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P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



Imker in New York

Ganze Bienenvölker liefern ihnen heiß begehrten Honig.


Von: Claudia Steinberg


Honigbienen sind »wilde, grausame, ungestüme und gefährliche Tiere«, befand das Amt für Gesundheit und geistige Hygiene der Stadt New York bis vor wenigen Wochen. Deshalb verbot es ihre Haltung ebenso streng wie den Besitz von Hyänen, Geiern und Kobras. Doch seit dem mysteriösen Massensterben der Apis mellifera 2007 ignorierten ansonsten gesetzestreue Bürger den Bann und gewährten den Bienen Unterschlupf in Hinterhöfen und auf Dächern. Sogar das Natural History Museum und die Radio City Music Hall hatten Bienenstöcke. Nektar finden die Bienen im Central Park und in Schnittblumen. Die angedrohte Strafe von 2000 Dollar erschien als tragbares Risiko für roof top- Imker, die ihr Produkt mit dem besonders floralen Geschmack für zehn bis fünfzehn Dollar pro Pfund auf den Märkten von Manhattan vertreiben. Seit ein paar Wochen nun gilt das Bienenverbot nicht mehr.

 

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Montag, 12. Juli 2010

 


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