Kohlendioxid-Speicher in Kanada leckt
Ein Farmerehepaar im kanadischen Saskatchewan berichtet von ungewöhnlicher Algenbildung und sterbenden Tieren. Als Ursache verdächtigen sie das weltgrößte Experiment zur unterirdischen Kohlendioxid-Speicherung - diese These wird nun durch eine Studie untermauert.
Cameron und Jane Kerr wohnen nahe des Weyburn-Ölfeldes [1] der Firma Cenovus. Dort wird seid 10 Jahren Kohlendioxid in den Boden gepumpt - zum einen, um die Ausbeute bei der Ölförderung zu erhöhen, zum anderen jedoch auch, um große Mengen des Treibhausgases nicht in die Atmosphäre zu entlassen. Die sogenannte CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) wird vor allem von der Industrie als großer Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel angepriesen. Die Verbrennung fossiler Rohstoffe soll klimafreundlich werden. Doch das ganze macht nur Sinn, wenn die unterirdischen Speicher absolut dicht sind. Bei geringen Lecks wird CCS zum Verlust für das Klima.
Genau das scheint nun in Weyburn zu passieren.
Weiterlesen: http://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/7715
Druckversion
















