Als der Rhein vergiftet wurde

Vor 25 Jahren brach in der Lagerhalle des Chemieunternehmens Sandoz in ‹Schweizerhalle› in Baselland ein Grossbrand aus. Beim Löschen gelangten 20 Tonnen Giftstoffe in den Rhein. Der Fluss verfärbte sich rot, die Luft stank bis in die Stadt. Rund um den Unglücksort starben Fische und Wasserpflanzen. Die Trinkwasserentnahme wurde bis in die Niederlande für fast drei Wochen eingestellt.

Zwei Jahre später wurde der Basler Appell gegen Gentechnologie gegründet.
Der Verein begleitet Gesetzesvorhaben, beteiligt sich an Vernehmlassungen und informiert die Öffentlichkeit über neue, oft problematische Entwicklungen in der Gentechnologie. Denn jede Technologie müsse sich daran messen lassen, wie umwelt- und sozialverträglich sie ist, so der Basler Appell.

Zum 25. Jahrestag will der Verein die Bevölkerung mit Plakatwänden auf das damalige Katastrophenereignis aufmerksam machen. Dabei will er auch Parallelen zu weiteren Katastrophen aufzeigen, die sich seither weltweit ereignet haben und daran erinnern, dass ein kritischer Umgang mit allen Risikotechnologien weiterhin unabdingbar ist.

Quelle und weitere Infos: www.baslerappell.ch

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