Krise und staatliche Transformation
Glaubt man den PolitikerInnen und ExpertInnen, so dauert die große Krise
zwar noch an, aber man habe die Wirtschaft doch wieder im Griff. War also
alles gar nicht so schlimm oder ist zumindest das Schlimmste überstanden?
Wohl nicht, denn gleichzeitig wird die Bevölkerung auf zukünftige schwere
Lasten eingestimmt. Diese werden in der Tat enorm sein und sich auf lange
Zeit erstrecken. Von einem neuen Aufschwung kann jedenfalls kaum die Rede
sein, viele Banken sind nach wie vor de facto pleite und auch
Staatsbankrotte sind inzwischen nicht mehr ausgeschlossen. Selbst der als
Hort der Stabilität gepriesene Euro wackelt und das Scheitern der
Europäischen Währungsunion würde den ökonomischen GAU bedeuten. Was aber
schwerer wiegt: Sowohl Unternehmen wie Regierungen führen genau die Politik
weiter, die zu dem Debakel geführt hat.
Weiterlesen: http://www.streifzuege.org/2010/krise-und-staatliche-transformation
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