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Zeitpunkt 119, Mai/Juni 2012
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Ein Buch, das die Schweiz verändert




Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt, 2012. 80 S. Fr.12.50 / Euro 9.50.

Endlich wieder erhältlich




P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



10 Schritte zur besseren Nachbarschaft


Von: Maggie Haab


Der Umgang mit den Nachbarn kommt der Beziehung zum eigenen Partner oder den WG-Mitbewohnern sehr nahe. Sie wollen respektiert, beschenkt und in Pläne miteinbezogen werden. Hier ein paar Ideen für ein geschmeidigeres Miteinander.

 

 

Fremde Sitten

 

Andere Menschen sind immer eine Bereicherung. Jeder handhabt seinen Alltag anders, so kann durchs Beobachten des Rhythmus und der Gewohnheiten anderer auch die eine oder andere Einsicht über sich selbst gewonnen werden – sofern man sich etwas aus Selbsterkenntnis macht.

 

 

Zusammen walten und gestalten

 

Keller ausräumen, Kompost umschichten, Hausmauer streichen geht alleine ewig. Wird ein Nachbar dazu gerufen, kann dieser aus Höflichkeit kaum nein sagen und am Abend sind die anderen neidisch, dass sie nicht auch dabei waren.

 

 

Unbewusstheiten

 

Die Schuhe vor der Türe, das Kinderfahrrad im Hof, das Zuschlagen der Türe, die Wäsche einen Tag länger an der Leine und der nicht gespülte Trog. Wen das grün und blau ärgert, soll nicht die Faust ballen, sondern in die Ferien gehen. Vielleicht erkennt mit etwas Distanz und Ruhe manch einer, dass er selbst nicht perfekt ist.

 

 

Handfeste Probleme

 

Wenn Frau laut darüber schweigt, möchte sie sehr gerne sehr schnell die Schwierigkeiten ausdiskutieren. Doch darüber sprechen ist nicht jedermanns Sache. Männern ist generell geraten, sich erst über gemeinsame Interessen austauschen, dann lösen sich die meisten Probleme beim gegenseitigen Schulterklopfen wie von selbst.

 

 

Feste

 

Da nicht jeder denselben Musikgeschmack hat und selbst Griesgrämige nicht vom Spass ausgegrenzt werden möchten, feiert man Feste am besten gleich mit der ganzen Nachbarschaft. Ist dies aus haustechnischen Gründen nicht möglich, können Nachbarn per Notizschreiben an der Türe auf den Anlass aufmerksam gemacht werden.

 

 

Kinder

 

Kaum etwas ist schöner als quickfideles Kinderkreischen. Bei Kopfschmerzen allerdings möchte man die Kleinen in den Keller sperren. Das ist leider verboten. Aber den Kleinen die Geschichte von den bunten Erdmännchen erzählen, die sich nur hervor trauen, wenn es ganz still ist und dann Süssigkeiten verteilen, das ist erlaubt. Lügen gegen Ohrenpein ist völlig in Ordnung.

 

 

Suchen & Finden

 

Wohin mit der alten Kommode, den unvorteilhaften Hosen, dem Kinderspielzeug. Wem wegschmeissen auch zu dekadent ist, soll einen Raum im Estrich oder Keller zur Tauschbörse umfunktionieren. Wer was nicht mehr braucht, bringt es, wer was braucht, holt es. So einfach kann das Leben sein.

 

 

Überschuss

 

Sind sie gerade dabei Süssigkeiten zu backen? Machen sie ein Blech mehr und verteilen Sie es an die Nachbarn. Besonders im Briefkasten sind Geschenke schön, wo sonst nur Rechnungen reingesteckt werden. Es ist wahrlich eine billige und einfache Methode, um Mitmenschen friedlich zu stimmen.

 

 

Weitere spannenden Geschichten, Beispiele und interessante Essays zum Thema «Nachbarschaft» im nächsten Zeitpunkt Ende April.

 

Mit einem Schnupperabo (drei Ausgaben für Fr. 20.-) verpassen Sie dieses Heft garantiert nicht: http://www.zeitpunkt.ch/abonnements/schnupperabo.html

 

 

 

Sonntag, 17. April 2011

 


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