Wer A sagt, muss B tun.
Zeitpunkt Januar/Februar 2012
Jetzt am Kiosk.



Rubriken










Marktplatz

Links


Endlich wieder erhältlich




P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



Jagd – letzte Nische für die Lust am Töten

Zwischen fünf und sechs Millionen Wildtiere werden jährlich von Jägern erlegt. Geht es dabei wirklich nur um Natur- und Artenschutz, oder steckt eine Lust am Töten und an der Machtausübung dahinter?


Von: Roland Rottenfusser


Zwischen fünf und sechs Millionen Wildtiere werden jährlich von Jägern erlegt. Dabei dient nur ein Bruchteil der erlegten Tiere als Nahrung oder wird z.B. als Pelz verwertet. Das Hauptargument für dieses Tun sei der Arten- und Naturschutz, argumentieren die Jäger und die Politik, die den Rahmen für dieses Massaker bietet. Es gehe darum Bestände stabil zu halten und die bei uns fehlenden Prädatoren wie Wölfe und Bären zu ersetzen.

Bei dieser Argumentation schreien sowohl Wildbiologen als auch Tierrechtler und Tierschützer auf. Schockierend dabei ist, dass die Behörden, die Abschusszahlen festlegen, keinerlei fundierten Erkenntnisse über die tatsächliche Bestands- noch über die angeblich hohen Schadenszahlen haben. Bestandzahlen werden aus Abschusszahlen hochgerechnet. Eine Methode, die keinem wissenschaftlichen Standard entspricht.

Weiterlesen bei: "Albert-Schweitzer-Stiftung":

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grundthesen-zur-jagd

 

Freitag, 19. März 2010

 


Druckversion