Euro-Rettung: schon 1,5 Bio. verballert
Die Krisenländer werden nun schon im fünften Jahr mit billigen Krediten der EZB und der Staatengemeinschaft unterhalten. Insgesamt haben EZB, EU, Euro-Staaten und IWF nach aktuellen ifo-Berechnungen rund 1,53 Billionen Euro zur Verfügung gestellt. - Geholfen hat es nicht. Die Krise geht weiter, weil ein Fass ohne Boden nicht gut zu füllen ist.
Wenn der Rettungsschirm ESM ausgeschöpft wird, wachsen die Hilfen sogar auf 2,2 Billionen Euro an. Sollten die sechs Krisenländer Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien und Zypern insolvent werden, die Eurozone verlassen und nichts mehr zurückzahlen, hätte Deutschland einen Verlust von 771 Milliarden Euro oder 9.400 Euro pro Kopf zu tragen. Ähnliches gilt für Frankreich, die Niederlande, Belgien, Österreich, die Slowakei und Finnland mit 8.900 Euro, 9.900 Euro, 9.300 Euro, 9.500 Euro, 4.800 Euro bzw. 9.500 Euro pro Kopf.
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