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		<title>Zeitpunkt.ch: Aktuelle News</title>
		<link>http://www.zeitpunkt.ch/</link>
		<description>Die besten News der alternativen Presse: Aktuelle Neuigkeiten aus den Bereichen Politik, Alltag, Gesellschaft, Gesundheit, Spiritualität, Bildung und Reisen.</description>
		<language>de</language>
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			<title>Zeitpunkt.ch: Aktuelle News</title>
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			<description>Die besten News der alternativen Presse: Aktuelle Neuigkeiten aus den Bereichen Politik, Alltag, Gesellschaft, Gesundheit, Spiritualität, Bildung und Reisen.</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 11:28:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Wie tickt «die Jugend»?</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/wie-tickt-die-jugend.html</link>
			<description>Wie denkt die heutige Jugend? – Eine Reihe von Studien versucht, diese stets rätselhaft scheinende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Um herauszufinden, ob und wie Jungendliche an das Thema Nachhaltigkeit herangeführt werden können, hat das Umweltbundesamt (UBM) eine Untersuchung in Auftrag gegeben. Das Projekt »Einblick in die Jugendkultur: Das Thema Nachhaltigkeit bei der jungen Generation anschlussfähig machen« beinhaltete unter anderem eine Auswertung bereits existierender Umfrageergebnisse, wie z.&#8201;B. die letzten Auflagen der bekannten Shell-Jugend-Studie oder die OECD-Studie »Green at fifteen«. Wie wichtig ist jungen Leuten heute also die Enkeltauglichkeit der zukünftigen Welt?</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «oya»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.oya-online.de/article/read/673-wie_tickt_die_jugend.html" target="_blank" >http://www.oya-online.de/article/read/673-wie_tickt_die_jugend.html</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Experimentieren, wie man anders entscheidet </title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/experimentieren-wie-man-anders-entscheidet.html</link>
			<description>Demokratie beschränkt sich zunehmend auf politische ­Repräsentation und nimmt keinen Einfluss auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Über die Gründe für den Erfolg der Piratenpartei in den jüngsten Kommunal- und Landtagswahlen in Deutschland wird weiterhin gestritten. Zumindest so viel steht fest: An den konkreten Positionen liegt es nicht&nbsp;– Datenschutz, digitale Nutzungsrechte oder bedingungsloses Grundeinkommen würden kaum Hunderttausende mobilisieren. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Attraktivität der Partei hat vielmehr mit symbolischer Politik zu tun. Die Pirat­Innen funktionieren als Projektionsfläche. Man findet sie gut, weil sie den herrschenden Politikbetrieb unterlaufen. Manchmal scheint der Partei dieser Antrieb selbst nicht ganz geheuer. Auf die Kritik, seine Partei habe keine Ahnung von Demokratie, da sie ja noch keinen einzigen parlamentarischen Antrag gestellt habe, antwortete der Berliner Piraten-Sprecher Chris­toph Lauer unlängst wie ein beleidigter Schülersprecher: Seine Partei habe durchaus «Anträge zum Petitionsgesetz, zum Wahlalter und zum Fraktionsgesetz» eingereicht; ausserdem sei der Kritiker selbst ja Beamter und nicht Abgeordneter&nbsp;– und damit dem demokratischen Prozess fremd. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «WOZ»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.woz.ch/1220/liquid-democracy/experimentieren-wie-man-anders-entscheidet" target="_blank" >http://www.woz.ch/1220/liquid-democracy/experimentieren-wie-man-anders-entscheidet</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Blockupy Franfurt: Fast wie im Bürgerkrieg</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/blockupy-franfurt-fast-wie-im-buergerkrieg.html</link>
			<description>Tausende Polizisten riegeln ab Mittwoch das Bankenviertel in Frankfurt am Main ab, jede öffentliche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Angesichts der bis Samstag geplanten Proteste gegen die EU-Krisenpolitik hat die schwarz-grüne Stadtregierung von Frankfurt am Main auf autoritäres Durchgreifen geschaltet. »Natürlich wird die U-Bahn am Willy-Brandt-Platz vor der EZB gesperrt, denn das ist genau die Ecke, wo die Polizeikette stehen wird«, sagte Thomas Scheben vom städtischen Presseamt zu junge Welt. »Wenn sich alle an diese Verbote halten, gibt es kein Problem.«</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «Junge Welt»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.jungewelt.de/2012/05-16/053.php" target="_blank" >http://www.jungewelt.de/2012/05-16/053.php</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gericht verneint Bezug zwischen Nahrungsmittelspekulation und Bankenviertel</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/gericht-verneint-bezug-zwischen-nahtumgsmittelkspekulation-und-bankenviertel.html</link>
			<description>attac und medico international kritisieren Verbot der
Blockupy-Veranstaltungen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Attac und medico international protestieren gegen die Entscheidung des Frankfurter Verwaltungsgerichtes, am Donnerstag und Freitag keine Versammlungen in der Innenstadt zuzulassen. Damit blieben mehr als 70 kulturelle und politische Veranstaltungen vorerst verboten. Betroffen sind auch die Zelte von medico international in den Taunusanlagen nahe der Deutschen Bank und dem globalisierungskritischen Netzwerk im Rothschild-Park. Dort sind vor allem Diskussionsrunden und Filmvorführungen geplant. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">In ihrer Urteilsbegründung führen die Frankfurter Verwaltungsrichter aus, dass Informationsveranstaltungen zu "Hunger in Ostafrika" oder "Gesundheit für alle!" nur "einen geringen Bezug zum Bankenviertel und der EZB aufweisen". Da dem Verwaltungsgericht kein Zusammenhang zwischen Banken und den politischen Ursachen des Hungers ersichtlich sei, müssten Veranstaltungen zu diesen Themen auch nicht im Frankfurter Finanzviertel stattfinden.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Dazu erklärt Anne Jung von medico international: "Der Zusammenhang zwischen Nahrungsmittelspekulation und Hunger ist offenkundig. Banken bieten ihren Kunden an, auf die Entwicklung von Nahrungsmittelpreisen zu wetten. Diese Wetten treiben die Preise in die Höhe. Die Gewinne der Investoren verschärfen den Hunger der Ärmsten, die ohnehin schon über 80% ihres Einkommens für Essen ausgeben müssen.“</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">"Als Nummer fünf im globalen Rohstoffhandel kündigte die Deutsche Bank an, die fragwürdigen Geschäfte zu überprüfen. Geschehen ist bisher nichts. In der neu gegründeten Kampagne „Keine Geschäfte mit dem Hunger“ fordern Attac und medico international sowie weitere Bündnispartner das Verbot von Investmentfonds an den Agrarrohstoffmärkten und strikte Beschränkungen für den Terminhandel mit Nahrungsmitteln", erläutert Jutta Sundermann von Attac.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das Frankfurter Verbot, über dieses und andere Themen an öffentlichen Orten zu debattieren, ist eine offene Verletzung des verfassungsrechtlich garantierten Demonstrationsrechts. Attac und medico international fordern, das Verbot sofort zurück zu nehmen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das ausführliche Programm des medico-Veranstaltungszelt finden Sie auf:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.medico.de/service/termine/detail/298/" target="_blank" >www.medico.de/service/termine/detail/298/</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Baku: Trällern für den Diktator</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/baku-traellern-fuer-den-diktator.html</link>
			<description>Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan überlagern den Eurovision Song Contest. Sollten große...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Am 26. Mai ist wieder ESC-Showtime, diesmal in Aserbaidschan, und wie schon bei anderen Großveranstaltungen, dem Grand Prix in Bahrain und der kommenden Fußball-EM in der Ukraine, schiebt sich die Menschenrechts-Frage quer in die Aussicht auf entspannte, einfache Unterhaltung, die absieht von dem, was täglich für Überforderung sorgt: schwer lösbare Konflikte. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «Telepolis»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36932/1.html" target="_blank" >http://www.heise.de/tp/artikel/36/36932/1.html</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Regionalwährungen in Griechenland wachsen</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/regionalwaehrungen-in-griechenland-wachsen.html</link>
			<description>Not macht erfinderisch. Im Krisen geschüttelten Griechenland blühen Tauschkreise und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Die Krise hat Griechenland hart getroffen. Wie hart wirklich, darüber weiß man hierzulande recht wenig, da über die Krise vor allem aus dem Blickwinkel der Europapolitik berichtet wird. Welche zum Teil dramatischen Ausmaße die Krise mitten in Europa angenommen hat, ist tatsächlich erschütternd.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Aber Not macht erfinderisch. Und derzeit erfindet man in Ermangelung des Euros vielerorts einfach neues Geld. Barter networks, zu Deutsch Tauschringe oder Tauschsysteme, erfreuen sich seit letztem Jahr überall in Griechenland großen Zulaufs. In diesen Netzwerken tauschen Menschen Waren und Dienstleistungen in einer eigenen Währung - teils digital, teils in Form von einfachen Banknoten oder Checks.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «Sein»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.freitag.de/politik/1219-wahlen-abschaffen" target="_blank" >http://www.freitag.de/politik/1219-wahlen-abschaffen</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ferien für das kleine Budget</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/ferien-fuer-das-kleine-budget.html</link>
			<description>Ein Schaf melken? Mit dem Maultier unterwegs sein? In der Zirkusmanege stehen? Oder mit der Familie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Im Kinderlager «Wildnis Kids» kochen Kinder am Dreibein über dem Lagerfeuer ihr Essen und schlafen im Heu. Die «Akrobaten in der Zirkusstadt»&nbsp;übernachten im Zirkuswagen. Im Jugendlager «Abenteuerland» warten ein Klettersteig, Kanufahren auf dem Bergsee und vieles mehr auf die mutigen Gäste. Für Familien und Alleinerziehende bieten verschiedene begleitete Familienferien Gelegenheit für Aktivitäten und Austausch. Hotels im Tessin eignen sich für eine gemeinsame Familienzeit. Bei einer Gastfamilie kann ein Kind seine Ferien mehrmals und auch an Wochenenden verbringen. Wichtig: Die vergünstigten Erholungsangebote können ausschliesslich über Kovive gebucht werden. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Ferientipp 2012</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Alle Angebote des Schweizer Kinderhilfswerkes Kovive für Kinder, Jugendliche und Familien sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie unter <a href="http://www.kovive.ch/de/aktuell/ferientipp/" target="_blank" >http://www.kovive.ch/de/aktuell/ferientipp/</a> oder bestellen Sie ein Druck-Exemplar unter <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-lqirCnrylyh1fk');" >info(at)kovive.ch</a>, Telefon 041 249 20 95. Die Anzahl Plätze ist beschränkt. Sichern Sie sich eine Teilnahme mit einer möglichst frühen Reservation.   </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Das Schweizer Kinderhilfswerk Kovive – Ferien für Kinder in Not</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das Schweizer Kinderhilfswerk mit Sitz in Luzern setzt sich bereits seit 1954 für Kinder in Not ein. Jährlich erleben durchschnittlich 1200 sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus dem In- und Ausland erholsame Ferientage bei Schweizer Gastfamilien, in Kinder- und Jugendlagern sowie in Familienferien. Neben den über 2000 Freiwilligen engagieren sich unter anderem Simone Niggli-Luder, Gardi Hutter, Stéphane Chapuisat und Stephan Eicher im Patronatskomitee von Kovive für Kinder in Not. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.kovive.ch" target="_blank" >www.kovive.ch</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Alltag</category>
			<category>Tourismus</category>
			<category>Gesellschaft</category>
			
			<author>brigitte.mueller@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 13:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die lebendige Bibliothek</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/die-lebendige-bibliothek.html</link>
			<description>Schon mal ein lebendiges Buch ausgeliehen? Dann gibt es diesen Samstag in der Pestalozzi Bibliothek...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Schon mal ein lebendiges Buch ausgeliehen? Dann gibt es diesen Samstag in der Pestalozzi Bibliothek im Niederdorf in Zürich die Gelegenheit dazu. Menschen agieren als Bücher und können zum Gespräch ausgeliehen werden. Das Prozedere läuft wie gewohnt in einer Bibliothek: Buch reservieren, ausleihen, lesen respektive reden. Gefragt werden darf grundsätzlich alles, das Buch meldet sich schon, wenn ihm eine Frage zu persönlich ist. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Zur Auswahl stehen unter anderem ein Linksautonomer, ein Polizist, ein/e Transsexuelle/r, ein Investmentbanker und ein katholischer Priester. Spannende Gespräche sind mit diesen besonderen Büchern garantiert. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die lebenden Bücher können in der <strong>Living Library am Samstag, 12. Mai zwischen 13 und 21 Uhr</strong> im Lesecafé der Pestalozzi Bibliothek im Niederdorf für Gespräche ausgeliehen werden. Reservationen sind ab 10 Uhr am Ausleihschalter im 1. Stock möglich.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Mehr Informationen unter <a href="http://www.livinglibrary.ch" target="_blank" >www.livinglibrary.ch</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			
			<author>brigitte.mueller@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 17:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit 100 Euro beim Strom dabei</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/mit-100-euro-beim-strom-dabei.html</link>
			<description>Neue Genossenschaft will Berliner Netz übernehmen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">»Das größte Stromnetz Deutschlands in Bürgerhand« - das ist die Vision der Genossenschaft in Gründung namens »BürgerEnergie Berlin« (BEB). Die Konzession von Vattenfall für das Berliner Stromnetz läuft Ende 2014 aus. Vergangene Woche war Fristende zur Interessenbekundung für die Übernahme der Konzession. Auch die im Dezember gegründete BEB meldete beim Senat Interesse an.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «Neues Deutschland»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/225182.mit-100-euro-beim-strom-dabei.html" target="_blank" >http://www.neues-deutschland.de/artikel/225182.mit-100-euro-beim-strom-dabei.html</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Ökologie</category>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>«Occupy for Justice»</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/occupy-for-justice.html</link>
			<description>Das US-Justizministerium in Washington war am Dienstag Ziel einer Aktion der Kampagne «Occupy for...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Der 24. April war als Aktionstag gewählt worden, weil Mumia Abu-Jamal, einer der weltweit bekanntesten politischen Gefangenen der USA, an diesem Tag seinen 58. Geburtstag feierte. Free-Mumia-Komitees aus Philadelpia und New York, »Occupy DC«, das Washington Peace Center, die Antikriegskoalition ANSWER und das Solidaritätsnetzwerk für den als »Whistleblower« angeklagten Bradley Manning, gegen den parallel eine dreitägigeAnhörung vor einem Militärgericht begann, hatten gemeinsam mit Angela Davis, dem Schauspieler Danny Glover und der HipHop-Gruppe Dead Prez zum Marsch auf das Justizministerium aufgerufen. Losungen wie »Yes We Can – Free Mumia!« und »Brick by brick, wall by wall, we’re gonna free Mumia Abu-Jamal« (Stein für Stein, Mauer für Mauer werden wir Mumia Abu-Jamal befreien) machten deutlich, daß die Aufhebung des Todesurteils gegen Abu-Jamal für die Aktivisten nur der erste Schritt war, seine endgültige Freilassung zu erstreiten. Als während der Aktion einige hundert Teilnehmer vom Ministerium zum nahegelegenen Weißen Haus zogen, nahm die Polizei zwei Dutzend von ihnen wegen Beteiligung an einer unerlaubten Kundgebung fest.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «Junge Welt»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.jungewelt.de/2012/04-26/038.php" target="_blank" >http://www.jungewelt.de/2012/04-26/038.php</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>AKW ade!</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/akw-ade.html</link>
			<description>Am Freitag 11.5 findet die jährliche Generalversammlung der BKW statt, der Betreiberin des AKW...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Am Freitag 11.5 findet die jährliche Generalversammlung der BKW statt, der Betreiberin des AKW Mühleberg. AKW-Ade ist dabei und braucht deine Hilfe. In erster Linie sind Menschen gefragt, die helfen Flyer zu verteilen. Anti-AKW-Fahnen sind willkommen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>AKW-ADE Aktion vom 11. Mai in Bern</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Treffpunkt ist um 8.45 bei der Tramhaltestelle Guisanplatz (Endstation Nr.9), Dauer ca. bis 10.15 Uhr.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Weitere Termine:</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Do 17.5.</strong> Film Just do it - ein Film zum Thema kreativer Protest und Klimacamp Bewegung in England </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">19:30 Infoladen Reitschule</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Mi 23.5.</strong> Sitzung "Ideen spinnen für neue Aktionen im Sommer"</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">19:30 Breitschtreff</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>So 27.5.</strong> Sitzung Energiewende-Festival 2013</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">11:30&nbsp; Aarau</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Menschenstrom und Klimacamp denken an einem Festival herum. Mehr infos unter info@klimacamp.ch oder info@menschenstrom.ch</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Mi 6.6.</strong> AKW-Ade Sitzung</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">20:00 im Klimacamp Zürich </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.akw-ade.ch" target="_blank" >www.akw-ade.ch</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Lebensraum</category>
			<category>Ökologie</category>
			<category>Gesundheit</category>
			
			<author>brigitte.mueller@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie viele Menschen kann die Erde tragen?</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/wie-viele-menschen-kann-die-erde-tragen.html</link>
			<description>Ende Oktober 2011 hat die Weltbevölkerung die Sieben-Milliarden-Grenze durchstoßen. Und mit ihr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Woher drei Erden nehmen? Denn die bräuchte die wachsende Menschheit in etwa 40 Jahren, um ihren Bedarf an Nahrung zu decken - so hat es die Umweltorganisation WWF errechnet. Gleichzeitig beklagt das amerikanische "Worldwatch"-Institut eine "verschwenderische Nachlässigkeit gegenüber Nahrungsmitteln". Zum Beispiel: "Kosmetisch ,mangelhafte' Agrarprodukte wegwerfen, essbare Fische als Beifang auf See entsorgen, zu viel Essen für daheim kaufen und zubereiten." </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «Natur»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.natur.de/scripts/basics/natur/news/basics.prg?session=57a33c9a4f97ed7a_51863&amp;a_no=5047" target="_blank" >http://www.natur.de/scripts/basics/natur/news/basics.prg?session=57a33c9a4f97ed7a_51863&a_no=5047</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Ökologie</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 12:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das dickste Brett ist angebohrt</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/das-dickste-brett-ist-angebohrt.html</link>
			<description>Die schmutzigen Geheimnisse des Geldes erreichen den Mainstream. Die ersten Politiker und immer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Politiker ändern ihre Meinung erst, wenn sie gestorben sind </strong>– oder wenn ihre Wähler sie ändern. Noch unbeweglicher sind die Wissenschaftler. Wollten sie ihre Meinung ändern, müssten sie ihre Bücher verbrennen – unmöglich. Damit sich neue Lehrmeinungen durchsetzen können, müssen die Professoren ihre Lehrstühle verlassen – das wissen wir, seit der Wissenschaftsphilosoph Thomas S. Kuhn 1962 «The Structure of Scientific Revolutions» veröffentlichte.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Was jetzt geschieht, ist die Vorstufe einer Revolution.</strong> Ende März trafen sich knapp 50 Ökonomen, Finanzwissenschaftler und Physiker, darunter ein gutes Dutzend Professoren, um an einem Symposium in Berlin darüber zu diskutieren, wie unser Geldsystem nachhaltig gemacht werden kann. Die Grundlage dazu lieferte eine «wissenschaftliche Arbeitsgruppe nachhaltiges Geld», die der Enquête-Kommission «Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität des Bundestages zuarbeitet. In einem 80-seitigen Paper kommen die sechs jungen Wissenschaftler zum Schluss, dass unser bestehendes Kreditgeldsystem nur unter einer einzigen Bedingung eine minimale Chance zur Nachhaltigkeit hat: Wenn alle Gewinne verkonsumiert werden. Werden sie aber reinvestiert, angelegt oder als Kredite ausgegeben, entsteht ein Wachstumszwang, aus dem es kein Entrinnen gibt. Nur: So viele Yachten und Ferienhäuser erträgt die Erde gar nicht, um die Gewinne der Superreichen aufzuzehren.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>An der Tagung galt die Chatham-House-Rule, nach der nichts nach draussen gehen darf.</strong> Allzuviel darf deshalb nicht verraten werden, insbesondere nichts über die entlarvenden Aussagen der anwesenden Politiker (Die warten wohl auf eine Meinungsänderung ihrer Wähler). Immerhin: So viele Professoren hätte sie noch nie an einer geldkritischen Veranstaltung gesehen, meinte Prof. Margrit Kennedy, gewissermassen die grande dame der Geldaufklärung. Es tut sich was, auch wenn die Änderung der Lehrmeinung über Geld das dickste Brett ist, das man bohren kann, wie ein Professor aus Österreich meinte. Ein anderer, der überdies noch in einer Zentralbank gearbeitet hatte, meinte gar, es sei unmöglich. Warten wir es ab.</p>
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<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Ende Mai publiziert der Club of Rome einen Bericht mit dem Titel «Money – Sustainability: The Missing Link». Bereits der erste Satz lässt die Herzen höher schlagen:</strong> «Wir sagen nicht die Wahrheit über Geld». «Wir», das ist nicht der Club of Rome, sondern die Medien, die Politiker, die Mainstream-Wissenschaft und die Banker. «Während 40 Jahren habe ich die Literatur über Nachhaltigkeit studiert», schreibt Dennis Meadows «und an hunderten von Konferenzen teilgenommen, … aber nie hörte ich jemanden, der das Finanzsystem als Ursache unseres Weges zum Kollaps erklärte.» Jetzt wird es also nachgeholt. Man darf gespannt sein, wie die Umweltbewegung auf den Bericht reagiert. Wenn sie die verfehlte Konstruktion unseres Geldes als tiefere Ursache des Wachstumszwangs und der Umweltzerstörung erkennt und ihre enorme Kampagnen-Erfahrung in den Dienst der Geldreform stellt, könnte die kritische Masse bald zu schaffen sein.</p>
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<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Zwei mutige Politiker gehen schon mal voran und stellen dem Bundesrat fundamentale Fragen,</strong> wie sie seit Jahrzehnten im Parlament nicht mehr zur Sprache kamen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Geri Müller (Grüne/AG)</strong> will in einer Interpellation (<a href="http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123305" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Geldschöpfung in der Schweiz I</a>, <a href="http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123306" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Geldschöpfung in der Schweiz II</a>) von Mitte März wissen, wie die «unbare Geldschöpfung durch die Banken mit dem in Art. 99 der Bundesverfassung formulierten Geldregal, nach dem das Geld- und Währungswesen Sache des Bundes ist» zu vereinbaren sei. Im weiteren verlangt er Auskunft über die rechtlichen Grundlagen für die Gleichbehandlung von Bankenbuchgeld und Nationalbankgeld, zumal der Bundesrat in der Botschaft zum Gesetz über die Währung und die Zahlungsmittel von 1999 ausdrücklich festhält, beim Buchgeld der Banken handle es sich nicht um gesetzliches Zahlungsmittel. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Nationalrat Lukas Reimann (SVP/SG)</strong> verlangt in seiner Interpellation (<a href="http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123200" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Illusionswirtschaft und Realwirtschaft</a>, <a href="http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123199" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Fraktionales Reservesystem, Guthaben und Schulden) </a>Auskunft über Verwendung des von den Banken in Umlauf gebrachten Neugeldes: «Wie gross ist der Anteil der Kredite, die in die Realwirtschaft und damit in die Wertschöpfung fliessen und wie gross ist der Anteil, welcher der Finanzwirtschaft und Anlagewerten zugute kommt?» Diese Frage zielt auf die Wertbasis des Bankenbuchgeldes. Wenn das meiste neue Geld, wie heute üblich, für Finanztitel verwendet wird, werden die Banken grösste Schwierigkeiten haben, die Guthaben ihrer Sparer auszuzahlen, wenn die Finanzpapiere auf breiter Front ins Rutschen kommen. Damit muss angesichts der globalen Schuldenkrise gerechnet werden. Die enttäuschenden Antworten des Bundesrates liegen vor und werden an dieser Stelle noch eingehend behandelt.</p>
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<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Ein spezielles Kränzchen verdienen die <a href="http://vollgeld.files.wordpress.com/2012/02/junge_gruene_fordern_die_vollgeldreform.pdf" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Jungen Grünen</a>.</strong> Als erste Partei der Schweiz kritisierten sie im Februar in einem Papier die Buchgeldschöpfung durch die privaten Banken und forderten, auch unbares Geld dürfe nur noch durch die Nationalbank in Umlauf gebracht werden.Das sind schöne Erfolge für die Bewegung der Geldreform, die von der Politik lange vernachlässigt wurde. Ein Ruhekissen sind sie nicht, eher ein Weckruf. Die schmutzigen Geheimnisse des Geldes erreichen den Mainstream. Es braucht viele Menschen, die die trüben Scheiben putzen.</p>
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<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Geldreform-Veranstaltungen in nächster Zeit</strong>:</p>
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<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>1./2. Juni, Zürich: Vollgeldreform oder Systemkrise? Wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können.</strong> Mit Prof. Marc Chesney, Peter Hablützel, Prof. Joseph Huber, Mark Joób, Prof. Margrit Kennedy, Prof. Philippe Mastronardi und zwei Podiumsgesprächen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Uni Zürich, Hörsaal Häldliweg 2. Eintritt frei. Veranstalter: Verein Monetäre Modernisierung, Postfach 3161, 5430 Wettingen, <a href="http://www.vollgeld.ch" target="_blank" >www.vollgeld.ch</a></p>
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<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>7. - 8. Juni, Leipzig: fairventure-Kongress</strong> &#1047;Wirtschaft neu gestalten&#1048; u.a. mit Margrit Kennedy, Bernard Lietaer, Jens Martignoni und Johannes Heimrath.Infos: <a href="http://www.fairventure.de" target="_blank" >www.fairventure.de</a></p>
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			<category>Politik</category>
			<category>Wirtschaft</category>
			<category>Finanzkrise</category>
			
			<author>christoph.pfluger@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Amnesty-Bericht beklagt Diskriminierung von Muslimen</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/amnesty-bericht-beklagt-diskriminierung-von-muslimen.html</link>
			<description>Muslime werden in Europa aufgrund ihrer Religion, ihrer Herkunft oder ihres Geschlechts...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Muslimische Frauen und Mädchen, die traditionelle Kleidung wie das Kopftuch tragen, würden auf dem Arbeitsmarkt oder in Schulen benachteiligt, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten AI-Bericht. Männer müssten eines islamisch anmutenden Bartes wegen mit der Entlassung rechnen. »In vielen Ländern Europas ist die Ansicht verbreitet, dass der Islam akzeptabel ist, solange Muslime nicht allzu sichtbar sind«, äußerte Marco Perolini, der AI-Experte in Fragen der Diskriminierung.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «Neues Deutschland»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/225153.bart-jeder-vernunft.html" target="_blank" >http://www.neues-deutschland.de/artikel/225153.bart-jeder-vernunft.html</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Berg ruft ... die Städter kommen</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/der-berg-ruft-die-staedter-kommen.html</link>
			<description>Freiwillige absolvieren in ihren Ferien Einsätze in den Schweizer Bergen und helfen mit, das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Freiwillige absolvieren in ihren Ferien Einsätze in den Schweizer Bergen und helfen mit, das Überleben der Bergwelt und der Bergbauern zu sichern. Ihr Lohn: Ein gutes Gefühl, Zeit für sich und der vielleicht schönste Arbeitsplatz der Welt.&nbsp;&nbsp;</strong>&nbsp;&nbsp; </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Am 1. April 2009 ging eine Presse-Ente um die Welt: Schweiz Tourismus suchte per Inserat Felsenputzer. Vogelkot, hiess es, greife das Gestein an, so dass in drei Millionen Jahren von den Schweizer Bergen nichts mehr übrig sei. Innert 24 Stunden gingen 30’000 Bewerbungen ein. Was daran kein Scherz ist: Den Leuten liegt etwas an den Bergen und sie sind bereit, mit anzupacken.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"> Zur Schweiz gehören einige der schönsten Kulturlandschaften Europas. Bergwiesen wie ausgerollte Perserteppiche, pittoreske Dörfer und ausgeschilderte Wanderwege auf alle Höhen und in jeden Chrachen. Wer aber glaubt, die Natur erhalte das alles selbst, irrt. Auch wenn in den Alpen keine Felsen geputzt werden müssen – Arbeit gibt es immer. Jahr für Jahr strömen viele tausend Freiwillige in die Berge. Angelockt von den ersten warmen Sonnenstrahlen räumen sie die Spuren des vergangenen Winters beiseite, gehen im Hochsommer den Bauern beim Heuen zur Hand und sorgen dafür, dass der Wald im Wald bleibt. Drei dieser Freiwilligen erzählen über Respekt, frische Minze und gebrochene Rippen und beweisen: Arbeiten im Freien macht glücklich!</p>
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<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Schnittpunkt Mensch und Natur</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_vl_Megi_Conder_01.jpg.jpg" style="width: 300px; height: 200px;" alt="" /></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Megi Conder (26) ist seit sechs Jahren beim Bergwald-Projekt. Rigi, Trin und Jaun sind nur drei Beispiele der vielen Wälder, die sie in dieser Zeit kennengelernt hat. Immer der gleiche Ort wäre nichts für sie. Ihr erstes Projekt an der Rigi hat bei Megi trotzdem einen bleibenden Eindruck hinterlassen: die Holzhütte mit Massenlager am Rigi-Nordhang, wo die Sonne zuletzt hinkommt, um den Schnee zu schmelzen. Dort steht der Schutzwald der SBB Gotthardstrecke. «Denen liegt viel daran, dass dort nichts runterkommt», sagt Megi, die sich als Geografiestudentin für den Schnittpunkt Mensch und Natur interessiert. Zwanzig Leute waren sie damals, aufgeteilt in drei Gruppen. Megi genoss es, wenn die Projektleiterin auf dem Weg zum Einsatzort vom Bergwald erzählte und Hintergründe am lebenden Beispiel erklärte. Abwechslungsweise arbeiteten die Gruppen beim Wegbau oder schützen die jungen Bäume mit Draht vor dem Wildtierfrass.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"> 1987, da war Megi knapp zwei Jahre alt, standen in Malans GR die ersten Freiwilligen im Wald. Damals noch unter dem Patronat von Greenpeace, wagte das Bergwaldprojekt erste Schritte. Die Präsenz des Waldsterbens und des sauren Regens in den Medien hatte die Bevölkerung für «ihre» Bergwälder sensibilisiert. Tatsächlich hat sich gerade punkto Luftverschmutzung einiges verbessert, sogar der Wald hat aufgehört zu sterben. Sorgen machen der Wissenschaft heute vor allem die Folgen der Klimaerwärmung, welche die Schutzfunktion des Bergwaldes ernsthaft bedroht. Pflege und Aufforstung bedeutet hier nicht zuletzt, den Lebens- und Erholungsraum Alpen für die Zukunft zu erhalten. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ein Interesse, das sich scheinbar durch alle Gesellschaftsschichten zieht. Megi jedenfalls fasziniert immer wieder, wie Hausfrauen, Studenten und Büroangestellte von 18 bis 78 während einer Woche zu einem eingespielten Team zusammenwachsen und dauerhafte Freundschaften entstehen, die halten. Das gemeinsame Interesse Schweisse zusammen. «Abschalten, eine andere Perspektive kennenlernen und draussen Suppe essen», das ist es, was Megi immer wieder in den Bergwald zieht. Inzwischen hat sie an einer Ausbildungswoche für Gruppenleiter teilgenommen und führt in ein bis zwei Einsätzen pro Jahr ein Freiwilligen-Team. «Der Wald gibt dir das Gefühl klein zu sein», sinniert Megi. Ein Gefühl, das lange nachwirke. Wenn sie eins gelernt habe beim Bergwaldprojekt, dann den Respekt vor den Wäldern.</p>
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<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Arbeit mit besonderem Sinn</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><img src="uploads/RTEmagicC_vl_Gerhard_Aeby_1.jpg.jpg" border="0" height="401" width="267" alt="" /></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Einen ähnlichen Ansatz pflegt die Stiftung Umwelt-Einsatz, die in Zusammenarbeit mit Pro Natura einwöchige Arbeitseinsätze anbietet. Die Freude an der Natur soll mit bodenständigem Engagement verbunden werden. Der Beweis, dass sich Arbeit und Erholung nicht ausschliessen, ist Gerhard Aeby (64). Seit über zehn Jahren nimmt er mindestens einmal pro Jahr an einer Projektwoche teil. Die leidige Diskussion über die 270 Franken, die jeder Teilnehmer selbst berappen muss, kennt Gerhard deshalb in- und auswendig. Für ihn steht fest: «Ich habe noch nie so günstig Ferien gemacht.» Wenn er schwere körperliche Arbeit verrichte, setze bei ihm die geistige Erholung ein. Wie bei den Langstreckenläufern, die mit der Zeit richtig laufsüchtig würden.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"> Anfangs waren Gerhards Kollegen beim Tiefbauamt Zürich etwas irritiert. «Schpinnsch, jetzt gasch ä na i de Ferie ga schaffe», neckten sie ihn. Aber Gerhard liess sich nicht beirren. Hoch auf der Alp, ohne Fernsehen, Radio und Zeitung, weg vom Alltag und der hektischen Grossstadt, findet Gerhard Zeit für sich selbst – und für andere. Letztes Jahr leitete er ein Lager im Calfeisental (SG). Auf einer Alp war Entbuschen angesagt, eine Massnahme gegen die Vergandung (langsamer Prozess, der abläuft, wenn Bergwiesen nicht mehr gemäht werden). Mit Motorsäge und Astscheren rückten die Freiwilligen jungen Erlen zu Leibe. Weiden wollten eingezäunt und Wasserleitungen ausgehoben werden: Schwerstarbeit! Gerhard musste lernen, auf seinen Körper zu hören: Gesundheitliche Probleme zeigten ihm schon mehr als einmal seine Grenzen auf. Vielleicht bewundert er deshalb die Zähigkeit der Bergbevölkerung: «Als mich ein Senn bat, einen Pfosten einzuschlagen, stellte sich heraus, dass er schon die ganze Zeit mit einer gebrochenen Rippe gearbeitet hatte», erinnert sich Gerhard. Diesen Menschen unter die Arme zu greifen und gleichzeitig etwas für den Erhalt der Bergwelt zu tun, erfüllen die Arbeit auf der Alp mit einem besonderen Sinn. «Am Abend ist man kaputt, man schläft gut und es ist ruhig – manchmal fast zu ruhig.»</p>
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<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Der schönste Arbeitsplatz der Welt</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><img src="uploads/RTEmagicC_vl_Ursula_Giger.jpg.jpg" border="0" height="375" width="281" alt="" /></p>
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<p style="margin:0 0 0 0;">Über zu viel Ruhe konnte sich Ursula Giger (41) während ihres Bergeinsatzes nicht beklagen. Sie verbrachte eine Woche bei einer kinderreichen Bergbauerfamilie im Wallis. Ursula packte überall an, wo sie gebraucht wurde – und das war an allen Ecken und Enden: Haushalt, Kinder hüten, Zäune aufstellen, Unkraut bekämpfen und mit der Schubkarre den Misthaufen hoch und runterfahren. So ein Hof mit Kühen, Rindern, Kaninchen und drei kleinen Kindern könnte ein ganzes Heer mit Arbeit versorgen. Aber: «Am Abend zu sehen, was du gemacht hast, ist ein schönes Gefühl», sagt Ursula. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Auf die Idee, einen Freiwilligen-Einsatz zu leisten, kam Ursula über eine Kollegin am Stadttheater Bern, wo sie als Damenschneiderin arbeitet. Sie wird auf Caritas-Bergeinsatz aufmerksam. Die Organisation bietet Städtern die Gelegenheit, ganz in die Lebenswelt der Bergbauern einzutauchen – den möglicherweise schönsten Arbeitsplatz der Welt kennenzulernen, aber auch die rauen Einflüsse der Natur und die finanziellen und personellen Engpässe. Gerade Letztere hilft Caritas-Bergeinsatz zu überbrücken: Bauernfamilien, die Unterstützung brauchen, sei es aufgrund einer Notsituation oder weil die Arbeit einfach nicht mehr zu bewältigen ist, können bei Caritas Hilfe durch Freiwillige beantragen. Die Unterländer arbeiten kostenlos und fahren nicht selten mit unbezahlbaren Erinnerungen wieder nach Hause.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"> Unvergessen bleiben Ursula die Sommernachmittage, an denen sie zusammen mit Bäuerin Sonja und den Kindern aus frischer Minze Sirup kochte. Dass Sonja ihre Kinder ernst nahm und wo immer möglich einbezog, beeindruckte die Freiwillige. «Da hiess es nicht ‚Nein, mit dem Messer schneiden darfst du erst mit zehn’.» Ursula genoss die offene Atmosphäre in der Familie, die sie, eine Fremde, so selbstverständlich bei sich aufgenommen hatten. Auch dieses Jahr hat die Theaterangestellte sechs Wochen Sommerferien und könnte sich einen weiteren Einsatz gut vorstellen. «Bei der Familie Guntern hat mir einfach alles gefallen», schwärmt sie. Allerdings: Ihren nächsten Bergeinsatz würde Ursula gerne auf «einem richtig abgelegenen Hof» verbringen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"> Das sollte kein Problem sein, wenn möglich erfüllen die Organisationen solch bescheidene Wünsche gerne. Grund zur Dankbarkeit haben sie genug: Gemeinsam haben allein diese drei Freiwilligen letztes Jahr mehr als 200 Arbeitsstunden im Berggebiet geleistet. Einfach so – und weil es nichts Schöneres gibt, als den Himmel über den Gipfeln in einer sternklaren Nacht.</p>
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<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Anbieter von Umwelt-Einsätzen:</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Stiftung Umwelt-Einsatz Schweiz (SUS)</strong>, Steffisburg, Tel. 033 438 10 24,&nbsp; <a href="http://www.umwelteinsatz.ch" target="_blank" >www.umwelteinsatz.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Caritas-Bergeinsatz,</strong> Luzern, Tel, 041 419 22 77, <a href="http://www.bergeinsatz.ch" target="_blank" >www.bergeinsatz.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Bergwaldprojekt</strong>, Trin, Tel, 081 650 40 40, <a href="http://www.bergwaldprojekt.ch" target="_blank" >www.bergwaldprojekt.ch</a>  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Weitere Organisatoren von freiwilligen Arbeitseinsätzen:</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Service Civil International: </strong>1000 Workcamps in 60 Ländern. SCI, Postfach 7855, 3001 Bern, Tel. 031 381 46 20. <a href="http://www.scich.org" target="_blank" >www.scich.org</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Landdienst</strong>, firmierte zwischenzeitlich unter «Power beim Bauer», heisst seit 2010 Agriviva und bietet Arbeitseinsätze bei rund 1000 Bauernfamilien in der ganzen Schweiz, auch in Kombination mit einem Sprachaufenthalt. Agriviva, Postfach 1538, 8401 Winterthur, Tel. 052 264 00 30, <a href="http://www.agriviva.ch" target="_blank" >www.agriviva.ch</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Arbeit</category>
			<category>Alltag</category>
			<category>Entdeckungen</category>
			<category>Tourismus</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 06 May 2012 01:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Da hilft nur noch fliegen lernen</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/da-hilft-nur-noch-fliegen-lernen.html</link>
			<description>Aus meiner heutigen Sicht wird das gesamtgesellschaftliche Problem nicht dadurch gelöst, das wir...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Aus meiner heutigen Sicht wird das gesamtgesellschaftliche Problem nicht dadurch gelöst, das wir Geld anders organisieren,</strong> es sei denn aus dem kollektiv gesund(et)en höherdimensionalen Bewusstsein, dem «höheren/wahren Selbst».</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Dann wird jeder Mensch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte, aus dem Bewusstsein bedingungsloser Liebe und entsprechender Verantwortung damit umgehen bzw. mehr und mehr darauf verzichten, Geld zu «erwirtschaften».</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Denn wenn man es richtig betrachtet, wird Geld in der zivilisierten Gesellschaft&nbsp; «geschöpft» aus nichtgelebter Liebe / Lebens-Energie. Jeder Euro / Dollar / usw.&nbsp; entspricht einer «Portion» Liebe / Lebens-Energie, die ignoriert, geleugnet, unterdrückt usw. wurde.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das Ergebnis dieser Praxis unter der Einwirkung der «Kollektiven Zivilisations-Neurose» (KZN) kann man ablesen an den offiziellen Statistiken über gesundheitliche Störungen aller Art, über Drogenkonsum, Aggression, Kriminalität, missbrauchte Kinder oder Suizide. Die Liste liesse sich fast unbegrenzt fortführen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Während aber die Regierung und viele Verantwortliche in anderen Institutionen noch immer Oberflächenkosmetik betreiben, frisst die KZN sie von innen her auf. Wer sein Bewusstsein nicht mit Leben erfüllt, dem verfault es bei lebendigem Leibe und reisst ihm die geistigen Füsse weg.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Mit der Kollektiven Zivilisations-Neurose stehen wir jetzt an einem Punkt, wo ihr Wachstum in den exponentiellen Bereich geht. Und damit steigt im selben Masse die Gefahr einer kollektiven Psychose. Ein einprägsames Beispiel für so etwas hat Deutschland zwischen 1933 und 1945 geliefert.Das Geld ist genau genommen schon völlig uninteressant! Wir befinden uns – ohne dass 99 Prozent der Menschen das auch nur AHNEN – quasi im freien Fall. Und da hilft nur noch eines: FLIEGEN LERNEN. Und zwar bewusstseinsmässig, geistig-seelisch.</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Gesellschaft</category>
			
			<author>wolfgang.m.heuer@web.de</author>
			<pubDate>Sun, 06 May 2012 00:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MINUTO ZeitGutScheine als Ersatzwährung</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/minuto-zeitgutscheine-als-ersatzwaehrung.html</link>
			<description>Infoveranstaltung in Zürich</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Zürich, Di, 08. Mai 2012 18:30-22:00 Uhr</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ort:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Kleiner Saal St. Jakob, Stauffacherstrasse 10, Zürich</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ablauf:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">18:30 - 20:00 Uhr Filmvortrag als grundlegende Information für</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Interessierte ohne Minutokenntnisse.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">20:15 - Diskussionsrundenende für Fragen und Antworten, offenes Plenum.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Freier Eintritt</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Infos:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.minuto-zeitgutscheine.de" target="_blank" >http://www.minuto-zeitgutscheine.de/</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.wearechange.ch/archiv/news-archiv/108-loesungen/2738-minuto-zeitgutscheine" target="_blank" >http://www.wearechange.ch/archiv/news-archiv/108-loesungen/2738-minuto-zeitgutscheine</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 05 May 2012 00:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>«Eine Zensur ist in China gar nicht mehr nötig»</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/eine-zensur-ist-in-china-gar-nicht-mehr-noetig.html</link>
			<description>Deren Aufgaben erledigt mittlerweile die «Kommerzmaschine». Ein neuer Film zeigt, wie das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">&lt;h5&gt;Die Filmregisseurin Xiaolu Guo, 1973 in einem Fischerdorf in China geboren, hat beim Internationalen Frauenfilmfestival in Köln in der vergangenen Woche ihren Spielfilm »UFO in her Eyes« vorgestellt – eine Verfilmung ihres Romans »Ein Ufo, dachte sie«.&lt;/h5&gt;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&lt;h5&gt;<em>Ihre Gesellschaftssatire »UFO in her eyes«, die am Donnerstag in deutschen Kinos anläuft, zeigt, wie der Kapitalismus ein chinesisches Provinznest und seine Bewohner überrollt. Haben Ausbeutung und Entfremdung, die Sie in Ihrem Film zeigen, wirklich mit dem China von heute zu tun?</em>&lt;/h5&gt;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ja, allerdings! Die radikale Umgestaltung vom Sozialismus zum Kapitalismus in den vergangenen 25 Jahren in China hat das Leben der Menschen durcheinandergewirbelt. Während in westlichen Ländern die Industrialisierung mehr als zwei Jahrhunderte brauchte, mußten sich meine Landsleute von jetzt auf gleich umstellen und sich mit einer monströsen Kommerzialisierung abfinden.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «Junge Welt»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.jungewelt.de/2012/04-25/020.php" target="_blank" >http://www.jungewelt.de/2012/04-25/020.php</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 12:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Naher Osten, Frieden weit</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/naher-osten-frieden-weit.html</link>
			<description>Erinnern Sie sich an die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein? Sie führten zu einem Krieg...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Erinnern Sie sich an die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein?</strong> Sie führten zu einem Krieg mit Hunderttausenden von Toten und mehreren Billionen Dollar Kosten (von den Dollar-Besitzern in aller Welt durch 20-prozentigen Wertverlust innerhalb eines Jahres wesentlich mitfinanziert). Am Ende mussten die USA zugeben: Der Kriegsgrund, die Massenvernichtungswaffen, hatten gar nicht existiert. Aber das Ziel war erreicht, das irakische Öl gesichert.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Erinnert dieses Szenario nicht an die laufende Kampagne gegen den Iran, </strong>der sich zudem wie Saddam Hussein und Ghadaffi erdreistet, sein Öl nicht gegen Dollar, sondern gegen Euro zu verkaufen. Nur: der Iran ist eine alte Kulturnation, die sich nicht einfach wegschiessen lässt wie der Irak, ein britisches Reissbrettprodukt nach dem Fall des osmanischen Reiches. Wer den Iran angreifen will, muss seine Kräfte bündeln. Wie praktisch, dass Libyen gefallen und Ägypten nach der Revolution faktisch handlungsunfähig ist. Bleibt noch Syrien, der einzige arabische Staat, der sich vom Westen nicht vereinnahmen liess, beharrlich die Wiederherstellung der Grenzen von 1967 fordert und an dessen Spitze mit Bashar al-Assad der populärste Herrscher der arabischen Welt steht. Solange Assad an der Macht ist, bleibt der bereits geübte israelische Erstschlag gegen den Iran ein unkalkulierbares Risiko.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ich habe Syrien vor zwei Jahren während dreier Wochen bereist, als Tourist, aber mit intensivem politischem Interesse. Ich habe mit Dutzenden von Menschen aller Schichten gesprochen und festgestellt: Assad wird verehrt, die Korruption der Clique seines Vaters zugeschrieben. Das isolierte Land mit seiner uralten multireligiösen Tradition ist zwar arm, aber friedlich und sicher. Das sicherste Land, das ich je bereiste.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Mit dieser persönlichen Erfahrung konnte ich den gewaltsamen Volksaufstand der letzten Monate einfach nicht verstehen. Da besuchte mich im Februar Freedom Ezabel, der von alternativen Radiostationen als verfolgter syrischer Schriftsteller interviewt worden war. Zu meiner Überraschung bestätigte er meine Zweifel und setzte noch eins drauf: Es würden auch gezielt falsche Informationen verbreitet, zum Beispiel über eine Beschiessung seines eigenen Wohnorts, von der er nicht das Geringste mitbekommen hätte.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Wer Hintergrundinformationen über Syrien sucht, ist mit dem französischen réseau voltaire gut bedient,</strong> wenn seine Website <a href="http://www.voltairenet.org" target="_blank" >www.voltairenet.org</a> nicht gerade gehackt wird. Frankreich, als letzte Besatzungsmacht, ist besonders eng mit dem Aufstand verbunden und hat als erstes Land (nach Libyen) den syrischen Nationalrat der Opposition anerkannt. 19 französische Armeeangehörige mit NATO-Kommunikationsanlagen sind in Syrien bereits verhaftet worden, darunter ein hoher Informationsoffizier. Was haben diese Leute dort zu suchen? Und wie gelangten die Rebellen in den Besitz der teuren Panzerabwehrraketen, mit denen sie der syrischen Armee den Granatbeschuss der besetzten Gebiete aufzwangen? Und womit bezahlen tausende von islamistischen Kämpfern die Hotels in Jordanien und in der Südtürkei, in denen sie auf ihren Einsatz in Syrien warten?  </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Massenmedien beantworten diese Fragen natürlich nicht, sondern bombardieren uns mit ungesicherten Parteiinformationen und regelrechter Propaganda. So zeigte das ZDF im November einen Film, in dem Soldaten Zivilisten brutal verprügelten, angeblich aus Syrien. Das Video wurde aber 2007 aus dem Irak hochgeladen! <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ei_2bk0JQdo" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Das Video finden Sie hier</a>.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Zur Zeit sieht es nicht nach einem Fall Assads aus,</strong> das islamische «Emirat» Baba Amr in einem Stadtteil von Homs ist aufgelöst. Das verändert die strategische Lage für den gewollten Krieg gegen den Iran erheblich. Es droht ein Mehrfrontenkrieg, den sich die US-israelische Allianz gründlich überlegen wird. Dies ist ein günstiger Moment für die Friedensbewegung – wenn sie denn erkennt, dass hinter vielen Menschenrechtsgruppen geheimdienstliche Absichten und Mittel stehen. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Am iranischen Nationalfeiertag war ich zu einem Empfang in der Residenz des Botschafters geladen.</strong> Es ergab sich ein einigermassen politisch unkorrektes Gespräch mit einem ehemaligen Nationalrat und einem prominenten Friedensforscher über den Propagandakrieg im Nahen Osten. Da sagt der Friedensforscher: «Ist es nicht interessant, dass wir uns exterritorial treffen, um uns offen über den Frieden auf der Welt zu unterhalten.»</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Was tun? </strong>Informieren Sie sich auf alternativen Kanälen und werden Sie politisch unkorrekt. Wahrer leben kann auch Spass machen. Meine Favoriten in dieser Hinsicht sind die deutschen Kabarettisten <a href="http://www.volkerpispers.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Volker Pispers</a> und der unvergleichliche <a href="http://www.georg-schramm.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Georg Schramm</a>, dessen Kultfigur, der zornige Rentner Lothar Dombrowski in einer enormen Internet-Kampagne sogar als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten lanciert wurde. Die beiden Leuchttürme verbreiten eigentlich nichts anderes als die Wahrheit. Aber als Kabarettisten muss man sie nicht ganz ernst nehmen und kann über das lachen, was uns eigentlich das Blut in den Adern gefrieren lassen sollte. </p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			<author>christoph.pfluger@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie sichern wir uns bei einer finanziellen Kernschmelze?</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/wie-sichern-wir-uns-bei-einer-finanziellen-kernschmelze.html</link>
			<description>Seit 2008 müssen wir mit der Bedrohung einer globalen finanziellen Kernschmelze leben, mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Seit 2008 müssen wir mit der Bedrohung einer globalen finanziellen Kernschmelze leben, mit unabsehbaren Folgen für uns alle. Um sie zu verhindern, werden die Probleme der hochverschuldeten Staaten mit weiteren Schulden «gelöst». Das kann nicht gut gehen, findet Uwe Burka und mit ihm viele andere. </strong>Aber der Berater für ökologische Landschafts- und Siedlungsplanung aus Puidoux bei Lausanne geht noch einen Schritt weiter. Er hat eine Gruppe «aktiv ZUKUNFT sichern» gegründet, die sich eingehend mit dieser Frage befasst: «Welche Versorgungssicherheit für die Schweizer Bevölkerung gibt es für den Fall, dass das europäische bzw. das globale Finanzsystem zum Teil oder ganz zusammenbricht?»</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"> Die Arbeitsgruppe will diese Frage aufs politische Tapet bringen und die Regierung dazu bewegen, die Versorgungssicherheit mit einer Reihe von Massnahmen zu stärken, z.B. durch Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe, dezentraler Energieproduktion, Sozialkompetenzen, Alternativwährungen usw. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die eben erst gegründete Arbeitsgruppe ist noch klein und sucht Verstärkung, um politische Wirkung entfalten zu können. Ein einsamer Rufer in der Finanzwüste genügt nicht; dazu braucht es einen kräftigen Chor aus der Mitte des Lebens. Wenn Sie mithelfen wollen, dass die Frage der Versorgungssicherheit auch in der Politik gestellt und mit einer nachhaltigen Politik beantwortet wird, dann freut sich die Gruppe «aktiv Zukunft sichern» auf Ihren Kontakt.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Aktiv ZUKUNFT sichern</strong>, &#8453; Uwe Burka, La Vulpilliere, 1070 Puidoux, <a href="http://www.aktivzukunftsichern.com" target="_blank" >www.aktivzukunftsichern.com</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Finanzkrise</category>
			
			<author>christoph.pfluger@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 01:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>«Mutter Erde» erstmals auf Rio+20-Agenda</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/mutter-erde-erstmals-auf-rio-20-agenda.html</link>
			<description>Auf der Staatenkonferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (UNCSD) Mitte Juni im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Auf der Staatenkonferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (UNCSD) Mitte Juni im brasilianischen Rio de Janeiro wird erstmals international über das andine Konzept der «Mutter Erde» und die damit verbundenen Rechte beraten.</strong> Medienberichten zufolge ist es der bolivianischen Verhandlungsführung im Rahmen der G77+China-Staaten gelungen, den Begriff im offiziellen Vorschlag des Bündnisses der Entwicklungsstaaten zu verankern.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Laut Boliviens Rio+20-Verhandlungschef René Orellana sei das Thema «Mutter Erde» auf einem Vorbereitungstreffen in New York/USA in die Agenda eingeflossen, «eine Formulierung, welche seine Wichtigkeit unterstreicht», sagte Orellana dem Radiosender Erbol. Zwar sind die Verhandlungen über die Endversion des G77+China-Papiers noch nicht abgeschlossen. Mangels strenger Regeln zur Texteingabe wird der bolivianische Vorschlag auf der UNCSD-Konferenz in sechs Wochen wohl erstmals die Bühne internationaler Diplomatie betreten.Weiterlesen: <a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/" target="_blank" >www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 00:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frankoskop: über sympathischen Individualismus </title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/frankoskop-ueber-sympathischen-individualismus.html</link>
			<description>Tout va très bien, alles läuft bestens! Vielleicht löst dieser Satz bei Ihnen Erinnerungen an ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Tout va très bien, alles läuft bestens! </strong>Vielleicht löst dieser Satz bei Ihnen Erinnerungen an ein weltbekanntes französisches Lied aus: «Tout va très bien, Madame la Marquise!» Man schrieb das Jahr 1935. Die Weltwirtschaftskrise dauerte schon sechs Jahre an. Ein Ende war nicht abzusehen. Man spürte, dass Europa sich auf einen zweiten grossen Krieg zu bewegte. Da schrieb Paul Misraki sein Lied, das in der Interpretation von Ray Ventura zu einem Welterfolg wurde. Wovon handelt das Lied? Eine reiche adlige Dame weilt in den Ferien und erkundigt sich telefonisch bei ihrem Personal über die Situation zu Hause in ihrem Schloss. – Was gibt es Neues, James? – <em>Alles läuft bestens, Madame. Nur ist leider die graue Stute gestorben. </em>– Mein Pferd tot? Wie hat das geschehen können? – <em>Oh, ganz einfach! Es ist bei einem Brand umgekommen, der den Pferdestall zerstörte. Aber sonst läuft alles bestens!</em> – Was muss ich hören? Der Pferdestall abgebrannt? – <em>Ach, das erklärt sich leicht! Als ein Feuer Ihr Schloss zerstörte, brannte eben auch der Pferdestall ab. Aber sonst läuft alles bestens!</em> – Mein Gott! Das Schloss vom Feuer zerstört! Warum denn? – <em>Ach, wissen Sie! Als Ihr Gatte erfuhr, dass er ruiniert war und sich deswegen das Leben nahm, riss er leider beim Umfallen alle brennenden Kerzen mit sich und setzte so das Schloss in Brand. Aber sonst läuft alles bestens!</em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die altmodische Melodie und der scheppernde Ton der Aufnahme von 1935 können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Lied heute wieder eine beklemmende Aktualität hat. Nachzuhören auf <a href="http://tinyurl.com/alleslaeuftbestens" target="_blank" >tinyurl.com/alleslaeuftbestens</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">* * *</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Was kommt nach dem Neoliberalismus?</strong> Worauf können wir hoffen? Dürfen wir überhaupt noch hoffen, wenn neoliberale Meisterdenker die ganze Menschheit zum Egoismus verpflichten wollen? Der französische Philosoph Dany-Robert Dufour gibt darauf in seinem neuen Buch «L'individu qui vient» (das kommende Individuum) seine persönliche Antwort. Er setzt seine Hoffnung auf die «Néorésistants», die neuen Widerständigen. Was muss man sich darunter vorstellen? Um die Frage zu beantworten, muss ich ein wenig ausholen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Dufour zeigt auf, wie der Liberalismus und sein böses Kind, der Neoliberalismus, den Egoismus der Menschen als zentralen Motor unseres Wirtschaftens entdeckt haben. Die Grundformel lautet: Je eigennütziger ich handle, desto mehr trage ich zum allgemeinen Wohlstand bei. Dieser Glaubenssatz liegt der Wirtschaft seit Jahrhunderten zugrunde. Aber nicht nur das! Er ist für viele zum Motto für ihre Lebensgestaltung geworden: «Das Leben dient ausschliesslich meinem Lustgewinn, und das ist gut so!» Man müsste beifügen, dass dieses Motto uns ins Chaos geführt hat, das wir alle kennen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Was ist zu tun? Für Dufour ist die Antwort klar: Widerstand leisten! Und er stellt dem neoliberal formatierten Egoisten das Bild eines Menschen gegenüber, der fähig ist zum Widerstand. Dufour spricht von sympathischem Individualismus. Der sympathische Individualist orientiert sich in seinem Handeln an Kants kategorischem Imperativ. Dieser besagt, dass wir uns selbst und die anderen nicht als Mittel zur Verwirklichung unserer Ziele behandeln sollen. Eine solche Ethik muss Folgen haben. Dufour fasst diese Folgen am Schluss seines Buchs in Form von dreissig Vorschlägen zur praktischen Umsetzung des sympathischen Individualismus zusammen. Ein Beispiel: Sympathische Individualisten, sagt Dufour, haben sich vom Wachstumsglauben verabschiedet, weil dieser für die Menschheit eine tödliche Gefahr darstellt. Sie arbeiten an der Gestaltung einer Gesellschaft ohne Wachstumszwang. Dany-Robert Dufour, L'individu qui vient, éditions Denoël, Paris 2011. Für die Lektüre sind gute Französischkenntnisse erforderlich.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">* * *</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Und plötzlich begegnet man auf Schritt und Tritt sympathischen Individualisten.</strong> Erinnern Sie sich an Martial Leiter, den Zeichner aus Fleurier (NE) mit den feinen Rasterstrukturen? Lange publizierte der heute 60-Jährige seine Cartoons in international bekannten Zeitungen wie «Le Monde»: Dort sind sie heute kaum mehr zu finden. Aus Kostengründen, so ist zu vernehmen. Vielleicht gibt’s noch eine andere Erklärung. Leiters Zeichnungen beschönigen nichts und passen schlecht in Zeitungen, die manchmal schwer erträgliche Tatsachen gefiltert wiedergeben, um sie erträglicher zu machen. Das tun heute viele Zeitungen. Die Leserzahlen würden sonst sinken. Das hätte Folgen für die Werbeeinnahmen. Das wiederum könnte die Existenz der Zeitung gefährden. Zumeist bezeichnen sich solche Medien als unabhängig ... Wer sich Leiters eindringliche Cartoons «zumuten» will, hat jetzt dennoch Gelegenheit dazu. Das Cartoonmuseum Basel zeigt bis zum 17. Juni eine Werkschau von Leiter. <a href="http://www.cartoonmuseum.ch" target="_blank" >www.cartoonmuseum.ch</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><img src="uploads/RTEmagicC_Leiter_195A404C4F.jpg.jpg" style="width: 300px; height: 155px;" alt="" />&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em>Un beau départ – viel besser als Martial Leiter hätte man den Start der Europäischen Gemeinschaft 1991 nicht illustrieren können. </em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">* * *</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Eine Lebensgeschichte, spannend wie ein Roman, und wahr.</strong> Ein junger Jude, Adolfo Kaminsky, versteckt sich mitten im von den Deutschen besetzten Paris und stellt in seinem Labor falsche Papiere her. Er arbeitet wie besessen und rettet Tausende von Menschenleben. «Wach bleiben», sagt er sich, «so lange wie möglich. Die Müdigkeit niederringen. Die Rechnung ist einfach: In einer Stunde kann ich 30 falsche Ausweise herstellen. Wenn ich eine Stunde schlafe, sterben 30 Menschen.» Nach dem Krieg kann er mit dieser Arbeit nicht aufhören. Zu viele Menschen auf der ganzen Welt sind in Gefahr, wenn er ihnen nicht hilft. Er verdient kein Geld mit dieser Arbeit. Sein Gewissen verbietet ihm das. Was er zum Leben braucht, verdient er sich als Fotograf. 29 Jahre verbringt er damit, als Fälscher Leben zu retten. Eines Tages, als nunmehr 46-Jähriger, realisiert er, dass er jetzt selbst in Gefahr ist. Er gibt seine Fälscherexistenz auf, reist nach Algerien, heiratet und wird ein glücklicher Familienvater. Später erzählt er seiner Tochter sein Fälscherleben. Daraus wird ein Buch, das 2011 in deutscher Übersetzung erschienen ist. <a href="http://www.kunstmann.de/titel-0-0/adolfo_kaminsky-757/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Sarah Kaminsky, Adolfo Kaminsky, ein Fälscherleben,</a> Kunstmann-Verlag, München 2011.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">* * *</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_parisienne-liberee.jpg.jpg" style="width: 300px; height: 169px;" alt="" /></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Die junge Frau hat eine Stimme wie Barbara. Aber wer ist Barbara?</strong> Vielleicht haben Sie dank Ihres Jahrgangs «schon ein wenig den Überblick» und erinnern sich noch an die berührenden, poetischen Chansons von Barbara, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren Erfolg hatten. Die jüdische Sängerin Monique Andrée Serf (1930-1997) hatte sich als Kind mit ihren Angehörigen im besetzten Frankreich verstecken müssen. 1964 schrieb und sang sie bei einem Gastspiel in Göttingen ihr Chanson über Versöhnung. Es trägt den Titel «Göttingen». Nachzuhören auf <a href="http://tinyurl.com/harmonisch" target="_blank" >tinyurl.com/harmonisch</a>. Aber ich wollte von der Sängerin schreiben, deren Stimme an Barbara erinnert. Sie heisst Fleur. Das ist ihr wirklicher Vorname, nicht ein Pseudonym. Sie ist 37-jährig, wohnt in Paris. Sie nennt sich «La Parisienne libérée» und singt politische Lieder. Zum Beispiel «Le maïs OGM est bon pour la santé» (Gentechmais ist gesund). Sie schafft es, brisante aktuelle Inhalte in eine leicht nostalgische Form zu verpacken. Alle ihre Lieder sind kostenlos verfügbar auf ihrer Website <a href="http://www.laparisienneliberee.com" target="_blank" >www.laparisienneliberee.com</a>. Eine Entdeckung! Wer immer im Mai Frankreichs neuer Präsident wird, die Parisienne libérée wird viel zu singen haben. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Entdeckungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 00:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinder brauchen Freiraum</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/kinder-brauchen-freiraum.html</link>
			<description>Es war wunderbar. Ich hatte das Glück, in einem 600-Seelen-Dorf gross zu werden. Abends spielte ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Es war wunderbar. Ich hatte das Glück, in einem 600-Seelen-Dorf gross zu werden. Abends spielte ich mit Freunden draussen, wir badeten im Dorfbrunnen und waren am Wochenende im Wald unterwegs. Über Feldwege lief ich zum Kindergarten, ass auf dem Heimweg meinen heiss geliebten Schnittlauch – zur Belustigung meiner Mutter, die meine Vorliebe nie ganz nachvollziehen konnte. Die Wiese roch abwechselnd frisch nach Gras oder stank nach Jauche, es spriessten wilde Blumen oder es lag Schnee darauf. Im Dorf lebten ein paar Bauern, die Milch holten wir mit dem Milchkesseli vom Milchladen. Der Duft frischer Milch war mir deshalb ebenso vertraut wie der Anblick von Pferden, Kühen und Hühnern.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Enteignung des öffentlichen Raums</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Heute lebe ich in der Stadt, und weder sehe ich Kinder, die alleine am spielen sind, noch solche, die die Natur entdecken. Gemäss der Pädagogischen Hochschule Zürich dürfen in der Schweiz 25 bis 30 Prozent der bis Fünfjährigen die Wohnung nicht ohne Begleitung verlassen – zu viel Verkehr. Die Kinder verbringen immer mehr Zeit in Gebäuden. Zwischen drei und dreizehn sehen sie im Durchschnitt täglich hundert Minuten fern und lernen so die Welt nur aus zweiter Hand kennen. Es fehlt ihnen an Freiraum für Abenteuer und Entdeckungen. Fragt man Kinder heute, woher die Milch kommt, hört man immer wieder die Antwort: «Aus dem Supermarkt!». </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Was zuerst ganz lustig anmutet, ist eigentlich ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft. Vor lauter Angst um unsere Kinder bringen wir sie um wertvolle Erfahrungen und entfremden sie mehr und mehr der Natur. Der Raum wird generell knapper, der Verkehr nimmt immer mehr zu. Natürliche Spielräume werden durch Spielplätze ersetzt, wobei in den USA inzwischen Spielgerät wieder abmontiert wird – zu gross die Verletzungsgefahr, zu hoch die Versicherungsansprüche. Die Enteignung des öffentlichen Raumes wird scheinbar widerstandslos hingenommen, die Kinder werden von den Wegen und Plätzen verwiesen, die ihnen ebenso gehören wie den motorisierten Erwachsenen. Die Enteignung des öffentlichen Raumes wird scheinbar widerstandslos hingenommen, die Kinder werden von den Wegen und Plätzen verwiesen, die ihnen ebenso gehören wie den motorisierten Erwachsenen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Auf Bäume klettern verboten</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Sobald die Kinder in der Schule sind, verstärkt sich dieser Trend. Der natürliche Bewegungsdrang wird eingedämmt, die Schüler sind gezwungen, stundenlang auf ihren Stühlen zu sitzen statt sich frei bewegen zu können oder auch mal auf dem Boden zu basteln. Die Schule sollte Raum geben für Kreativität, für Erfahrungen und die natürliche Lern- und Entdeckungslust fördern. Stattdessen kommen viele Kinder unter Leistungsdruck, haben Angst, ausgelacht zu werden und verlieren Freude und Selbstbewusstsein. Kein Wunder, wird da für viele die Schule zum Frust. Und wenn dann endlich Zeit zum Spielen wäre, warten Eltern draussen in ihren Autos, um die Schützlinge zum Sport oder Musik-Unterricht zu fahren. Freizeit? Wozu?</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">1971 durften zwei Drittel der englischen Kinder ab sieben Jahren mit einem Fahrrad dieses auch auf der Strasse benutzen. Gut 20 Jahre später erlaubten Eltern dies nur noch einem Viertel. Eine deutsche Studie zeigt auf: Noch 1990 bewegten sich fast drei Viertel der Sechs- bis Dreizehnjährigen täglich im Freien – 2003 waren es weniger als die Hälfte. In Grossbritannien gaben von 1000 Befragten mehr als 50 Prozent der Sieben- bis Zwölfjährigen an, es sei ihnen verboten, ohne Aufsicht auf einen Baum zu klettern oder im Park um die Ecke zu spielen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Natur spendet Lebenslust</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Haben wir denn alle unsere schönen Kindheitsmomente vergessen? Als wir uns frei bewegen konnten und erst der Einbruch der Dunkelheit das Zeichen gab, dass es Zeit war, nach Hause zu gehen? Natürlich haben wir heute mehr Verkehr, mehr Menschen, weniger Raum. Aber für die Entwicklung der Kinder ist es wichtig, dass sie mit all ihren Sinnen Erfahrungen sammeln. Das zeigt sich schon ganz früh. Hat zum Beispiel ein Säugling die Wahl zwischen einem echten Kaninchen und einer Holzfigur, schaut er länger und häufiger auf das echte Tier.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Kinder suchen und brauchen Freiräume, müssen Fehler machen können, um daraus zu lernen. Verweigere ich einem Kind das Sammeln eigener Erfahrungen, wird ihm Selbsteinschätzung Mühe bereiten. Auch wenn es für Eltern schwer zu akzeptieren ist: Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren (Benjamin Franklin).</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Entdeckungsräume schaffen: Fachstelle SpielRaum in Bern</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Kinder lernen spielend. Dafür brauchen sie Raum. Der Verein «SpielRaum» setzt sich seit 1992 für kindergerechten Spiel- und Lebensraum im Kanton Bern ein. Er betreibt die Fachstelle SpielRaum, die aus der Spiel- bus-Bewegung der 80er Jahre entstand und heute für öffentliche und private Institutionen arbeitet. Ziel ist die Entstehung lebendiger Räume: Strassen, Zwischenräume und Wohnhöfe, Schulhausplätze und Gemeindezentren werden zu Spiel- und Begegnungsräumen. Vorreiter der Fachstelle war der «Berner SpielBus», der Kinderspielplätze und Pausenplätze in kindergerechte Abenteuer- und Erlebniswelten verwandelte. Der Spielbus ist auch heute noch ein wichtiges Arbeits- und Impulsinstrument der Fachstelle. Daneben bietet sie Unterstützung bei der Entwicklung kindergerechter Aussenraumgestaltung, koordiniert den Aufbau von Kinderprojekten und verfügt über Angebote im Bildungsbereich.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Vielfältige Bewegung, Kreativität bzw. Veränderbarkeit (z.B. das Laub im Herbst einige Wochen liegen zu lassen oder einen Steinhaufen zu bauen statt unzähliger Spielgeräte) sowie Rückzugsmöglichkeit wie Nischen und Ecken seien die wichtigsten Kriterien für die Spielbedürfnisse von Kindern, sagt Anne Wegmüller, Mitarbeiterin der Fachstelle. «Am besten fragt man sich selbst, wo man als Kind gerne gespielt hat. In der Regel sind es nicht monotone Norm- Spielplätze, sondern irgendwelche Zwischenräume, die Raum für Entdeckungen bieten.»&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Fachstelle SpielRaum, Bern, Tel. 031 382 05 95, <a href="http://www.spielraum.ch" target="_blank" >www.spielraum.ch</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="archiv/2012/119-freiraeumen.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" class="external-link-new-window" ><img src="uploads/RTEmagicC_UG_119_kl_02.jpg.jpg" style="width: 142px; height: 177px;" alt="" /></a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Weitere scharfsinnige Aufsätze und Anregungen, in der Vergangenheit, auf dem Dachboden und in der Welt draussen aufzuräumen, finden Sie im neusten <a href="archiv/2012/119-freiraeumen.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="152" class="external-link-new-window" >Zeitpunkt 119 «freiräumen!»</a></strong></p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Lebensraum</category>
			
			<author>brigitte.mueller@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 14:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Permakultur-Workshop im Lebensgarten Styerberg</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/permakultur-workshop-im-lebensgarten-styerberg.html</link>
			<description>Im Lebensgarten Steyerberg entsteht unter der Leitung von Prof. Declan Kennedy ein Permakulturpark....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Im Lebensgarten Steyerberg entsteht unter der Leitung von Prof. Declan Kennedy ein Permakulturpark.</strong> Das Projekt zeigt, wie ein magerer Sandboden durch neue Bodenverbesserungs- und Anbauweisen aufgewertet werden kann. In diesem interessanten Projekt leitet der Permakultur-Pionier vom 4. Bis 8. Juni ein Praxis-Seminar. Tagsüber wird während sechs bis acht Stunden praktisch gearbeitet. Abends und wenn es regnet gibt es Theorie über Aquakultur in der Permakultur sowie Erdmagnetismus und sein Einfluss auf das Pflanzenwachstum.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Der Workshop (mit Betonung auf «work») ist mit Verpflegung und Unterkunft im Matratzenlager umsonst, mit Einzel- oder Doppelzimmer gegen Kostenbeitrag. Der Workshop bietet gleichzeitig Gelegenheit, den <a href="http://www.lebensgarten.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Lebensgarten Steyerberg</a> kennenzulernen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_declan_Kennedy2011.jpg.jpg" height="201" width="167" border="0" alt="" /></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em><strong><a href="http://www.declan.de" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Declan Kennedy</a></strong> war Professor für Städtebau an der TU Berlin und kangjähriger Direktor des Permakultur-Instituts für Europa</em>.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weitere Information und Anmeldung:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Christine Koller, Lebensgarten, 31595 Steyerberg</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">0049 5764 23 70 (Mo, Mi, Fr, 10.00 bis 12.00, Di, Do 17.00 bis 19.00)</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-dqphoghqCohehqvjduwhq1gh');" >anmelden(at)lebensgarten.de</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Der Permakulturpark hat noch keine eigene Website. Infos zum Park finden Sie hier: <a href="http://www.declan.de/index.php?id=76&amp;kat=12" target="_blank" >http://www.declan.de/index.php?id=76&kat=12</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Arbeit</category>
			<category>Ökologie</category>
			<category>Lebensraum</category>
			
			<author>christoph.pfluger@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 12:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Piraten unter Beschuss mit fragwürdiger Munition</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/piraten-unter-beschuss-mit-fragwuerdiger-munition.html</link>
			<description>Für einen Sturm der Entrüstung sorgte ein von Spiegel-Online zitierter Ausspruch eines Funktionärs...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Die Parteichefin der Grünen, Claudia Roth,&nbsp; verurteilte die Äußerung in der <em>Welt </em>als „ungeheuerliche Grenzüberschreitung“. Sie forderte die Piraten auf, ihre fundamentalen Werte „glasklar und unmissverständlich demokratisch“ zu definieren und „in Richtung Rechtsextremismus eine unverrückbare Grenze“ zu ziehen. Blindheit für rechte Tendenzen unterstellend, fragte Roth, „auf welchem Auge der Pirat seine Klappe hat“. Ihr Parteikollege Volker Beck, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, sieht bei den Piraten ein „echtes Abgrenzungsproblem“ zu Rechtsextremisten. Die Piraten müssten jetzt klären, „ob sie rechtsextremistische Einstellungen und Bestrebungen in ihren Reihen dulden“, sagte die grüne Bundestagsfraktionsvorsitzende Renate Künast gegenüber der <em>Berliner Morgenpost.</em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «Hintergrund»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.hintergrund.de/201204242027/politik/inland/piraten-unter-beschuss-mit-fragwuerdiger-munition.html" target="_blank" >http://www.hintergrund.de/201204242027/politik/inland/piraten-unter-beschuss-mit-fragwuerdiger-munition.html</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 11:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ich bin dann mal da</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/ich-bin-dann-mal-da.html</link>
			<description>
Was das Reisen so wertvoll macht, bereichert auch den Alltag. Die meisten werden sich nie in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Was das Reisen so wertvoll macht, bereichert auch den Alltag.</strong> Die meisten werden sich nie in einem Fischerboot 1450 Kilometer den Mekong Fluss hinuntertreiben lassen oder ohne Gepäck in sechs Wochen fünf Kontinente bereisen, wie dies der amerikanische Reiseschriftsteller Rolf Potts in seinen mehr als 15 Jahren Unterwegssein getan hat. Es geht ja auch nicht nur darum, <em>was</em> wir tun, sondern <em>warum</em> und <em>wie</em> wir etwas tun. «Betrachte Reisen als eine Metapher dafür, wie du dein Leben zuhause lebst», sagt Rolf Potts und fasst seine wichtigsten On-the-Road-Erkenntnisse in fünf Punkten zusammen:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><ol><li><strong>Deine Zeit ist dein wahrer Reichtum.</strong> Kein Einkaufsbummel kann die Glücksgefühle ersetzen, wenn wir tun, was wir gerne tun, interessante Menschen kennenlernen und Zeit mit der Familie oder Freunden verbringen. Die Erfahrungen machen uns reich an Leben, nicht materielle Dinge.</li><li><strong>Sei wo du bist.</strong> Das Schöne am Reisen ist das Einlassen auf das Hier und Jetzt. Wir nehmen bewusster wahr, was sich vor unseren Augen abspielt. Das können wir auch zuhause. Statt uns immer nur um das Gestern und Morgen zu sorgen, dauernd unsere Emails zu checken und uns vom Fernseher ablenken zu lassen, sollten wir uns auf Erlebnisse in Echtzeit konzentrieren.</li><li><strong>Entschleunige.</strong> Ob auf Reisen oder im Alltag, sobald wir aufhören von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit oder von Termin zu Termin zu hetzen, werden wir offen für Neues und Unerwartetes. Ein Leben ist dann erfüllend, wenn wir uns die Zeit nehmen, es täglich auszukosten.</li><li><strong>Keep it simple.</strong> Reisen zwingt uns, nur das Nötigste mitzunehmen und unterwegs nicht zu viel Unnötiges anzuhäufen. Macht nichts. Das Wichtigste sind die Erinnerungen, und darauf gibt es kein Gewichtslimit. Auch zuhause dürfen wir uns fragen: Was brauchen wir wirklich, um glücklich zu sein? </li><li><strong>Setze dir keine Grenzen.</strong> In ferne Länder zu reisen eignet sich besonders, um alten Gewohnheiten, Angst und Misstrauen ein Ende zu bereiten. Wir sind gezwungen, uns auf fremde Menschen und ungewohnte Lebensweisen einzulassen. Mit Offenheit, Neugierde und Mut, Neues anzunehmen, erschliessen sich auch im Alltag ganz neue Möglichkeiten.</li></ol></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die längste Reise ist das Leben selbst. Solange wir ihm jeden Tag mit Offenheit und Neugierde begegnen, uns auf den Moment und auf uns selbst einlassen, wird auch das Leben zuhause ein Abenteuer bleiben. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Rolf Potts‘ Reisetipps zur Umsetzung zuhause unter:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.fourhourworkweek.com/blog/2010/02/25/rolf-potts-vagabonding-travel/" target="_blank" >http://www.fourhourworkweek.com/blog/2010/02/25/rolf-potts-vagabonding-travel/</a> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Mehr zur Kunst des Reisens:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Rolf Potts: Vagabonding </strong>— An Uncommon Guide to the Art of Long-Term World Travel. Villard, 2002. 224 S. Fr. 20.90 / € 11,95</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Alltag</category>
			<category>Tourismus</category>
			
			<author>melanie.kueng@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 10:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verlosung der DVD «Die 4. Revolution»</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/verlosung-der-dvd-die-4-revolution.html</link>
			<description>Freie Energie für alle! Unter allen Bestellungen, die bis Ende Mai bei uns eingehen, verlosen wir 5...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Der Dokumentarfilm ruft zur Energiewende auf, weg von fossil-atomaren Rohstoffen hin zu&nbsp; erneuerbaren. Die Vision: Eine Weltgemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist –&nbsp;für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Der Film beobachtet in einer Reise um die Welt das Leben und Wirken von 10 Menschen, die ein Ziel verbindet: Energie-Autonomie. Carl A. Fechner und sein Team begleiten Prominente, sprechen mit afrikanischen Müttern, Top Managern, Bankern und Aktivisten. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em>Wir verlosen Ende Mai 5 DVDs. Bitte vermerken Sie bei Ihrer Bestellung, falls Sie an der Verlosung teilnehmen möchten. Die Gewinner werden benachrichtigt.</em> </p>]]></content:encoded>
			<category>Ökologie</category>
			
			<author>brigitte.mueller@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bewegung und Besinnung – Schweigewanderungen an Flüssen</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/-10365ccd70.html</link>
			<description>«Um etwas zu sagen, ist immer Zeit vorhanden, aber nicht, um zu schweigen», sagte die kubanische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">«Um etwas zu sagen, ist immer Zeit vorhanden, aber nicht, um zu schweigen», sagte die kubanische Revolutionärin Vilma Espin. Dass wir uns im Alltag Zeit für Besinnungsmomente nehmen, findet auch Roland Stiefel. Der 69-jährige ehemalige Gymnasiallehrer hat sich ein Leben lang mit Wörtern und Sprache beschäftigt, komplementär kam das Schweigen hinzu. Eines Tages hatte er die intuitive Eingebung, Schweigewanderungen durchzuführen. Mit Fürbitten für Tiere in Not will er die Energie dorthin richten, wo sie gebraucht wird.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Seit zehn Jahren organisiert Roland Stiefel nun «Schweigewanderungen an Flüssen». Für ihn eine Berufung: «Ich bin überzeugt, damit etwas zu bewirken». Viel braucht es dafür gar nicht: Man geht gemeinsam schweigend entlang eines Flusses, begleitet von Ritualen, Texten und Klangschalen. «Schweigewanderungen können das elementare glückhafte Gefühl von Verbundenheit vermitteln. Das Bewusstsein von Zusammengehörigkeit mit allem, was lebt, gibt dem menschlichen Leben Halt und Sinn», sagt Roland Stiefel.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Bis Ende Jahr finden in der ganzen Schweiz Wanderungen statt, das Programm findet man auf der Webseite. Ob man nun eine Stunde oder drei schweigend wandern möchte, entscheidet jeder selbst. Eine Anmeldung ist nicht erforder- lich. Zudem ist jeder herzlich eingeladen, jeweils am Sonntag zwischen 11.00 und 11.05 Uhr zu schweigen und in Fürbitte für andere zu treten – ganz egal, wo man gerade ist.&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Aus den Schweigewanderungen sind in Zusammenarbeit mit dem Nebelspalter-Cartoonisten Jürg Furrer ein Karten-Set, ein Kinderbüchlein sowie CDs und Broschüren entstanden, die das Anliegen weitertragen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Kontakt: Roland Stiefel, 5022 Rombach, Tel. 062 822 54 62, <a href="http://www.schweigewanderungen.ch" target="_blank" >www.schweigewanderungen.ch</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			<category>Lebensraum</category>
			<category>Spiritualität</category>
			
			<author>brigitte.mueller@zeitpunkt.ch</author>
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Reise mit Risiken</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/reise-mit-risiken.html</link>
			<description>Der spirituelle Weg ist vielleicht kürzer geworden, aber leider nicht einfacher. Einer einzigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Früher war bekanntlich alles besser und ging auch irgendwie leichter. Als spiritueller Sinnsucher setzte man sich vor den Tempel oder die Hütte des erwählten Meisters und wartete einige Jahre, bis der einen beachtete und als Schüler annahm. Dann liess er einen Jahre und Jahrzehnte lang die unangenehmsten Dinge tun, und ehe man es sich versah, war man alt, krank – und plötzlich erleuchtet, weil die Egostruktur auf einmal kollabiert war.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Risiken für die psychische Gesundheit</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Dieser klassische spirituelle Weg scheint heute nur noch in den seltensten Fällen zu funktionieren und dann auch eher bei Menschen aus traditionellen spirituellen Kulturen. Für uns Westler gestaltet sich die Suche nach dem richtigen Weg immer schwieriger, weil das Angebot immer grösser wird. Die Suche nach der wahren Methode oder dem richtigen spiritu- ellen Lehrer gleicht dem Einkauf vor einem endlosen Regal mit Marmeladen – wir müssen uns zwischen 30 verschiedenen Herstellern und 50 verschiedenen Geschmacksrichtungen entscheiden.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Während aber der Griff zur falschen Marmelade keine weitreichenden Folgen hat, kann der Griff zum falschen Meister schwer auf die psychische Gesundheit schlagen. Vor allem wenn der Meister selbst zur Übergriffigkeit bei seinen Schülern und Schülerinnen oder deren Kindern neigt. Im spirituellen Bereich gilt daher die alte Devise «Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch was Bess’res findet!» Woher weiss ich nun aber, ob der Mensch, den ich mir zum geistigen Wegweiser auserwählt habe, oder die erwählte Methode auch wirklich zu mir passt? Grosse Enttäuschung: Eine Garantie gibt es dafür nie! Es gibt weder einen Meister- noch Methoden-TÜV. Selbstverantwortung und eine kritische Grundhaltung, die spirituell begeisterten Menschen anscheinend schwerer fällt als dem Rest der Menschheit, sind unverzichtbar.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Selbstverantwortung</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Zugegeben: Viele spirituelle Traditionen haben ein grosses Problem, wenn ihre Anhänger Selbstverantwortung übernehmen und nicht mehr bereit sind, formbar wie Wachs in den Händen des Lehrers zu sein, was ja gemäss den traditionellen Lehren das typische Schülerverhalten sein sollte. Die Bereitschaft, den eigenen Willen aufzugeben und sich der religiösen Lehre zu überlassen, wurde in der Geschichte der Spiritualität als Notwendigkeit des Ego-Transformationsprozesses angesehen. Vielleicht mag diese Methode in vergangenen Zeiten, in denen der Ge- danke der Individuation eher unbekannt war, ihre Berechtigung gehabt haben, heute passt sie kaum mehr. Genauso wenig wie die Überzeugung vieler spiritueller Bewegungen «Was mich nicht umbringt, macht mich stark!» Der spirituelle Weg wurde sehr oft nur als Kampf gegen das Ego, die Triebe, den Körper etc. gesehen. Je härter und asketischer er geführt wurde, als umso erfolgsversprechender galt er.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Es geht mir hier nicht darum, eine Wohlfühl- und Wellness-Spiritualität zu propagieren, doch wenn wir die Quantenphysik ernst nehmen, nach der die Wirklichkeit eins und ungeteilt ist, dann ist auch un- ser Körper Teil dieser Wirklichkeit. Der Kampf gegen sich und den eigenen Körper führt damit eher nicht zu einem gesunden ganzheitlichen Sein.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Je nach Charakter der richtige Weg</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ob wir nun Spiritualität als Kampf mit und gegen uns oder als Weg des Zulassens auffassen, hängt natürlich massgeblich von unserer Persönlichkeitsstruktur ab. Wem Verständnis und Einsicht und Einsehen wichtig sind, wird sich vermutlich einer philosophisch ausgerichteten Spiritualität zuwenden, während die Emotionaleren eher den Weg von persönlicher Hingabe und Gefühlsbetonung wählen werden.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Dazu kommt die Selbstwahrnehmung. Wer vom eigenen Können überzeugt ist, wird auf dem Weg zur Erfahrung auf göttliche oder kosmische Hilfe eher verzichten, als jemand, der das eigene Scheitern immer wieder als schmerzvoll und destruktiv erfahren hat. Menschen, die sich Transzendenz personal vorstellen, werden sich einem der klassischen theistischen Systeme verbunden fühlen, während die- jenigen, die das Apersonale eher anspricht, einen Weg wählen, in dem nicht die persönliche Gottesbegegnung im Mittelpunkt steht. Für welchen Weg man sich letztlich entscheidet, hängt in der Regel von der eigenen Ausgangsbasis ab. Wer sich um all diese Fragen weniger kümmert und einfach loslegt, indem er verschiedene Wege und Lehrer ausprobiert, dessen Wahl wird wahrscheinlich vom Sympathiefaktor eines Lehrers und der guten Umsetzbarkeit einer bestimmten Methode beeinflusst.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><strong>Einer für immer für alles?</strong></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">In der spirituellen Szene begegnet uns zudem ein relativ neues Phänomen: Menschen probieren verschiedene Methoden aus, kombinieren sie und greifen je nach Lebensphase auf die eine oder andere zurück.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Dieses Vorgehen wird in den klassischen Lehren argwöhnisch beobachtet. Dort herrscht die Vorstellung vor, einen einmal gewählten Weg nicht mehr zu verlassen, da sich nur durch die konstante Einübung Erfolge einstellen. Sicher bedarf der spirituelle Weg einer Konstanz. Allerdings bedienen verschiedene Methoden auch unterschiedliche Bereiche des psychischen und spirituellen Erlebens und Empfindens – das nebeneinander Praktizieren von unterschiedlichen Techniken muss nicht primär schlecht sein.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Entscheidend ist letztlich, sich bewusst zu machen, was man erreichen will. Geht es mir um die Erfahrung von besonderen und aussergewöhnlichen Bewusstseinszuständen oder darum, gelassener zu werden? Möchte ich meinen Energiekörper erfahren, oder soll mein Leben tiefer und beglückender werden? Will ich eine radikale Transformation, oder will ich Zeuge im reinen Gewahren sein? Oder will ich alles zusammen und am Schluss gar nichts mehr, weil ich nicht einmal mehr wollen will?</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><em><strong>Katharine Ceming</strong> promovierte in Philosophie zu Meister Eckhart und Johann Gottlieb Fichte und in Theologie zum Verhältnis von Menschenrechten und Religion. 2008 erhielt sie den Mystikpreis der Theophrastus Stiftung. Sie lebt als freie Seminarleiterin und Publizistin in Augsburg. </em></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.quelle-des-guten-lebens.ch" target="_blank" >www.quelle-des-guten-lebens.de</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Spiritualität</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Alles auf einen Schlag</title>
			<link>http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/alles-auf-einen-schlag.html</link>
			<description>Die konservative Regierung in Lissabon hat dem Land einen rigiden Sparkurs verordnet, doch führt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Die Frühlingssonne kann ihnen niemand nehmen. Doch viele Gesichter wirken düster und abgespannt. Die Stimmung in Portugal lässt sich vielleicht am ehesten mit dem Slogan eines Propagandaplakates der Briten aus dem Zweiten Weltkrieg beschreiben: keep calm and carry on – ruhig bleiben und weitermachen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Weiterlesen bei «Freitag»:</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.freitag.de/politik/1216-alles-auf-einen-schlag" target="_blank" >http://www.freitag.de/politik/1216-alles-auf-einen-schlag</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			<author>roland.rottenfusser@web.de</author>
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
