«Ich plädiere für eine Tobin-Steuer»
Heftig wird über die Politik der Nationalbank debattiert. Fast alle unterstützen den Frankenmindestkurs. Aber was eigentlich ist Geld? Wirtschaftsprofessor Sergio Rossi zeigt, wie Geld entsteht, er kritisiert den Kurs der Nationalbank und skizziert einen dritten Weg für die Schweiz.
WOZ: Herr Rossi, Sie kritisieren die Politik der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die den Franken an den Euro gebunden hat. Wollen Sie, dass die hiesige Exportwirtschaft vor die Hunde geht?
Sergio Rossi: Nein. Derzeit profitieren aber vor allem die Banken. Die SNB gibt Franken heraus, um den Geschäftsbanken Euros abzukaufen. Dadurch steigt in der Schweiz die Geldmenge, die die Banken nutzen, um neue Kredite zu vergeben. Damit wird der überhitzte Immobiliensektor weiter angeheizt. Ich plädiere für eine sogenannte Tobin-Steuer auf dem Kauf von Schweizer Franken.
Weiterlesen bei «WOZ»:
http://www.woz.ch/1228/schweizerische-nationalbank/ich-plaediere-fuer-eine-tobin-steuer
Druckversion



















