Neue Vorwürfe gegen Klimaforscher
Die britische Zeitung Guardian berichtet von neuen Beweisen für unredlichen Umgang mit Daten
Climategate, der Skandal um den manipulativen Umgang von Klimaforschern mit Daten zur Klimaerwärmung (siehe 'Von Climategate, Klimalüge und dem Wissenschaftsbetrieb' [1]) geht weiter. Im Mittelpunkt neuer Vorwürfe steht Phil Jones, bis Dezember Direktor der Climate Research Unit CRU [2] der University of East Anglia, die entscheidend am UN-Klimarat und dessen Publikationen zur Klimaerwärmung beteiligt ist. Nachdem vor einer Woche das britische Information Commissioner's Office [3] kritisiert hatte, dass Gesuche nach dem Informationsfreiheitsgesetz (Freedom of Information Act - FOI) entgegen der Regeln von der University of East Anglia nicht beantwortet wurden, legt der Guardian heute nach.
Die Zeitung berichtet [4] von neuen Anschuldigungen gegen Phil Jones, wonach er Unstimmigkeiten der Daten, die manchen seiner Arbeiten zugrunde liegen, verborgen habe. Nach Durchsicht "tausender Mails und Dokumente", die im Zusammenhang mit Climategate ans Licht gekommen sind, habe der Guardian Beweise dafür gefunden, dass eine ganze Reihe von Messungen, die Jones und sein Mitarbeiter Wei-Chyung Wang als Grundlage für ein wissenschaftliche Arbeit herangezogen habe, voller "gravierender Fehler" stecken würden. Hinzu komme, dass die Rohdaten, laut Aussage der Forscher, nicht mehr auffindbar seien.
Weiterlesen auf Telepolis: http://www.heise.de/tp/blogs/2/147007
Links:
[1] http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31614/1.html
[4] http://www.guardian.co.uk/environment/2010/feb/01/leaked-emails-climate-jones-chinese
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