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Mai/Juni 2017, jetzt am Kiosk.



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Neu erschienen




Leila Dregger, Frau-Sein allein genügt nicht. Mein Weg als Aktivitistin für Frieden und Liebe, edition Zeitpunkt 2017, ca. 180 S., CHF 19.- / Euro 17.-

 

Geld: die schärfste Analyse auf dem Buchmarkt




Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. edition Zeitpunkt, 2015. 248 S., Fr. 23.–/€ 21.–.

 

Sie sah, was die Messgeräte verkannten




Cornelia Hesse-Honegger: Die Macht der schwachen Strahlung - was uns die Atomindustrie verschweigt. edition Zeitpunkt, 2016. 232 S., Fr. 29.-/€ 26.-.

 

Der lebt, was er denkt, und tut, was er sagt




Erwin Jakob Schatzmann: unverblümt – aphoristische Denkprosa. edition Zeitpunkt, 2015. 148 Seiten, mit 13 ganzseitigen farb. Abb. Geb. Fr. 18.–/€ 16.–.

Ein Buch, das die Schweiz verändert




Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt, 3. Aufl., 2013. 84 S. Fr.12.50 / Euro 9.50.


Fertig zersiedelt?

Eine Volksinitiative für mehr Lebensqualität im Siedlungsraum


Von: Ondine Riesen


Wenn in Unterdorf eine Kuhweide verbaut wird, soll in Oberdorf eine Bauzone von der Landwirtschaft genutzt werden. Dies ist eine der Forderungen des Vereins «Nachhaltige Siedlungsentwicklung», der im April die Volksinitiative mit den Namen «Zersiedelung stoppen» lanciert hat. Ihren Wunsch einer «Siedlungsentwicklung nach innen, die im Einklang mit hoher Lebensqualität steht», verfolgt zwar auch das Bundesamt für Energie und das Bundesamt für Raumentwicklung. Die Anstrengungen tragen aber nicht genügend Früchte. Inspiriert von der Idee des Vereins «Neustart Schweiz», der sich für nachhaltige Quartiere stark macht, fordert das Initiativkomitee Bauzonen zu limitieren.

 

 

«Nur so», sagt der 26-jährige Sekretär, Cyrill Bolliger, «gibt es überhaupt einen Anreiz, verdichtet zu bauen». Betonwüsten sind allerdings nicht ihr Ziel. Im Gegenteil: die Initiative setzt auf eine moderate Aufstockung von bestehenden Bauten, wo dies möglich und angebracht ist. «Wir brauchen ein neues Siedlungsmodell» sagt er. Wo gewohnt und gearbeitet wird, verringern sich Pendlerströme. Er ist überzeugt, dass solche Änderungen nicht von selbst umgesetzt werden. Darum hofft er, dass neben den bereits unterstützenden Organisationen und Parteien wie dem Hausverein, UmverkehR, Pro Velo, Junge Grüne, Juso und der jungen EVP auch weitere Parteien mitziehen.

 

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Weitere Infos und Unterschriftenbogen: www.zersiedelung-stoppen.ch

 

Dienstag, 23. Februar 2016

 


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