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Preise für Solaranlagen im Sinkflug

Preisverfall hält Industrie weiter in Atem


Von: pressetext.deutschland


Die Preise für Photovoltaikanlagen sind im ersten Halbjahr 2010 weiter gefallen. Der rapide Absturz bei Solarmodulen brachte die Hersteller schon im vergangenen Jahr um große Teile ihrer Margen. Die starke Kürzung der Solarstromvergütung durch die deutsche Regierung auf den 1. Juli sorgte im Vorfeld für eine weitere deutliche Vergünstigung. Zudem unterwandert die vergleichsweise billige Konkurrenz aus China weiterhin das Niveau. Im Kampf um niedrigere Preise schmelzen die Gewinne der Anlagenbauer vor sich hin.

 

 

"Bei so manchem Hersteller können in den Zahlen böse Überraschungen warten", meint Michael Ziegler, Geschäftsführer des Solar-Marktforschers Meine Solar www.meine-solar.de , im Gespräch mit pressetext. So stehen den schrumpfenden Margen nach wie vor hohe Investitionen gegenüber. Der Preisdruck seitens der chinesischen Anbieter wird sich dem Branchenkenner zufolge weiter fortsetzen, soll sich aber abschwächen. "Die Chinesen haben ihre Preise seit dem ersten Quartal um bis zu 20 Cent pro Watt erhöht, die Deutschen hingegen nicht", sagt Ziegler.

 

 

Die Drosselung der Einspeisevergütung hat sich schon vor ihrem Inkrafttreten deutlich bemerkbar gemacht. Im Vorjahr kostete eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage noch durchschnittlich 3.450 Euro pro Kilowatt-peak (kWp). Bis Ende Juni sind die Kosten dafür auf 2.950 Euro gesunken.

 

 

Ganzer Text: http://www.pressetext.ch/pte.mc?pte=100723014

 

 

Freitag, 23. Juli 2010

 


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