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Ablehnung verursacht Herzschmerz


Von: pressetext.austria


Soziale Zurückweisung verursacht nicht nur emotionale Enttäuschung. Erstmals haben niederländische Forscher auch nachgewiesen, dass eine Ablehnung oder Zurückweisung durch einen anderen Menschen unmittelbare Auswirkung auf die Herzfrequenz hat.

 

Für die Studie wurden Freiwillige gebeten, Fotos von sich einzusenden. Diese wurden Kollegen von anderen Universitäten gezeigt, um herauszufinden, ob sie die Probanden auf den Bildern sympathisch fanden oder nicht. Einige Wochen später wurden den Probanden - die am EKG angeschlossen waren - im Labor Bilder von ihnen unbekannten Studenten gezeigt. Sie wurden nach der Einzuschätzung gefragt, ob die jeweiligen Personen sie am Foto als sympathisch oder unsympathisch beurteilten. Anschliessend klärten die Studienleiter die Probanden über die tatsächliche Sympathie oder Antipathie auf.

 

Bei allen Probanden konnten die Forscher knapp vor der Beurteilung der Sympathie einen Abfall der Herzfrequenz feststellen. Die Frequenz verringerte sich auch noch nach der Beurteilung. Bei einer Antipathie fiel sie noch stärker und es dauerte länger bis sie wieder die Normalwerte erreichte. Der Herzfrequenz verlangsamte sich stärker bei den Menschen, die erwarteten, dass der andere sie sympathisch finden würde.

 

Autonomes Nervensystem beeinträchtigt

Die Resultate weisen daraufhin, dass das autonome Nervensystem, das Funktionen wie etwa Verdauung und Kreislauf steuert, auch seine Wirkung entfacht, wenn man sozial abgelehnt wird. "Unerwartete Zurückweisung hat einen ähnlichen Effekt wie ein gebrochenes Herz und zeigt sich in einer Verlangsamung des Herzfrequenz", schreiben die Forscher.

 

Freitag, 01. Oktober 2010

 


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