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P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



Nanotechnologie: ein Gesetz fehlt nach wie vor

800 deutsche Firmen arbeiten mit Nanotechnik. Ein Gesetz, das ihren Einsatz regelt, gibt es nicht. Dabei könnten die Teilchen die Gesundheit schädigen.


 


Jeder isst sie, jeder trägt sie am Körper oder schmiert sie sich ins Gesicht. Obwohl sie noch niemand mit blossem Auge gesehen hat, sind Nanoteilchen überall. Die industriell hergestellten Partikel sind winzig und können positive Wirkung entfalten: In Socken hemmen sie die Tätigkeit von Bakterien und damit üblen Geruch. Auf Schokoriegeln unterdrücken sie die Bildung eines Grauschleiers, in Sonnencremes halten sie UV-Strahlen ab.

 

Doch Experten des Umweltbundesamtes (UBA) warnen nun vor einer sorglosen Verwendung der Partikel, die neuerdings in immer mehr Produkten enthalten sind. In einer Studie, die an diesem Mittwoch veröffentlicht wird, berichtet das Amt von möglichen Risiken und rät, "die Verwendung von Produkten, die Nanomaterialien enthalten oder freisetzen können, so lange zu vermeiden, wie ihre Wirkungen in der Umwelt und auf die menschliche Gesundheit noch weitgehend unbekannt sind". Das Amt fordert eine Kennzeichnungspflicht, damit der Käufer Nanoprodukte erkennen kann.

 

Weiterlesen in der Süddeutschen:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/347/491711/text/

 

 

Montag, 26. Oktober 2009

 


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