Effizienz und Erneuerbare Energien machen neue Schweizer Grosskraftwerke überflüssig
Eine Energiestudie im Auftrag der Umweltorganisationen und der Kantone Basel-Stadt und Genf beweist: Eine sichere Stromproduktion ist bis 2035 in der Schweiz mit Erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz möglich.
Sie erfordert zunächst zwar höhere Investitionen als Atom- und Gaskraftwerke. Mit Investitionen in Effizienz und Erneuerbare lassen sich aber die Betriebskosten erheblich reduzieren. Aus diesem Grund ist dieses Szenario insgesamt wirtschaftlicher.
Das grosse Plus von Effizienz und Erneuerbaren: Es entstehen in den nächsten 25 Jahren viel mehr Arbeitsplätze als durch den Bau von Grosskraftwerken. Da diese vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz geschaffen werden, erfolgt die Wertschöpfung vorwiegend im Inland. Werden dagegen Grosskraftwerke gebaut, verdienen vor allem die ausländischen Lieferanten der Atomtechnologie und wenige inländische Bauunternehmen.
Der Energiestudie liegt das Energieszenario der Swisselectric zugrunde. Demnach sind die beiden Atomkraftwerke Beznau I und II und Mühleberg 2035 nicht mehr in Betrieb. Zudem steigt gemäss den Annahmen der Strombranche der Strombedarf, weil z.B. Elektroautos und Klimaanlagen zusätzlichen Strom verbrauchen.
Quelle: www.sonnenseite.com
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