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EU erforscht perfekte Schnüffelei

An Straßenansichten und ortsgebundener Werbung hat die EU wenig Interesse. Sie lässt erforschen, wie man alle Daten automatisch überwachen kann.


Von: Helmut Spudich


Man muss es nur öffentlich machen, damit die Ungeheuerlichkeit eines Vorhabens nicht auffällt. Das Hauptziel des bürokratisch "Indect" getauften EU-Forschungsprojekts, heißt es auf der Homepage, sei, "eine Plattform aufzubauen, die Betriebsdaten registriert und austauscht, Multimedia-Inhalte erfasst und alle Information intelligent verarbeitet, damit Bedrohungen automatisch entdeckt und kriminelles Verhalten oder Gewalt erkannt wird".

Mit anderen Worten: Indect will "Webseiten, Diskussionsforen, Newsgruppen, Fileserver, Peer-To-Peer-Networks und private Computer" ebenso wie abertausende Überwachungskameras ständig durchkämmen. Die ganze Bevölkerung der EU: ein einziges Verdachtsszenario.

 

Automatische Überwachung

 

Dabei sollen anhand von Fotos und Videos Personen automatisch erkannt und mit Polizeicomputern abgeglichen werden. Ein Werbespot für das Forschungsvorhaben zeigt eine Szene wie aus einem TV-Krimi: Ein Dieb verlässt ein Gebäude mit einem Aktenkoffer, mehrere Kameras erfassen sein Gesicht. Kurz darauf ist die Identität des Mannes bekannt, die Handschellen klicken.

 

Ganzer Artikel lesen: http://derstandard.at

 

Donnerstag, 26. August 2010

 


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