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Endlich wieder erhältlich




P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



Epigenetik - Die Gene sind nicht unser Schicksal

Wir leben in einer Zeit der Revolutionen. Fast jede wissenschaftliche Disziplin muss derzeit drastisch umdenken - und selbst die noch recht junge Genforschung hat schon die erste kopernikanische Wende hinter sich.


Von: sein.de


Die so genannte Epigenetik räumt gründlich mit Vorstellungen auf, die gerade erst richtig in der Gesellschaft angekommen waren. Sie zeigt: Gene sind alles andere als starr oder schicksalsbestimmend. Sie lassen sich durch Ernährung, Lebensstil und den Geist ein Leben lang sozusagen "umschreiben": Jeder Mensch kann seine Gene fast willentlich an- und ausschalten - und diese Veränderung sogar an seine Kinder weitervererben.

 

 

Die Gene sind nicht unser Schicksal

 

Es war der Gipfel des materialistischen Denkens: Unser Erbgut, ein klein bisschen Chemie sollte unser Aussehen, unsere Persönlichkeit, unsere emotionalen, intellektuellen und gesundheitlichen Veranlagungen bestimmen. "Die Gene sind unser Schicksal" echote es allerorten durch die Presse und wöchentlich glaubte man, das "Raucher-Gen", das "Depressions-Gen", oder dergleichen mehr gefunden zu haben. Man meinte gar, der Natur nun endlich auf die Schliche gekommen zu sein: Das Human Genome Project bräuchte den Code nur noch entschlüsseln, und der Mensch wäre für die Wissenschaft fortan kaum mehr als eine Maschine, vorhersagbar bis auf das Lieblingsgericht.

 

Damit ist es aus. Das gesamte bisherige Wissen über unsere Gene und unsere Vorstellung über eine genetische Identität muss schon wieder zu den Akten gelegt werden. Denn wie die Epigenetik zeigt, sind unsere Gene nicht das Gehirn unserer Zellen, sondern vielmehr eine Art Bibliothek von Programmen, die je nach Bedarf aktiviert werden können.

 

Ganzer Artikel lesen: www.sein.de

 

Donnerstag, 16. September 2010

 


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