Elektromobilität gar nicht so grün
Die Studie «Autos unter Strom» des Öko-Instituts Darmstadt hat vor zwei Wochen das alte Glaubensbild vieler erschüttert, als es den Traum der Elektromobilität auf den Boden der Tatsachen stellte. Durch das Projekt “OPTUM – Optimierung der Umweltentlastungspotenziale von Elektrofahrzeugen” wurde zum einen ermittelt, was wir sowieso schon wussten: es kommt auf den Strom an. Nur wenn dieser komplett erneuerbar ist, könnte CO2 eingespart werden. Allerdings auch nicht komplett so viel, wie heutige Benziner verursachen, da die Produktionskette nicht außer Acht gelassen werden darf. Ohnehin wird E-Mobility nicht in baldiger Zukunft unseren Alltag revolutionieren. Bis 2030 werden gerade mal 14 % der Fahrzeuge elektrisch – vor allem aber hybrid – sein.
Doch statt nun einen radikalen Lebensstilwandel und die dringende Transformation des (öffentlichen) Verkehrs hin zu einem ganzheitlichen, ökologisch und sozial ausgewogenem System zu propagieren, zeigt das Öko-Institut zurück in die Vergangenheit: Effizienz.
Weiterlesen: http://klima-der-gerechtigkeit.boellblog.org/2012/01/30/e
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