Die skurrile Seite von Google Street View
Google Street View wird vielerorts als Angriff auf die Privatsphäre wahrgenommen. Dass der Kartendienst aber auch inspirierend wirken kann, zeigt der Kanadische Künstler Jon Rafman. Für ein Projekt hat er die Strassen von Google Street View virtuell durchwandert.
Entstanden ist eine Galerie aus zahlreichen Bildern: «9eyes», neun Augen, nennt Jon Rafman seine Arbeit in Anlehung an die Google-Kameras mit ihren neun Objektiven. Es ist eine wilde Mischung aus skurrilen, traurigen und manchmal auch poetischen Momentaufnahmen von den Strassen dieser Welt.
Mit seinem Projekt führt Jon Rafman die «street photography» eines Robert Franks weiter - mit dem Unterschied, dass er, statt selbst zu fotografieren, aus der Bilderflut lediglich die Auswahl trifft. Ausgesuchte Bilder sind nun als Prints im New Museum in New York zu sehen.
Link zum Projekt: http://9eyes.tumblr.com/
Quelle: www.drs2.ch
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