«Die Natur ist keine Ware»
Boliviens Verhandlungsführer René Orellana will in Rio die Weltwirtschaft auf Entwicklung statt auf Profite ausrichten.
WOZ: Herr Orellana, was erwartet die bolivianische Regierung vom Rio+20-Gipfel?
René Orellana: Wir erhoffen uns Antworten auf die dringenden Menschheitsprobleme: auf die Armut, die Umwelt-, die Wirtschafts- und die Nahrungsmittelkrise. Das Prinzip der differenzierten Verantwortung muss weiterhin gelten: Die entwickelten Länder müssen die Krise lösen, die sie verursacht haben. Das entspricht der Position der Gruppe der links regierten Länder Lateinamerikas sowie der Gruppe der Länder des Südens und Chinas.
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