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Zeitpunkt 119, Mai/Juni 2012
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Ein Buch, das die Schweiz verändert




Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt, 2012. 80 S. Fr.12.50 / Euro 9.50.

Endlich wieder erhältlich




P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



„Kein anderes Land in der Welt hat jemals so eine Initiative begonnen.“

Ecuadors Botschafter über das visionäre Umwelt- und Energieprojekt Yasuní-ITT, einen schwer erklärlichen Rückzieher in der deutschen Entwicklungspolitik und unfaire Kritiker - Zweiter Teil eines HINTERGRUND-Gesprächs mit Jorge Jurado, dem Botschafter der Republik Ecuador in Deutschland.


Von: Hintergrund


HINTERGRUND: Herr Botschafter, im August 2010 richteten die Regierung Ecuadors und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) den Yasuní-ITT-Treuhandfonds ein. Worum geht es in diesem Projekt?

 

Jorge Jurado: Im Jahr 2007 hat Präsident Rafael Correa in der Generalversammlung der Vereinten Nationen angekündigt, dass Ecuador bereit ist, einen Großteil seiner Erdölreserven, 20 bis 22 Prozent, nicht zu fördern. Diese Reserven stehen im nördlichen Teil und an der Grenze des Nationalparks Yasuní. Dieser Nationalpark gilt als das Gebiet mit der reichsten Biodiversität in der Welt. Das ist durch mehrere Studien wissenschaftlich erwiesen. Dort leben auf einem Hektar mehr Arten von Pflanzen als in ganz Nordamerika zusammen, also dem nördlichen Teil von Mexiko, den USA und Kanada. Das Gebiet umfasst etwa eine Million Hektar. Als sich das Amazonasbecken zwischen den letzten beiden Eiszeiten in Grasland verwandelte, blieb im Yasuní-Gebiet die Kontinuität der Evolution erhalten. Viele Pflanzen haben sich über Millionen von Jahren erhalten. Unserem Land ist bewusst, dass es über diesen Reichtum verfügt, und es möchte ihn unbedingt schützen. Deshalb haben wir die Yasuní-Initiative gestartet.

 

Weiterlesen auf: www.hintergrund.de

 

Montag, 19. September 2011

 


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