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Zeitpunkt 119, Mai/Juni 2012
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Ein Buch, das die Schweiz verändert




Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt, 2012. 80 S. Fr.12.50 / Euro 9.50.

Endlich wieder erhältlich




P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



«Der Wohlstand müsste aufs Niveau der neunziger Jahre sinken»

Was, wenn sich die weltweite Wirtschaftskrise nicht mit neuem Wachstum überwinden lässt und Schuldenlöcher nicht mit neuen Schulden gestopft werden können? Drei Gespräche mit wachstumsskeptischen Fachleuten.


Von: Marcel Hänggi


Da platzt eine Blase, weil wegen billiger Kredite zu viele Leute über ihren Verhältnissen gelebt (und Häuser gekauft) haben, worauf die Staaten Konjunkturprogramme auflegen und die Natio nalbanken das Geld noch billiger machen, um den Konsum wieder auf das alte Niveau anzuheben. Da reissen strauchelnde Banken Staaten mit sich (Island etc.) und drohen strauchelnde Staaten Banken ins Verderben zu stürzen (Griechenland etc.), weshalb die Staaten, die noch können, diejenigen freizukaufen versuchen, die nicht mehr können. Da werden hier Schulden aufgetürmt, um dort Schuldenlöcher zu stopfen: Baron Münchhausen war dagegen ein Stümper.

Schulden durch neue Schulden zu tilgen, ist allenfalls dann möglich, wenn das Geld auf dem Weg von einem Gläubiger zum anderen sich wundersam vermehrt. Dass die Wirtschaft (wieder) stärker wachsen muss, um aus der Krise zu finden, ist fast unbestritten; gestritten wird nur darüber, wie das zu erreichen sei. Doch was, wenn die Wirtschaft nicht unendlich wachsen kann?

 

 

Weiterlesen unter: www.woz.ch

 

Donnerstag, 17. November 2011

 


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