Kinder als Opfer von Profitlogik
Bildung als Zukunftsinvestition wird zwar in aller PoltikerInnenmunde geführt, damit scheint aber weniger eine Investition in die Bildung der Menschen gemeint zu sein. Schule wird vielmehr als ein weiterer zu privatisierender Bereich betrachtet, der für das globale Finanzkapital weltweit als Anlagemöglichkeit attraktiv gemacht werden soll.
Dass für die Finanzmarktkrise auf einmal Milliarden in einer Größenordnung locker gemacht werden, die niemals für die globale Bekämpfung von Hunger und Armut oder anderen weltweiten Problemen bereit gestellt würden, wundert kaum jemanden. Es macht höchstens mehr Menschen wütend. Das Vertrauen in das neoliberale Credo scheint allerdings erschüttert zu sein. Doch es bleibt die Frage, wie erschütternd es eigentlich ist, wenn zugleich weitgehend unbemerkt weiter an der Umwandlung öffentlicher Güter in private gearbeitet wird. Diese Art der Privatisierung kann natürlich auch als Enteignung bezeichnet werden.
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