Person strapaziert werden. Da braucht es dann nicht mal mehr besonders gute Politiker, schon gar keinen dauerhaften Bundespräsidenten – selbst zwei Jahre wären da zu lang.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das Vertrauen in politische Systeme und Ideologien einerseits und dasjenige in Personen andererseits stehen in einem wechselseitigen Verhältnis. Das zeigt sich schon im privaten Bereich: Junge Paare wählen das Konkubinat auch deswegen, weil sie die Bindung, das gegenseitige Vertrauen, eben gerade nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern freiwillig aus dem eigenen Herzen erbringen wollen. Je grösser das Vertrauen in die Personen, desto kleiner das Bewusstsein für Institutionen wie die Gewaltenteilung: Kleine Kantone haben zum Teil bis heute Mühe damit. Umgekehrt: Je anonymer und unübersichtlicher eine Gesellschaft, desto ausgeklügelter die Sicherheitsmechanismen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Und: Populisten, die persönliche Machtfülle und damit grenzenloses Vertrauen für sich verlangen, neigen dazu, das Misstrauen gegen «das System» zu schüren. Je nach politischer Optik wird dieses System dann als globale Kapitalismusmafia oder als classe politique bezeichnet. Umgekehrt: Je grösser der Vertrauensverlust einzelnen Vertretern gegenüber, desto rascher werden systemische Massnahmen getroffen. Das beobachten wir häufig im Alltag: Technische Systeme sollen menschliche Fehler korrigieren.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Mein Eintritt in den Verwaltungsrat einer Baufirma nach dem Ausscheiden aus dem Bundesrat hat viele enttäuscht, weil das bisher Bürgerlichen vorbehalten gewesen war (in Deutschland auch Sozialdemokraten). Deswegen hat die beratende Kommission des Nationalrats auch eine zweijährige Karenzfrist beschlossen. Ich habe mich umgehend bei Oprah Winfrey zwecks Beichte angemeldet ... – und finde überdies die beschlossene Karenzfrist gar nicht schlecht, denn es braucht mindestens zwei Jahre, bis man nach dem Rücktritt aus dem Bundesratsleben weiss, was man eigentlich will und soll. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Solche Entwicklungen zeigen, dass sich das Vertrauen in Personen auf systemische Massnahmen, politische Modelle oder auch Ideologien verlagert. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>List und Vertrauen</strong> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die politischen und moralischen Fragen kreisen um Folgendes: Welches Vertrauen wird geschützt oder vorgeschrieben? Denn es herrscht das Gebot bedingungslosen Vertrauens ebenso wenig, wie es eine absolute Wahrheitspflicht gibt. Hingegen gibt es die listige Taktik, die raffinierte Verführung. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das gilt zwischen den Menschen, das gilt im Wettbewerb, also in Handel und Wirtschaft. Es gibt die Suche nach Vorteilen, List und Täuschung, Tricks und Übertölpelung. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Was geniesst also Vertrauensschutz? Was ist List, was ist Arglist? Was ist Verführung, was ist Manipulation? Wie weit geht die Selbstverantwortung?</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Wie weit geht Konsumentenschutz, wie weit die Phantasie und Übertreibung der Werbung? Das sind Diskussionen, die auch politischen Schwankungen, das heisst einem stets wechselnden Menschenbild unterliegen. Dieselben Fragen stellen sich in der Staatsleitung selber: Sind Listenverbindungen zulässig? Nach welchen Kriterien soll ein Abstimmungstermin festgelegt werden? Welche Vorlagen kommen gleichzeitig zur Abstimmung? </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Wie organisiert der Staat das Vertrauen?</strong> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Wie wird das Grundvertrauen zwischen den Menschen hergestellt und gefördert? Kann der Staat hierzu etwas beitragen? </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Niccolò Machiavelli geht in seinem Werk Der Fürst davon aus, dass das Zusammenleben der Menschen wesentlich durch die Angst vor Sanktionen organisiert werde; nicht Vertrauen oder gar Liebe, sondern nur die Furcht vor dem Gesetz halte die Menschen zusammen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ganz abgesehen davon, dass uns dies nicht als Modell eines demokratischen Staates vorschwebt, müssen wir sehen: Selbst mit uneingeschränkten polizeilichen Mitteln, selbst mit einem totalen Polizeistaat könnte zwischen den Menschen kein echtes Vertrauen erzwungen und garantiert werden. Der Ansatz muss daher genau umgekehrt sein: Zuerst die Freiwilligkeit, dann Anreize und erst als ultima ratio Sanktionen. Daher gilt auch bei uns das Konzept der Freiwilligkeit; das Vertrauen in die Bürger oder in eine Branche ist Prinzip. Das Umweltgesetz oder das Energiegesetz folgen diesem Aufbau. Die Schweiz kennt beim freiwilligen Papier- und Kartonsammeln bessere Resultate als Länder, in denen dies vorgeschrieben ist. Auch gegen Geldwäscherei wird jetzt Selbstregulierung proklamiert. Die Regeln zur Bekämpfung von Schwarzgeld werden vorerst an die Branche delegiert.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Es folgen Anreize, welche die Schärfung des moralischen Bewusstseins fördern (Aufklärungskampagnen, wie etwa zur Toleranz im Strassenverkehr), und erst als letzte Massnahme kommen Verbote und Sanktionen zur Anwendung. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Grundvertrauen vermag der Staat nicht zu erwirken</strong> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Auf Androhung von Gefängnis und gesellschaftlicher Ächtung allein zu bauen wäre aber der machiavellistische Weg zu vertrauensvollem Verhalten. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die entscheidende Frage bleibt deshalb: Wie gelangen die Menschen zu einem Verhalten, welches gegenseitiges Vertrauen von innen heraus lebt? Wie keimt diese «Freiwilligkeit», wie sie das Gesetz postuliert, als Rückgrat unseres Verhaltens? </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das eigentliche Grundwasser des menschlichen Vertrauens, das Grund- und Gottvertrauen, kann der Staat allein kaum bewirken. Er ist angewiesen auf Religion und Kultur, die nicht nur von der rationalen Notwendigkeit des Vertrauens für das Funktionieren einer Gesellschaft ausgehen, sondern auf einer Metaebene – oder in den Urwogen, in den Tiefen der Seelen – das menschliche Verhalten, die Frage von Gut und Böse prägen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Wie verhalte ich mich meinen Mitmenschen gegenüber? Da schaut niemand im Zivil- oder Obligationenrecht nach, bevor er entsprechend fühlt oder handelt. Das verinnerlicht er, längst bevor er lesen kann. Die Quelle findet sich bei den Menschen selbst, und gespeist wird sie unter anderem aus dem ewigen Grundwasser der Kulturen, Traditionen und Religionen. Sie haben das Gewissen von Generationen geweckt und geschärft. Jede Gesellschaft gestaltet die Regeln des Zusammenlebens neu. Sie greift dabei zurück auf Traditionen, Religionen. Und deswegen muss ein aufgeklärter Staat Religions- und Kulturfreiheit gewähren: Damit er selber funktionieren kann. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Der Staat – und mit ihm die Wirtschaft – sind also auf Religion und Kultur angewiesen. Sie müssen daher diejenigen Institutionen fördern und unterstützen, die sich dieser Aufgabe annehmen. Das sind Kirchen, Religionsgemeinschaften, das ist die Kultur. Deswegen muss der Staat Kultur und Religion Freiraum gewähren, Autonomie und Entfaltungsmöglichkeiten bieten, auch mit materiellen Mitteln. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Bezüglich Kultur kann das etwa bedeuten, dass Sponsoring steuerlich begünstigt wird, dass die nationalen Fernsehanstalten entsprechende Aufträge erhalten. TV und Radio haben nicht nur einen Informationsauftrag, sondern auch einen Kulturauftrag zu erfüllen. Dazu gehört auch die Unterhaltung. Was früher die Funktion der Märchen war, über Generationen hinweg Geschichten und Traditionen weiterzuerzählen, übernehmen heute die Massenmedien. Unterhaltung ist eine kulturelle Aufgabe und nicht nur ein samstagabendliches Geblödel. Diese Verantwortung muss der Staat in seinen Konzessionen festhalten. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Bezüglich der Religionen kann das für den Staat etwa heissen, dass Kirchen oder religiöse Gemeinden anerkannt werden, dass man sie staatlicherseits unterstützt (zum Beispiel indem man die Kirchensteuern durch den Staat einziehen lässt wie im Kanton Zürich), oder dass beispielsweise juristische Personen Kirchensteuern bezahlen müssen. Die gegenseitige Abhängigkeit von Staat und Religion bedeutet für beide, dass sie sich zwar Unabhängigkeit gewähren, aber auch einem Dialog stellen müssen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Ohne Vertrauen keine Gemeinschaft</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Wer eine Gemeinschaft&nbsp;organisiert, muss aber von Vertrauensmissbrauch zwischen den Menschen ausgehen,&nbsp;sonst bleibt er blauäugig und liefert die Vertrauensseligen ans&nbsp;Messer der Betrüger. Und doch kann mit keiner Polizeigewalt&nbsp;Vertrauen erzwungen werden. Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit können nicht vorgeschrieben, sondern müssen erlebt und gelebt werden. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Kultur, Tradition, Erziehung formen das aktive und passive&nbsp;Grundvertrauen. Wie sich die Menschen zuhause, in der Wirtschaft und in der Politik tatsächlich verhalten, was sie in all den Bereichen, die nicht mit Vorschriften erfasst werden können leben und vorleben, bildet die moralische Grundlage einer Gesellschaft. Nimmt gegenseitige Übertölpelung als Lebensformel Überhand, zerfällt eine Gesellschaft. Werden Treu und Glauben als Wert gepflegt, kann sie sich nachhaltig entwickeln.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em>Der vorliegende, von der Redaktion leicht gekürzte und bearbeitete Text basiert auf einem Vortrag zur Frage «Wie kann der Staat Vertrauen organisieren?», den Moritz Leuenberger anfangs Jahr an einem Symposium der Universität Zürich zum Thema «Vertrauen verstehen» hielt. Der Zeitpunkt dankt dem Autor für den Erstabdruck.</em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Gesellschaft</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 14:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Initiative will Geldschöpfung der privaten Banken aufheben</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/initiative-will-geldschoepfung-der-privaten-banken-aufheben.html</link>
			<description>Nur noch die Nationalbank soll Geld schöpfen können. Dies will eine Volksinitiative, die der Verein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Nur noch die Nationalbank soll Geld schöpfen können. Dies will eine Volksinitiative, die der Verein monetäre Modernisierung im kommenden Februar lancieren will.</strong> Bis jetzt werden rund 85 Prozent des Geldes unbar von den privaten Banken geschöpft, jedes Mal, wenn sie einen Kredit vergeben. Nach der Initiative werden unbare flüssige Mittel auf Bankkonten nicht mehr innerhalb der Bankbilanz geführt und sind dadurch vor Insolvenz der Institute geschützt. Diese verfügen in Zukunft nur noch über die Mittel, die ihnen die Sparer ausleihen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die von der Initiative angestrebte Reform geht auf das Konzept des so genannten 100-Prozent-Geldes zurück, das führende amerikanische Nationalökonomen in den 30er-Jahren als Antwort auf die Weltwirtschaftskrise entwickelt hatten, das aber nie umgesetzt wurde. In den 90er Jahren wurde der Reformansatz unter dem Begriff «Vollgeld» im deutschen Sprachraum weiter entwickelt. Im August 2012 ist der Internationale Währungsfonds in einer Studie zum Schluss gekommen, dass die in den USA unter der Bezeichnung «Chicago Plan» bekannte Reform die Gefahr von «bank runs» eliminieren, die Staatsschulden erheblich reduzieren und Kontrolle von Blasen und Rezessionen deutlich verbessern würde. Der Verein monetäre Modernisierung will an seiner Hauptversammlung vom 24. Mai definitiv über die Lancierung entscheiden. Es wäre die folgenreichste Initiative seit der Initiative zur Abschaffung der Armee. Sie wird zurzeit erst von kleineren Gruppen unterstützt.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Kontakt: <strong>Verein monetäre Modernisierung, </strong><a href="http://www.vollgeld.ch" target="_blank" >www.vollgeld.ch</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://vollgeld.files.wordpress.com/2013/01/momo-verfassungstext__stand_7-12-2012.pdf" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Vorgeschlagener Verfassungstext</a> (pdf)</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Wirtschaft</category>
			<category>Finanzkrise</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 15:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tour d’Art de Suisse</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/tour-dart-de-suisse.html</link>
			<description>Abseits der Blockbusters. In Zürich lockt die Chagall-Ausstellung Zehntausende an. In Berns...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Abseits der Blockbusters. In Zürich lockt die Chagall-Ausstellung Zehntausende an. In Berns historischem Museum sind die chinesischen Terrakotta-Krieger ab Mitte März der Renner. In der Fondation Beyeler feiert Max Ernst ab Ende Mai Erfolge. Gerne vergessen geht dabei, welch lebendige Ausstellungen kleinere Kunstmuseen zustande kriegen – oft mit minimalen Budgets, dafür umso mehr mit Erfindergeist und Verve. Eine Schweizer Kunstreise durch die sogenannte Provinz.</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Von oben sieht man besser. </strong>Dass Distanz Klarheit schafft, diese Erfahrung machte vor hundert Jahren der Flugpionier Oskar Bider bei seiner Erstüberquerung der Alpen in einem Aeroplan. Das Museum im Bellpark Kriens widmet ihm ab Mitte Mai eine Ausstellung. Mit Biders Flug veränderte sich die Auffassung des Alpenraums für immer, heute überqueren wir sie zur Musik von «Taxi» oder Stephan Eicher im Swiss-Fauteuil: «Ich nime no en Campari Soda / Wiit unter mer liit s’Wolkemeer / De Väntilator summet liislig / Es isch als gäbs mich nüme mee». Oskar Bider kämpfte dagegen noch mit der Höhe des Jungfraujochs und wusste: mache ich einen Fehler, wird es mich tatsächlich nicht mehr geben. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Beim Rückflug landete Bider zuerst in Liestal. </strong>Dort vereint die Kunsthalle Palazzo ab 11. Mai eine spannende Auswahl von Schweizer Fotografie zum Thema «Natur? Schweizer Fotografie 1870 bis heute». Auch das Bündner Kunstmuseum interessiert sich für unser Verhältnis zur Natur. Noch bis zum 12. Mai läuft dort die Ausstellung «Ansichtssache». 150 Jahre Architekturfotografie in Graubünden». Der Tourismus brachte die Fotografie mit sich und veränderte gleichzeitig die Bündner Landschaft nachhaltig: in Zeiten fragiler Raumplanung eine geradezu landschaftspolitische Ausstellung! </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Alpen, diesmal die Glarner Berge, spielen auch&nbsp; in der noch bis zum 5. Mai laufenden Ausstellung «Rund um 47° N&nbsp; 9° O über 800 M.ü.M». im Kunsthaus Glarus die Hauptrolle. Die Fotos des Berner Künstlers Balthasar Burkhard aus dem Klöntal sind nur ein Beispiel für die Inspirationskraft dieser Landschaft. Inspirieren von den Gipfeln über dem «Zigerschlitz» liessen sich viele aus- und inländische Schwergewichte der zeitgenössischen Kunst: von den Amerikanern Carl Andre über Richard Long bis zu den Schweizern Roman Signer oder Fischli/Weiss.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Für Kunst wie auch Kunstfans ein markanter Ort ist das Kirchnermuseum in Davos.</strong> Bis 21. Juni zeigt das Haus zum 20-jährigen Bestehen nicht nur Werke von Ernst Ludwig Kirchner, sondern zum Beispiel auch von Malerkollegen der Brücke-Bewegung, etwa von Erich Heckel oder Karl Schmidt-Rottluff.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiter das Rheintal hinunter und hinein nach St.Gallen: Dort zeigt das Kunstmuseum vom 16. März bis 18. August die betörenden Lichtskulpturen des US-amerikanischen Lichtmagiers Dan Flavin. Gehen Sie in St.Gallen doch auch gleich noch ins Textilmuseum, dort wird ab Mitte April bis Ende Juni die 5. Europäische Quilt-Triennale stattfinden, mit 43 aktuellen Quilts aus 13 Nationen – sehenswert, auch wenn Quilts momentan nicht en vogue sein mögen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Immer wieder mit Kleinod-Ausstellungen wartet das Museum Liner in Appenzell auf.</strong> Ab 17. März und bis 16. Juni zeigt das von den renommierten Architekten Gigon/Guyer entworfene Haus die Ausstellung «Das polyphone Bild» des deutschen Malers und Ernst Wilhelm Nay (1902-1968), dessen Frühwerk als Bindeglied zwischen Kandinsky und dem abstrakten Expressionismus gilt. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Auch Sie lieben die Bilder des Thurgauers Adolf Dietrich zwischen Neuer Sachlichkeit und naiver Malerei? Dann fahren Sie am besten von Appenzell ins Kunstmuseum Thurgau in die Kartause Ittingen, wo zum 30-Jahr-Jubiläum der Museen im ehemaligen Kartäuserkloster vom 21. April bis 25. August 71 Werke aus 71 Jahren Thurgauer Sammlungstätigkeit gezeigt werden. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Nicht nur ist das Kunstmuseum Thurgau immer wieder für Überraschungen gut; die ehemalige Kloster-Anlage ist insgesamt ganz einfach schön und erholsam.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Nein, Zug besteht nicht nur aus Briefkästen.</strong> Ein für ein kleines Haus Respekt heischendes, konzises Programm macht seit Jahren die Leitung des Kunsthauses. Die dem ungarischen Schriftsteller Péter Nadas gewidmete und von ihm mitkuratierte Ausstellung vom 2012 bleibt unvergessen. Vom 23. März bis 19. Mai führt die bekannte Schweizer Fotografin Annelies Štrba ihre Diainstallation «Shades of Time» vor, zusammen mit neuesten Werken. Drei Innerschweizer Kunstschaffende – Lukas Hoffmann, Markus Kummer, Anna-Sabina Zürrer – stellen parallel zu Štrba aus. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Wenn Sie Ihren Kindern oder Enkeln diesen Sommer in Altdorf das Tell-Denkmal zeigen</strong> – Schweizer Geschichte soll ja «in» sein –, besuchen Sie doch auch gleich das in Schrittnähe gelegene Haus für Kunst Uri. Ab 8. Juni bis 18. August zeigt dort der 1959 in Andermatt geborene, weit über die Zentralschweiz hinaus bekannte Peter Regli neue Skulpturen und ortsspezifische Interventionen. Regli sorgt als «Reality Hacker» immer wieder für unerwartete, hinterlistige und witzige Schauvergnügen, denen auch Ihre jungen Sprösslinge etwas abgewinnen können.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Kunstinstitutionen in Langenthal, Thun oder Olten</strong> sind wie andere kleine Museen Kaderschmieden für junge Kuratorinnen und Kuratoren. Madeleine Schuppli zum Beispiel führte lange Zeit das Kunstmuseum Thun, bevor sie ins wichtigste Museum für Schweizer Kunst nach Aarau wechselte. Fanni Fetzer wiederum wechselte 2011 vom Kunsthaus Langenthal ins grössere Kunstmuseum Luzern. Alle drei Institutionen tragen auch 2013 wieder Wesentliches zum Ausstellungswesen in der zeitgenössischen Kunst bei; siehe Websites. Besonders Olten beherbergt mit seiner umfangreichen Sammlung von Werken des «Pfaffenfressers» Martin Disteli (1802-1844) einen Schatz von nationaler Bedeutung, der in kleinen Sonderausstellungen immer wieder neu aufgearbeitet wird.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>An der Sprachgrenze, in Biel-Bienne,</strong> findet sich das Centre PasquArt, das sich vor allem mit dem Photoforum, dem «Prix Photoforum» und den jährlichen «Bieler Fototagen» schweizweit und international Anerkennung erarbeitet hat. Das «Photoforum PasquArt» ist ein Beispiel dafür, was die zuweilen ironisch belächelte «Vereinsmeierei» im Schweizer Kulturleben alles bewirken kann, denn die Institution wird wie unzählige andere von einem unentgeltlich arbeitenden Verein getragen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Reise könnte über den Röstigraben hinweg weitergehen,</strong> denn auch in der West- und Südschweiz ist sowohl die Zahl als auch vor allem die Qualität der Ausstellungsorte für Kunst mehr als bemerkenswert. Wussten Sie zum Beispiel, dass es in Genf das kleine, aber feine «Centre de la photographie – genève» gibt und nicht nur das bekanntere Mamco (Musée d’art moderne et contemporain)? Waren Sie schon mal im Musée des beaux-arts in La Chaux-de-Fonds? Die Sammlung dort ist mindestens einen Nachmittag wert. Tipp: die Bilder von Léopold Robert (1794-1835), Maler aus der heutigen Uhrenstadt, der sich in Venedig unglücklich verliebt das Leben nahm. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Und bevor Sie im Tessin in eines der Täler zum Wandern aufbrechen,</strong> reicht es vielleicht für einen Besuch im Museo Cantonale d’Arte Lugano. Banken tun auch Gutes – zum Beispiel eine Kunstsammlung anlegen. Die Bank Bär macht’s seit langem. Das Kunstmuseum in Lugano stellt vom 11. Mai bis 18. August Werke aus der abundanten Foto- und Videosammlung des Finanzinstituts aus. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Hätte der Flugpionier Oskar Bider gekonnt, er hätte seinen Rückflug von Mailand über den Lukmanier- und Chrüzlipass unterbrochen und hätte eine kleine Tour-d’Art-de Suisse unternommen, nur um bei jeder Zwischenlandung festzustellen, wie einfallsreich die Kunstinstitutionen fern der grossen Besucherströme sind. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die Links zu den eben angesprochenen Ausstellungsorten:</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.bellpark.ch" target="_blank" >www.bellpark.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.palazzo.ch" target="_blank" >www.palazzo.ch</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.buendner-kunstmuseum.ch" target="_blank" >www.buendner-kunstmuseum.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.kunsthausglarus.ch" target="_blank" >www.kunsthausglarus.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.kirchnermuseum.ch" target="_blank" >www.kirchnermuseum.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.kunstmuseumsg.ch" target="_blank" >www.kunstmuseumsg.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.textilmuseum.ch" target="_blank" >www.textilmuseum.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.museumliner.ch" target="_blank" >www.museumliner.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.kunstmuseum.ch" target="_blank" >www.kunstmuseum.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.kunsthauszug.ch" target="_blank" >www.kunsthauszug.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.hausfuerkunsturi.ch" target="_blank" >www.hausfuerkunsturi.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.kunstmuseumthun.ch" target="_blank" >www.kunstmuseumthun.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.kunsthauslangenthal.ch" target="_blank" >www.kunsthauslangenthal.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.kunstmuseumolten.ch" target="_blank" >www.kunstmuseumolten.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.pasquart.ch" target="_blank" >www.pasquart.ch</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.centrephotogeneve.ch" target="_blank" >www.centrephotogeneve.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.mamco.ch" target="_blank" >www.mamco.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.chaux-de-fonds.ch/de/musees/mba" target="_blank" >www.chaux-de-fonds.ch/de/musees/mba</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.museo-cantonale-arte.ch" target="_blank" >www.museo-cantonale-arte.ch</a> </p>
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			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Entdeckungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 14:44:00 +0200</pubDate>
			
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