Mein Baum, mein Raum
Obstbäume im Park, Gemüse aus dem Nachbarschaftsladen: In Berlin werden arabische Aktivisten mit lokaler Selbstversorgung bekannt gemacht. Lässt sich das exportieren?
Eine Stunde zu spät treffen sie vor dem „Weltraum Nachbarschaftsladen“ in Berlin-Kreuzberg ein. Statt mit dem Bus zu fahren, seien sie geradelt, entschuldigt sich einer der jungen Aktivisten. Einige hätten seit zehn Jahren nicht mehr auf einem Sattel gesessen, sagt ein anderer. Es falle ihm schwer, die Rücktrittbremse zu bedienen. Der erste Clash der Kulturen. Sieben Männer und eine Frau zwischen 20 und 30 engagieren sich politisch, sozial oder kulturell im „Arabischen Frühling“. Die meisten tragen T-Shirts und Jeans. Sie stammen aus Marokko, Algerien, Ägypten, Palästina und dem Irak, haben studiert und arbeiten als Journalisten, Blogger, Uni-Dozenten und Projektkoordinatoren in lokalen Initiativen.
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