Hegemonie unter dem Vorwand der Klimaschutz-Hilfe
- Kredite statt Zuschüsse
- Klimaschutzhilfe der britischen Regierung soll Entwicklungsländer in die
Verschuldung treiben
Eine langjährige Erfahrung hat sich wieder einmal bestätigt: Immer wenn ein Mitglied der G-8-Staaten behauptet, den wirtschaftlich weniger starken Staaten bei irgendeinem fundamentalen Problem helfen zu wollen, steckt dahinter eine andere Absicht. Ein Paradebeispiel hierfür lieferte jetzt die britische Regierung mit ihrer Ankündigung, die Entwicklungsländer im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels mit 800 Millionen Pfund (gut eine Mrd. Euro) für die nächsten drei Jahre unterstützen zu wollen.Im November vergangenen Jahres hatte sich der britische Premierminister Gordon Brown damit gebrüstet, dass er bzw. sein Land Vorreiter auf den Gebieten Entwicklungshilfe und Klimaschutz sind. Welch eine Farce! Der grösste Teil jener via Weltbank zu verteilenden Finanzmittel soll nicht in Form von Zuschüssen gewährt werden, sondern in der von Krediten, die mit Zins und Zinseszins zurückgezahlt werden müssen. Das berichtete John Vidal, Wissenschaftsredakteur der britischen Zeitung "The Guardian" (17. Mai 2008).
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http://www.schattenblick.de/infopool/umwelt/redakt/umkl-328.html
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