Leben ohne Geld - nur eine Utopie?
Warum lebt jemand freiwillig ohne Geld in einer Gesellschaft, in der Geld auf der Skala der wichtigsten Dinge an erster Stelle steht? Will «Donna Quichotte» Heidemarie Schwermer einen Kampf gegen die Windmühlen aufnehmen oder nur sich einen faulen Lenz machen?
Viele Menschen, die zu meinen Vorträgen kommen, können sich nicht vorstellen, wie ein Leben ohne Geld überhaupt möglich ist, und sind meist interessiert daran, wo Frau Schwermer nächtigt, was sie isst, was sie im Krankheitsfall macht etc. Fragen, die berechtigt sind, die jedoch nur die Peripherie streifen und eingangs beantwortet werden können, um dann Platz zu machen für das Eigentliche dahinter. Das Eigentliche ist die Entdeckung einer neuen Lebensform: weg von der Tauschgesellschaft, in der wir uns zur Zeit befinden, hin zu einer Gesellschaft des Teilens. In einer Tauschgesellschaft steht hinter dem Tun meist eine Absicht nach dem Motto: Was erhalte ich, wenn ich dieses oder jenes tue? Lohnt sich der Aufwand für mich, gibt’s genug zurück, oder sollte ich mir nicht lieber etwas Lukrativeres suchen? Abwägen, Vergleichen, Feilschen, Konkurrieren steuern die Überlegungen für unser Tun.
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