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Während im Parlament die SVP zeitweilig linker tönt als die SP, stehen im täglichen Leben immer mehr Linke auf dem Acker: Die Idee der regionalen Vertragslandwirtschaft ist in der Deutschschweiz angekommen.
In der Agrarpolitik ist die Welt verkehrt. Auch letzte Woche wieder, im Ständerat. Da wurde ausführlich die globale KleinbäuerInnenbewegung Via Campesina zitiert: «Ja, dort steht es: ‹Ernährungssouveränität ist das Recht jeder Nation, ihre eigene Kapazität zu erhalten und zu entwickeln, um Nahrungsmittel zu produzieren, die wichtig für die nationale und kommunale Ernährungssicherheit sind, und die kulturelle Vielfalt und die Vielfalt von Produktionsmethoden zu respektieren.› Ich weiss nicht, was man dagegen haben kann, das muss ich Ihnen ehrlich sagen.» Und wer sagte das? SVP-Ständerat Hannes Germann.
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http://www.woz.ch/artikel/2010/nr11/schweiz/19090.html
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