Olympische Winterspiele auf gestohlenem Land
Der Lil’wat-Indianer Hubert «Hubie» Jim ist Hüter eines Berges im Westen Kanadas, wo die Olympischen Winterspiele 2010 stattfinden – auf dem Land seiner Vorfahren.
Die Provinz British Columbia ist die Heimat grosser indianischer Völker, die in einer für Kanada einmaligen Situation sind: Es ist die einzige Provinz, in der das gesamte Land noch den First Nations gehört – denn Verträge wurden in der alten Zeit nie abgeschlossen. Doch die Gier nach Land und Ressourcen hat die Indigenen überrollt. Mit langwierigen neuen Landrechtsverhandlungen, bei denen die First Nations nur verlieren können, versuchen Regierung und Grosskonzerne, an den kostbaren Boden zu kommen. Bewundernswert sind da die Anstrengungen indianischer Gemeinschaften, die unter grossen persönlichen Entbehrungen gewaltfrei ihr eigenes Land besetzt halten, um es vor dem Zugriff des Big Business zu schützen.
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http://www.sein.de/news/2010/maerz/reiche-koennen-das-leben-nicht-geniessen.html
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