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Ein Buch, das die Schweiz verändert




Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt, 2012. 80 S. Fr.12.50 / Euro 9.50.

Endlich wieder erhältlich




P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



«Die Ungleichheit von Reichtum ist obszön»

Die Bewegung «Occupy Wall Street» prangert die soziale Ungleichheit an und sieht in sich die 99 Prozent der Bevölkerung, «die nicht länger die Gier und Korruption von 1 Prozent der Bevölkerung hinnehmen wird». Interview mit der Journalistin Rebecca Bowe.


Von: Roland Rottenfusser


Wie siehst du die Occupy Bewegung, die im September 2011 in New York vor der Wallstreet begann, jetzt im Zusammenhang mit den Unruhen in Oakland?

Es sieht für mich so aus, dass sie hier in der Bay Area wirklich an Fahrt gewinnt. In dieser kurzen Zeit, seit die Bewegung hier in Oakland existiert, anfangs nur mit ein paar Zelten vor der City Hall, entwickelte sie sich zu einer starken Gruppierung mit vielen Demonstrationen in den Strassen der Stadt. Und vor einer Woche hatten wir dann so was wie einen Generalstreik, der von der Bewegung organisiert worden war. Er bestand aus einem Tag machtvoller Massenaufmärsche und endete mit einem Gang zum Hafen von Oakland, mit dem Ansinnen, ihn für den internationalen Schiffsverkehr zu blockieren, als ein Warnzeichen an die 1 % der Besitzenden in diesem Land. So kann man wirklich sagen, dass damit ein starkes Signal insgesamt für die Bewegung im Lande gegeben worden ist. So etwas haben wir über lange Zeit nicht mehr gesehen, vor allem eine solche Massivität. Und die Bewegung steht gerade in ihrer Vielfalt für die 99% der wenig Besitzenden in den USA. Es handelt sich also nicht nur um eine kleine Schicht von Menschen. Im Gegenteil, es gibt ein ziemlich weites Spektrum von Leuten, die sich heute mit großen Problemen wie Arbeitslosigkeit, Hausverlust, sehr begrenzten Arbeitsmöglichkeiten und sinkenden Löhnen konfrontiert sehen. Daher kommen die Menschen jetzt zusammen und solidarisieren sich. Es gab auf diesem Weg viele Herausforderungen und Probleme, gar nicht zu sprechen von den ständigen Konfrontationen durch die Polizei. Es gab auch in den Camps Streitereien, provoziert durch Einzelne. Die Bewegung versucht ja, sich selbst Spielregeln zu geben, um miteinander zurechtzukommen: Demokratie jetzt und hier. Das ist wirklich spannend.

Weiterlesen bei «connection»:

http://www.connection.de/artikel/interviews/rebecca-bowe-zur-occupy-wallstreet-bewegung.html

 

Donnerstag, 02. Februar 2012

 


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