Bankenkrise: Ein Rettungsschirm aus heisser Luft
Die verschiedene Rettungsschirme der EU waren bis jetzt alle zu klein, bevor sie aufgespannt waren. Die EU-Regierungen haben dies auch erkannt und wollen den neusten Schirm von 440 Milliarden auf 2,5 Billionen aufhebeln. Darüber berichten zur Zeit die Medien, aber sie erklären leider nicht, wie der Mechanismus funktioniert.
Wer der wundersamen Geldvermehrung durch die Rettungsschirme auf die Spur geht, erlebt Folgendes:
Die Europäische Zentralbank gibt keine Auskunft, sie sei nicht zuständig, der Anrufer wird an die «European Financial Stability Facility», die EFSF in Luxemburg verwiesen. Das ist eine kleine Organisation mit einem Dutzend Mitarbeiter und der Chief Press Officer, Christof Roche, ist natürlich nicht erreichbar, da allein und für alles zuständig. Über sein Autotelefon gibt er gibt mir schliesslich bereitwillig Auskunft.
Der Rettungsschirm besteht ja nicht aus «Geld», sondern aus Garantien der EU-Staaten. Zuerst will ich wissen, wieviel denn die Staaten als Sicherheit für ihre Garantien hinterlegt hätten. Roches unverblümte Antwort:
Weiterlesen: http://www.christoph-pfluger.ch/2011/10/14/bankenkrise-ein-rettungsschirm-aus-heisser-luft/
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