Fernsehen verkürzt das Leben
22 Minuten Lebenszeit kostet exzessives Fernsehen.
Wer tagtäglich zu lange vor dem Fernseher sitzt, verkürzt damit sein Leben ähnlich wie durch Rauchen oder fehlende körperliche Aktivität. Das berichten Forscher der University of Queensland im «British Journal of Sports Medicine».
Sie werteten repräsentative Lebensstil-Daten von 11'000 Australiern zu Bevölkerungstrends und Todesraten aus. Gefährlich ist das Fernsehen, da es zum Sitzen verführt, so die Forscher.
Menschen nach dem 25. Lebensjahr, die über sechs Stunden pro Tag vor dem Fernseher verbringen, leben demnach um fast fünf Jahre weniger als Menschen ohne TV. Rechnet man das TV-Schauen in seiner übermässigen Form auf Lebenszeit um, so kostet jede Fernsehstunde 22 Lebensminuten. Schuld daran ist vor allem eine Zunahme bei Herzinfarkten und Schlaganfällen.
Wer nicht auf seine tägliche (Über)Dosis Fernsehen verzichten will, kann mit Sport die Negativbilanz ausgleichen. Taiwanesische Forscher haben herausgefunden: Wer sich täglich 15 Minuten aktiv bewegt, reduziert das Risiko vieler Krankheiten und verlängert sein Leben um drei Jahre, so das Ergebnis ihrer Langzeitstudie unter 400'000 Menschen. Erst ab 100 Minuten Sport pro Tag gibt es darüber hinaus keine positive Folgen für die Gesundheit mehr.
Quelle: www.pressetext.com
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