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Zeitpunkt 119, Mai/Juni 2012
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2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



IWF-Berater: Noch zwei Wochen bis zur finanziellen Kernschmelze

Die Weltwirtschaft steht am Rande des Zusammenbruchs, das dürfte keine Neuigkeit sein. Neu ist allerdings, aus welchen Mündern man dies derzeit hören darf, und wo.

 

Bereits letzte Woche hatte die BBC ein kontroverses Interview gesendet, in welchem ein Aktienhändler tief blicken lies: Die Wirtschaft sei am Rande des Zusammenbruchs, alles Ersparte wäre spätestens in 12 Monaten weg, Goldman Sachs seien die wahren Weltherrscher, die Regierungen machtlos.


Von: sein.de


Kernschmelze in zwei Wochen

 

Nun hat Dr. Robert Shapiro, der Finanzberater des Internationalen Währungsfonds IWF, der zuvor Clinton und Obama als Berater zur Seite stand, erneut Klartext geredet:

 

"Wenn sie (die Politiker) nicht in der Lage sind, die Finanzkrise auf eine glaubwürdige Art anzugehen, dann werden wir, so denke ich, vielleicht innerhalb von zwei bis drei Wochen einen Zusammenbruch bei den Staatsschulden haben, was im gesamten europäischen Bankensystem zu einer Kernschmelze führen wird. Wir sprechen hier nicht nur von einer relativ kleinen belgischen Bank, wir sprechen von den größten Banken der Welt, den größten Banken in Deutschland, den größten Banken in Frankreich. Das wird auf Großbritannien überspringen, es wird überallhin springen, weil das weltweite Finanzsystem so stark miteinander vernetzt ist."

 

Für Wirtschaftsinsider keine Neuigkeit - in entsprechenden Blogs hat der Oktober schon vor Wochen den Spitznamen "Schocktober" erhalten, weil viele Analysten in den nächsten Wochen einen großen Crash befürchten. Aber das man derartige Dinge nun schon aus solchen Mündern hört, ist schon erstaunlich.

 

Weiterlesen auf: www.sein.de

 

Dienstag, 25. Oktober 2011

 


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