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Leila Dregger, Frau-Sein allein genügt nicht. Mein Weg als Aktivitistin für Frieden und Liebe, edition Zeitpunkt 2017, ca. 180 S., CHF 19.- / Euro 17.-

 

Geld: die schärfste Analyse auf dem Buchmarkt




Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. edition Zeitpunkt, 2015. 248 S., Fr. 23.–/€ 21.–.

 

Sie sah, was die Messgeräte verkannten




Cornelia Hesse-Honegger: Die Macht der schwachen Strahlung - was uns die Atomindustrie verschweigt. edition Zeitpunkt, 2016. 232 S., Fr. 29.-/€ 26.-.

 

Der lebt, was er denkt, und tut, was er sagt




Erwin Jakob Schatzmann: unverblümt – aphoristische Denkprosa. edition Zeitpunkt, 2015. 148 Seiten, mit 13 ganzseitigen farb. Abb. Geb. Fr. 18.–/€ 16.–.

Ein Buch, das die Schweiz verändert




Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt, 3. Aufl., 2013. 84 S. Fr.12.50 / Euro 9.50.


Donald Trumps schlimmster Alptraum: Als New Yorks Zentrum arabisch war

Spätestens seit Donald Trump gehört die Stimmungsmache gegen Flüchtlinge aus Nahost zum Alltagsgeschäft US-amerikanischer Politik. Dabei war arabisches Leben in den Vereinigten Staaten einmal selbstverständlich – mitten in New York lag vor hundert Jahren „Little Syria“.


Von: Fabian Köhler, Hintergrund


Foto: Hintergrund

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Sie ist das erste große Thema von Donald Trumps US-Präsidentschaft: die Stimmungsmache gegen Migranten. Nahezu täglich dringen aus dem Weißen Haus neue Ankündigungen, Dekrete oder Gesetzesvorschläge, wie man vor allem muslimische Migranten fernhalten will.  Dabei müsste es der neue US-Präsident eigentlich besser wissen. Denn unweit des Trump Towers gehörte arabisches Leben einmal so selbstverständlich zur Stadt wie die Freiheitsstatue und China Town. Einhundert Jahre bevor Donald Trump mit der Angst vor Migranten aus Nahost Politik machte, waren diese Mitten in New York längst Realität.  Der Ort jener vergangenen arabischen Parallelkultur könnte aus heutiger Sicht kaum geschichtsträchtiger sein: Dort wo später das World Trade Center gebaut wurde, gehörten zwischen 1880 und 1940 Frauen mit Kopftuch genauso zum Straßenbild wie die arabischen Schriftzüge an den kleinen Krämerläden.

 

Wer vor hundert Jahren durch Lower Manhattan spazierte, traf auf eine Welt, die bei Donald Trump und Co heute wohl Panikattacken auslösen würde. Im Zentrum New Yorks verkauften Straßenhändler religiösen Klimbim und syrischen Lakritzsaft. Dort wo heute Bankgebäude in die Höhe schießen, fanden New Yorker auf Basaren von selbstgemachten Teppichen und Schwertern bis hin zu orientalischen Lampen so ziemlich alles bis auf eine verbindliche Preisauskunft. In Cafés rauchten junge arabische Migranten Wasserpfeife, Frauen mit Kopftuch riefen ihren Kindern hinterher, die Alten dösten beim Backgammonspiel, und Medien gaben Downtown Manhattan den Beinamen „Little Syria“.

 

Weiterlesen: https://www.hintergrund.de/politik/welt/als-new-yorks-zentrum-arabisch-war/

 

Freitag, 24. März 2017

 


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