Klimastrategie der Schweizer Landwirtschaft
Als weltweit erstes Land hat sich die Schweiz eine umfassende Klimastrategie für die Landwirtschaft verordnet. Angelegt als ein ganzheitliches Konzept, werden in dem Strategiepapier nicht nur Reduktionsziele für Klimagase gesetzt, sondern Lösungsansätze für alle großen Problemfelder der Landwirtschaft vorgegeben.
Denn die Ernährungssouveränität des Landes kann angesichts der bevorstehenden Klimakrise nur dann gesichert werden, wenn die Ökosysteme durch Humuswirtschaft und Förderung der Biodiversität gestärkt werden, wenn die Ressourceneffizienz durch Schließung der Stoffkreisläufe erhöht wird und wenn sich das Konsumverhalten den Möglichkeiten nachhaltiger Landwirtschaft anpasst.
Die große Politik windet sich mit leeren Parolen durch die Wahlkämpfe, lächelt unisono in die Zukunft, jongliert mit Milliarden und anderen Häppchen für die mediale Vereinfachung und Infantilisierung der Wähler. Wie oft möchte man zwischen all den Wahlwochenenden, Tagesschauen und Talkshowrunden jede Hoffnung fahren lassen. Doch wäre die Politik tatsächlich so handlungsunfähig und intellektuell beschränkt, wie sie durch die medialen Filter erscheint, wäre das Land, ja der ganze Kontinent längst untergegangen, die Natur zerstört, der Lebensstandard auf Kriegsniveau.
Die eigentliche Fach- und Sachpolitik finden im Schatten der Wahlplakate, Pressemeldungen und Talkshows statt. In den Bundesämtern und Ministerien arbeiten bestens ausgebildete, hoch motivierte, intelligente Fachleute weitestgehend unabhängig von allen Wahlperioden. Dank dieser, von der Öffentlichkeit meist kaum wahrgenommenen Administration, funktionieren die Staaten in der Mitte Europas und entwickeln, trotz allen anderen Anscheins, Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft.
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