Prekäre Arbeitsbedingungen für Frauen
In Österreich im Handel beschäftigte Frauen befinden sich häufig in prekärer Lebenssituation. Zu diesem Schluss kommen Vertreter der Gewerkschaften und des Handels in einer Podiumsdiskussion der Allianz für den freien Sonntag in Wien anlässlich des internationalen Frauentags.
"Die Arbeitsbedingungen im Handel haben sich in den letzten Jahren massiv verschlechtert. Gleichzeitig ist der überwiegende Teil der Handelsbeschäftigten weiblich", sagt Ilse Fetik, Bundesfrauenvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten.
Die von der Allianz präsentierten Zahlen belegen dies: Seit dem Jahr 2000 nahm Teilzeitarbeit um 48 Prozent zu, wobei fast neun von zehn der Betroffenen Frauen sind. Die Statistik für geringfügige Beschäftigung zeigt gleiche Trends. Weiter sank auch Zufriedenheit im Beruf, während die Zahl der Krankheitsmeldungen stieg.
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