Jimmy Carter verurteilt Drohnenkrieg von Obama
Carter will seinen demokratischen Parteikollegen und die Amerikaner daran erinnern, wieder für die Durchsetzung der Menschenrechte einzutreten, anstatt sie zu demontieren.
US-Präsident Obama setzt seit Beginn seiner Amtszeit und trotz seiner verunglückten Auszeichnung als Friedensnobelpreisträger auf den technischen, möglichst unsichtbaren Krieg mit verdeckten Einsätzen von Spezialkräften und bewaffneten Drohnen, die einzelne Menschen töten. Zur Selbstverteidigung im erklärten Krieg wäre dies wohl in Übereinstimmung mit dem Kriegs- und Völkerrecht, wenn bewaffnete Gegner zum Ziel werden. Wenn aber die US-Regierung hinter verschlossenen Türen, demokratisch und rechtlich unkontrolliert, nach welchen Kriterien auch immer festlegt, wer im Ausland zum Tode verurteilt wird, dann ist diese Praxis höchst bedenklich, zumal wenn andere Staaten sie sich zum Vorbild nehmen.
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