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März/April 2017, jetzt am Kiosk.



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Neu erschienen




Leila Dregger, Frau-Sein allein genügt nicht. Mein Weg als Aktivitistin für Frieden und Liebe, edition Zeitpunkt 2017, ca. 180 S., CHF 19.- / Euro 17.-

 

Geld: die schärfste Analyse auf dem Buchmarkt




Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. edition Zeitpunkt, 2015. 248 S., Fr. 23.–/€ 21.–.

 

Sie sah, was die Messgeräte verkannten




Cornelia Hesse-Honegger: Die Macht der schwachen Strahlung - was uns die Atomindustrie verschweigt. edition Zeitpunkt, 2016. 232 S., Fr. 29.-/€ 26.-.

 

Der lebt, was er denkt, und tut, was er sagt




Erwin Jakob Schatzmann: unverblümt – aphoristische Denkprosa. edition Zeitpunkt, 2015. 148 Seiten, mit 13 ganzseitigen farb. Abb. Geb. Fr. 18.–/€ 16.–.

Ein Buch, das die Schweiz verändert




Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt, 3. Aufl., 2013. 84 S. Fr.12.50 / Euro 9.50.


Der Kartoffel


Von: Adrian Peter


Copyright USG AG/Max Berounsky

Copyright USG AG/Max Berounsky

Eigentlich müsste es ja der Kartoffel heissen und nicht die Kartoffel. Auch wenn die Neuzüchtungen fast alle weibliche Namen tragen wie Charlotte, Laura, Erika und Annabelle, ist der Kartoffel eine Männerknolle. Doch der Grammatik gefiel es, dem Kartoffel einen weiblichen Artikel beizuordnen, wie übrigens fast allen Gemüsen. Diese weibliche Ungerechtigkeit ist nicht zu übersehen, und ich frage mich, wie wir das unseren Söhnen klar machen wollen, wenn sie uns Väter eines Tages fragen, warum wir nicht gegen diese Lindas, Sieglindes und Nicoles härter vorgegangen sind. Der Kartoffel ist nachweislich ein männlicher Klumpen, ein Erdkloss ohne jegliche weibliche Attribute. Nicht wie die Knoblauch oder die Wirsing. Der Kartoffel ist stärkehaltig. Und nun frage ich Sie: Welches Geschlecht ist denn gemeinhin stärkehaltig? Na also. Ich habe was gegen diese Ackerfeministinnen. Ich bin dafür, dass neue Kartoffelsorten Uwe, Detlef, Hans oder Oskar heissen. Und soll mir bloss keiner mit einer Trans-Kartoffel kommen.

 

Mehr über Sprache, Grammatik und Genus(s) unter: www.usg.ch

 

Donnerstag, 01. Dezember 2016

 


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