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Depressive Blogger müssen sich vorsehen

Israelische Wissenschaftler wollen ein Programm entwickelt haben, um zu diagnostizieren, ob Autoren von online veröffentlichten Texten depressiv gestimmt sind.


Von: Florian Rötzer


Wer online persönliche Informationen mitteilt, muss nicht nur aufpassen, dass ihm seine Äußerungen später einmal zum Nachteil gereichen können oder dass Unternehmen, Geheimdienste und Sicherheitsbehörden Profile anlegen. Yair Neumann von der Gurion University of the Negev (BGU) hat nun auch noch eine Software entwickelt, um aus im Internet veröffentlichten Texten zu erkennen, ob der Autor depressiv ist.

 

Mit dem Programm wurden 300.000 Blogs in englischer Sprache durchforstet, die auf Websites für psychische Gesundheit gepostet wurden. Erkannt werden sollen Inhalte, die auf eine Depression hinweisen, auch dann, wenn entsprechende Begriffe wie Depression oder Selbstmord fehlen. Aus der Verwendung bestimmter Worte soll auf die Gefühlslage zurückgeschlossen werden. Wenn beispielsweise die Farbe schwarz im Zusammenhang mit Worten auftaucht, die mit Depression und Einsamkeit zusammenhängen, diagnostiziert das Programm den Text als depressiv.

Weiterlesen unter: www.heise.de

 

Donnerstag, 24. Juni 2010

 


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