Bankster vor Gericht
Jetzt will es niemand mehr gewesen sein. Die wenigen juristisch belangten Krisenverursacher berufen sich auf »kollektive Fehleinschätzungen« der Finanzwelt – und wollen ihre Boni ausgezahlt haben.
In diesen Tagen erscheint das Heft 8/2010 der Blätter für deutsche und internationale Politik (www.blaetter.de) mit Beiträgen von Jürgen Habermas, James K. Galbraith, Micha Brumlik, Katajun Amirpur, Dirk Rochtus, Detlef Hensche u.a.
Die junge Welt veröffentlicht daraus den Beitrag von Werner Rügemer um wenige Passagen und alle Anmerkungen gekürzt – und an einigen Stellen aktualisiert.
Die öffentlichen Verurteilungen hätten kaum heftiger sein können: Die Banker haben den »größten Bankraub aller Zeiten« organisiert und die zivilisierte Welt um ein Haar in den »Abgrund« gerissen; deshalb müsse mit den »Kapital-Verbrechern« abgerechnet werden. Der damalige Bundespräsident Horst Köhler kritisierte die Banken wiederholt als »Monster«, US-Präsident Barack Obama prangerte die »Bankster« an.
Ganzer Artikel lesen: www.jungewelt.de
Druckversion













