Biotreibstoffe zerstören Golf von Mexiko
Stickstoff statt CO2 – Amerika verwendet Dünger zur Produktion von Biotreibstoffen. Im Golf von Mexiko weitet sich dadurch eine sauerstoffarme Todeszone aus; Fische, Krebse und Garnelen sterben. Zu diesem Schluss kommen Mikrobiologen der «Carnegie Mellon University» in Pittsburgh.
Der Dünger stammt hauptsächlich aus dem mittleren Westen der USA. Dort werden Stickstoff und Phosphor vom Regen freigewaschen und gelangen später durch die Flüsse in den Golf von Mexiko.
Mehrere US-Staaten hatten bereits Programme zur Reduktion der Nährstoff gestartet, doch 2007 entschied der US-Senat, bis 2022 jährlich 136 Milliarden Liter Ethanol herzustellen. Die Biotreibstoffe werden oft in Monokulturen angebaut und überdüngt – die Todeszone wird sich dadurch ausdehnen.
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