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P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



Haltlose Vorwürfe

Von kalten Wintern, heißen Sommern und eigenartigen Koalitionären im Kampf gegen die Klimawissenschaft.


Von: Mathias


Nicht nur Westeuropa, sondern der ganze Kontinent stöhnt unter der Hitze, hierzulande kletterte das Thermometer in den vergangenen Tagen mancherorts auf fast 40 Grad. Da ist man versucht, mal wieder den Klimawandel zu bemühen, doch das wäre genauso ein Unsinn, wie jenes Gerede im letzten Winter, mit dem wärmeren Klima sei es wohl nicht so weit her, nur weil wir nach langer Zeit mal wieder einen Winter hatten, wie er in den 1970er Jahren noch normal war.

 

Vom regionalen Wetter auf das globale Klima zu schließen, ist in zweifacher Hinsicht unmöglich. Zum einen ist Klima per Definition ein Mittelwert. Es ist das durchschnittliche Wetter einer Region, über einen hinreichend langen Zeitraum betrachtet. Meist werden 30 Jahre als Basis genommen. Kleinere Intervalle machen wegen der großen Variabilität des Wettergeschehens wenig Sinn. Zum anderen ist das globale Klima, wie der Begriff es nahelegt, ein Mittel für den ganzen Planeten. Wenn davon die Rede ist, daß es global wärmer wird, ist damit keineswegs gemeint, daß dies gleichmäßig geschehen wird. Vielmehr wissen wir aus Beobachtungen und Modellrechnungen, daß sich vor allem die Arktis besonders stark erwärmt und weiter erwärmen wird. Daneben wird es auch einige wenige Regionen geben, die sich kaum erwärmen oder gar geringfügig abkühlen.

 

Ganzer Artikel lesen: www.jungewelt.de

 

Donnerstag, 15. Juli 2010

 


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