Elektromagnetische Strahlung ermöglicht Spionage
Schweizer Wissenschafter haben gezeigt, dass die Eingabe auf Computerkeyboards ausspioniert werden kann - ohne Programme auf dem PC und speziell bei solchen mit Kabelverbindung.
Möglich macht das elektromagnetische Strahlung, die beim Tastendruck entsteht. Den Ansporn für das Experiment gaben Gerüchte, dass manche Geheimdienste entsprechende Technologien besitzen sollen. Mit dem Experiment wollten die Forscher des Security and Cryptography Laboratory (LASEC) der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) feststellen, ob moderne Keyboards für solche Angriffe anfällig sind,
Abgeschirmte Keyboards
Von elf verschiedenen, in den letzten sieben Jahren gekauften Tastaturen (PS/2, USB und Laptop) ist jede für zumindest eine Angriffsmethode anfällig, so das Ergebnis. Den LASEC-Forschern ist eine Spionage durch Wände und auf bis zu 20 Metern Entfernung gelungen. Von Reichweiten von 200 Metern, die in Gerüchten über Geheimdienst-Ausrüstung genannt wurden, sind sie damit weit entfernt. Wer sich schützen will, kann auf die bereits existierende Technologie der elektromagnetisch abgeschirmten Keyboards zurückgreifen.
Quellen:
Pressetext.schweiz
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