Das Comeback der Atomkraftbewegung
Dutzende Blockaden, hunderte Demonstrationen – nach fünf Tagen Protest zeigt die Anti-Atom-Bewegung, dass der Widerstand gegen ein Endlager in Gorleben ungebrochen ist.
Nach fünf Tagen voller Protest und Blockaden feiert die Anti-Atom-Bewegung in Gorleben ihren Erfolg: "Die Beteiligung an den Protestaktionen gegen den Castor-Transport ist so groß wie im Rekordjahr 2010, weil sich in Gorleben seither real nichts geändert hat", sagte Jochen Stay, Sprecher der atomkraftkritischen Initiative "ausgestrahlt" am Montag.
"Die Proteste zeigen, dass die Bevölkerung Norbert Röttgen die Tricksereien um eine 'weiße Landkarte' nicht abnimmt", ergänzte der Stay. Damit bezieht er sich auf die Ankündigung des Umweltministers, ohne Vorfestlegung, eben mit einer "weißen Landkarte" neu nach einem Endlagerstandort in Deutschland suchen zu wollen.
Weiterlesen auf: www.taz.de
Druckversion
















