Energiewende: Das kleine Einmaleins des Markts
Versorgungslücken gibt es nicht, und die einzige Chance, zu sparen, liegt
gerade in einer Verknappung des Angebots. Weshalb die Wirtschaftsverbände
etwas marktgläubiger sein sollten
Wie sieht eigentlich so eine Stromlücke aus? Wenn die AKWs abgeschaltet und
nicht ersetzt und auch keine neuen Grosskraftwerke gebaut werden, fehlen
laut Bundesamt für Energie (BFE) im Jahr 2050 fast 50 Terawattstunden (TWh)
pro Jahr - mehr als die Hälfte des Verbrauchs. Entwickelt sich der Verbrauch
nach dem Szenario <Neue Energiepolitik>, fehlen immer noch 25 TWh.
Entsprechend redet jetzt etwa Economiesuisse von einer <Gefährdung der
Versorgungssicherheit> durch den Atomausstieg. Aber wie wird die Stromlücke
aussehen? Werden die Hälfte der Bildschirme schwarz und die Hälfte der
Kochplatten kalt bleiben?
Weiterlesen: http://www.woz.ch/artikel/2011/nr22/schweiz/20796.html
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