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Zeitpunkt 125, Mai/Juni 2013
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Wer fremde Wunden pflegt, heilt auch sich selber



Margrit Dieterle hat ihr Herz den Flüchtlingen geöffnet und damit auch für sich selber ein kleines Wunder bewirkt.

Margrit Dieterle: Eine wie wir – Erwachen aus dem Traum einer humanitären Schweiz. Edition Zeitpunkt, 2013. Ca. 80 S. Fr. 15.–/€ 12.80. Subskriptionspreis bis Ende Mai (Erscheinen): Fr. 13.–.



Ein Buch, das die Schweiz verändert




Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt, 3. Aufl., 2013. 84 S. Fr.12.50 / Euro 9.50.

Wo Nachhaltigkeit beginnt: in der Nachbarschaft




P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



«Off my soul» – Hinterbliebene verarbeiten den Suizid


 


In der Schweiz nehmen sich jedes Jahr 1300 Menschen das Leben. Die Gründe sind manchmal nachvollziehbar, andere bleiben ein Rätsel. Aber jeder Fall ist für die Hinterbliebenen eine schwere Belastung.

 

Entgegen landläufiger Meinung ist der Suizid in der Regel eine Verzweiflungstat und nicht von langer Hand geplant. Hinter 70 Prozent der Fälle steht eine Depression. «Zuwendung alleine genügt in den wenigsten Fällen», sagte der Berner Suizidexperte Psychiater Konrad Michel. Grössere Lebenskrisen und Depression müssten ganzheitlich und auf die Person angepasst behandelt werden.

 

Haben Sie das Schicksal Suizid in der Familie oder im nahen Umfeld erlebt? Ob der Suizid kürzlich passiert ist oder vor vielen Jahren, spielt keine Rolle. Vom Schicksal Suizid betroffene Menschen können sich in einem diskreten und vertrauenswürdigen Kreis und geschütztem Rahmen austauschen, sich einander in Achtsamkeit zuwenden, zuhören, reden, da sein und sich etwas von der Seele ablösen.

Eine neue Gruppe trifft sich ab Januar 2013. Die Teilnahme ist kostenlos und konfessionsunabhängig

 


Kontakt: Eva Guhl, Initiantin und Betroffene, Tel. 041 756 00 59, eva.guhl@sunrise.ch

 

 

 

Filmmatinée mit Podiumsgespräch

«Dein Schmerz ist auch mein Schmerz» – wenn Angehörige sich das Leben nehmen.

 

In ihrem Dokumentarfilm portraitiert Marianne Pletscher Menschen, die einen Partner durch Suizid verloren haben. Experten und Gäste sprechen über den Schmerz der Angehörigen und wie es trotz allem Schmerz gelingen kann, dem Leben wieder einen Sinn zu geben.

Anwesend:

Marianne Pletscher, Regisseurin und Betroffene

Eva Guhl, initiantin der Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene nach Suizid im Kanton Zug

Anita Bättig, Betroffene und Vorstandsmitglied Verein Refugium

Dr.med. Hanspeter Walti, Chefarzt, ambulante Psychiatrische Dienste

des Kantons Zug

Moderation: Cornelia Kazis

Grusswort: Regierungsrat Urs Hürlimann, Gesundheitsdirektion

Offerierter Apéro. Freier Eintritt.

Sonntag, 30. September 2012, 10.00 – 13.15 Uhr

Kino Seehof, Schmidgasse 8, 6300 Zug

www.psychische-gesundheit-zug.ch

 

«Das weisse Rauschen»

Spielfilm und Gespräch zum Thema Psychose

Sonntag, 28. Oktober 2012, 10.00–13.15 Uhr

 

«Das Fremde in mir»

Spielfilm und Gespräch zum Thema Wochenbettdepression

Sonntag, 25. November 2012, 10.00–13.15 Uhr

Zuger Kinos, freier Eintritt

 

Sonntag, 09. September 2012

 


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